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GRÜNE WOCHE 42/2020 (04.12.2020)

Liebe Freund*innen,

325 Kandidierende haben wir bei unseren beiden Listenaufstellungs-KMVen am 14./15. und 28. November auf den Weg in die Parlamente geschickt – 78 für die Stadtverordneten-versammlung, 14 für die Kommunale Ausländervertretung, 2 Direktkandidierende für den Bundestag und insgesamt 231 Kandidierende für die 16 Frankfurter Ortsbeiräte. Manche stehen auf zwei Listen - als Stadtverordnete oder für die KAV und für einen Ortsbeirat – das senkt die Gesamtzahl ein wenig, aber das ändert nichts daran, dass sie überwältigend ist. Und es zeigt ja das große Engagement mancher, wenn es gut geht bei der Wahl dann gleich in zwei Parlamenten aktiv sein zu wollen. Vielen Dank euch allen für diese Entschlossenheit und Freude, unsere Stärke und Inhalte nach außen zu tragen und viele Mandate in den Parlamenten zu erobern, um mehr GRÜNE Politik in Frankfurt und für Frankfurt umsetzen zu können.

Es gibt natürlich weiterhin viel zu tun … vor allem für die Kreisgeschäftsstelle, die beim Wahlamt die ausgefüllten Formulare von allen Kandidierenden abliefern muss. Ihr erinnert euch an „Zustimmungserklärung“ und „Bescheinigung der Wählbarkeit“? Wenn ihr die noch nicht ausgefüllt in der Geschäftsstelle abgegeben haben solltet: jetzt wird’s aber Zeit – sputet euch bitte.

Außerdem muss vor Weihnachten noch die Produktion der Printmaterialien und Personenplakate gemanagt werden – ein gemeinsames Kunststück von 325 Kandidierenden, vielen Stadtteilgruppensprecher*innen, der Kreisgeschäftsführung und den Mitarbeiter*innen des Politiklabors, den beiden Vorstandssprecher*innen, mehreren Texter*innen und Übersetzer*innen, zwei Fotograf*innen, zwei Agenturen und  Druckereien. Bleibt bitte aufmerksam bezüglich entsprechender Mails mit Aufträgen und Hinweisen aus der Kreisgeschäftsstelle und haltet die dort angegebenen Fristen ein. Dann schaffen wir das und können ab dem 21. Dezember für ein paar Tage verschnaufen. Wir wissen, unterdessen seid ihr in den Stadtteilgruppen auch schon an der Wahlkampfplanung, der Vorstand ist es auch schon, die Frauen-AG ebenfalls …so werden das neue Jahr und der Wahlkampf dann gut vorbereitet beginnen…

Statt jetzt schon ganz weihnachtlich zu werden, möchte ich mit euch aber lieber noch einen Blick auf Lesbos richten. Katrin Göring-Eckardt hat heute auf Facebook etwas zur Situation dort gepostet, u.a. einen Link zu ihrem Insta-Live-Gespräch mit der freien Journalistin Franziska Grillmeier, die auf Lesbos lebt und von den fatalen Zuständen berichtet, unter denen dort noch immer über 7.000 Menschen ausharren, ein Drittel von ihnen Kinder. Umso wichtiger, dass jede und jeder Einzelne aktiv bleibt oder wird. „Machen wir dieses Europa zu einem menschlicheren!“, schreibt KGE auf Facebook, und gibt dann auch gleich noch ein paar Hinweise, was jede*r von uns tun kann. Mehr findet ihr hier.

Und noch zwei Zahlen: 487 und 479. Das ist die Anzahl der ganz realen Corona-Todesfälle in Deutschland jeweils binnen 24 Stunden am Mittwoch den 2. Dezember (487) und am Donnerstag den 3. Dezember (479). Spiegel online zitierte dazu einen Intensiv-Mediziner: das sei, als ob jeden Tag ein Jumbo abstürzen würde. Und der Präsident des RKI, Lothar Wieler, sagt hier er erwarte viele weitere Todesfälle, und die Zahl der Neuinfektionen müsse nun deutlich gesenkt werden. Die Mittel, um dies zu erreichen seien klar: „Covid-19 ist eine vermeidbare Erkrankung. Die Pandemie lebt nur von unserem Verhalten. Dieses Virus springt nur über, wenn wir ihm die Chance geben.“ Dies sei jedoch auch eine Tatsache, aus der er Optimismus ziehe.

Lasst auch uns das tun. Lasst uns die AHA-Regeln strikt einhalten. Es ist eigentlich sehr simpel.
Bleibt bitte gesund, und passt auf euch und alle anderen auf.

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Lage des Frankfurter Stadtwaldes ist dramatisch
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

Hessens Strom erstmals mehrheitlich erneuerbar
Neues von Martina Feldmayer, MdL

FOKUS - bessere Verfolgung und Prävention von Kindesmissbrauch
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Hessen geht erfolgreich gegen Steuerkriminalität vor
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Alltagsorientierte Sprachförderung und mehrsprachiges Beratungsangebot
Neues von Taylan Burcu, MdL

Welt-AIDS-Tag
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Direktmandat, VN-Sicherheitsrat, Flüchtlingslager Al-Hol, Podcast, Holodomor, Deutsch-amerikanische Beziehungen
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Dienstag, 08. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

Mittwoch, 09. Dezember: Online-Seminar: Engagement Global - Netzwerktreffen Migration und Entwicklung

Mittwoch, 09. Dezember: Online-Diskussion: Corona und Ernährungssicherheit

Mittwoch, 09. Dezember: Virtueller Vortrag: Senckenberg Museum- Marine Rohstoffe aus der Tiefsee

Donnerstag, 10. Dezember: Tag der Menschenrechte

Donnerstag, 10. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

Donnerstag, 10. Dezember: Soirée am Dom

Donnerstag, 10. Dezember: Livestream: Russland und Deutschland – Ein ambivalentes Verhältnis

Freitag, 11. Dezember: Online Seminar: AGL - Das Virus macht nicht gleich!

 

VORSCHAU

Dienstag, 15. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

Mittwoch, 16. Dezember: Online-Diskussion: Bellarus - Das Aufbegehren gegen die Diktatur

Donnerstag, 17. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

    Lage des Frankfurter Stadtwaldes ist dramatisch

    Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

    Nach dem dritten Dürresommer waren wir auf das Schlimmste gefasst. Aber der aktuelle Waldzustandsbericht ist noch dramatischer als befürchtet. Fast alle unsere Bäume im Frankfurter Stadtforst sind krank oder bereits abgestorben: 98,9 Prozent, um genau zu sein. Im Jahr zuvor lagen wir bei 96,9 Prozent. Nirgends in Frankfurt ist der Klimawandel deutlicher zu sehen als im Stadtwald. Der fehlende Regen, die trockenen Sommer und als Folge die Schädlinge zerstören in einem rasanten Tempo unseren Wald. Unser Forst macht fast nichts Anderes mehr, als kranke und tote Bäume zu fällen, um die gesunden zu retten. Der Stadtwald steht vor dem Exodus. Wer es bislang nicht glauben wollte, sollte es sich ansehen. Kahle Flächen, wo vor kurzem noch große Waldbestände waren. Es ist höchste Zeit, dass wir radikaler handeln. Wir müssen den Kohlendioxidausstoß drastisch verringern. Die Automobilindustrie muss endlich gezwungen werden, mehr in Elektromobilität zu investieren. Jede und jeder einzelne muss seinen/ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, nur so können wir den Klimawandel stoppen.
    Der Waldzustandsbericht 2020 ist im Internet auf der Seite des Grünflächenamtes abrufbar.

    Hessens Strom erstmals mehrheitlich erneuerbar

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Seit sechs Jahren stellt das Wirtschaft- und Energieministerium jedes Jahr den Monitoringbericht zur Energiewende in Hessen vor. Dieses Jahr gibt es eine besonders gute Nachricht zu verkünden, denn erstmals ist der in Hessen erzeugte Strom zu mehr als 50% erneuerbar. Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bundesland bis 2050 ist die Energiewende neben der Mobilitätswende eine der zentralen Aufgaben, ohne deren Erfüllung echter Klimaschutz nicht möglich ist. 
    Diese erfreuliche Nachricht ist das Ergebnis konstanter Arbeit der Hessischen Landesregierung für die Energiewende. 

    Mehr Infos in der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums. Zum vollständigen Monitoringbericht geht es hier.

    FOKUS - bessere Verfolgung und Prävention von Kindesmissbrauch

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Kaum ein anderes Verbrechen ist so schwer und muss so entschieden bekämpft werden, wie der Missbrauch von Kindern und die Verbreitung solcher Bilder und Videos im Internet. Bei der hessischen Polizei wurde deshalb eine Sondereinheit mit mehr als 130 Ermittler*innen gegründet und vier Millionen zur Verbesserung der technischen Infrastruktur hinterlegt. Mehr dazu in der Pressemeldung des Innenministeriums.

    Neben der Strafverfolgung wollen wir GRÜNEN, durch Aufklärung und Prävention helfen, Missbrauchsfälle zu verhindern, Opfer zu schützen und die Gesellschaft zu sensibilisieren. Dazu brauchen wir die Schulen sowie die Jugend- und Sozialämter.

    Hessen geht erfolgreich gegen Steuerkriminalität vor

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Diese Woche ist es 10 Jahre her, dass das Bundesverfassungsgericht Behörden die Nutzung gestohlener Steuer-CDs erlaubt hat. Allein aufgrund der 15.000 Datensätze auf von Hessen aufgekauften Steuer-CDs konnte das Land seither Steuern in Höhe von 78 Millionen Euro nachfordern. Die hohe Summe zeigt: Steuerkriminalität ist kein Kavaliersdelikt, sondern schädigt unser Gemeinwesen erheblich. Auch weiterhin wird Hessen daher entschieden gegen Steuerhinterziehung und -betrug vorgehen. So sind im Haushalt 2021 für die Nachwuchssicherung der Steuerverwaltung 800 zusätzliche Stellen vorgesehen.

    Mehr Infos auf der Seite der hessenschau.

    Alltagsorientierte Sprachförderung und mehrsprachiges Beratungsangebot in Hessen

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Gründung des Hessisches Zentrums für alltagsorientierte Sprachförderung in Darmstad
    Die TU Darmstadt bietet bereits seit Oktober 2015 mit der gegründeten "Zentrale Koordinierungsstelle für Flüchtlingsintegration (ZKF)" unterstützende Hilfestellungen für die Studienvorbereitung und Begleitung für geflüchtete Studieninteressierte und Studierende - und dient zudem als zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete an der TU Darmstadt. 
    Das Sprachenzentrum (SPZ) der Technischen Universität Darmstadt hat die Trägerschaft für das neu gegründete hessische Zentrum für alltagsorientierte Sprachförderung übernommen, das seine Tätigkeit auch bereits aufgenommen hat. Das Zentrum für alltagsorientierte Sprachförderung bietet nunmehr Fortbildungen für Lehrkräfte an, um diese in methodischen und didaktischen Fragen zu beraten, die Vernetzung zwischen den Trägern voranzutreiben und geeignete Lehrmaterialien bereitstellen zu können. Ebenfalls unterstützt wird die Entwicklung neuer digitaler Unterrichtsformate.
    Die TU Darmstadt erweitert mit der Übernahme des Zentrums ihr bestehendes Angebot für Geflüchtete und Hessen entwickelt mit der Gründung des Zentrums im Rahmen des Landesprogrammes „MitSprache – Deutsch4U“ die Deutschkurse weiter.

    „Wegweiser für Menschen mit Behinderungen“ – Mehrsprachiges Beratungsangebot der "Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs)"
    Der Wegweiser ist ein Beratungs-/Informationsangebot, das von der Landesregierung nunmehr in zehn Sprachen bereitgestellt wird. Er richtet sich vor allem an Menschen, die von Behinderungen betroffen oder bedroht sind, dessen Angehörige und unterstützende Personen. Durch die Bereitstellung des Wegweisers in mehreren Sprachen wird die Teilhabe und die Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund, die sich aufgrund sprachlicher Barrieren manchmal nicht so gut im Beratungs-, Rehabilitations- und Unterstützungsangebot des Landes zurechtfinden, hergestellt. Weitere Informationen hierzu könnt Ihr hier auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration entnehmen.

    Welt-AIDS-Tag

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Am vergangenen Dienstag, den 1. Dezember, war Welt-AIDS-Tag. An diesem Tag gedenken wir der Menschen, die weltweit an AIDS gestorben sind und erinnern daran, dass Menschen nach wie vor an HIV infizieren oder an AIDS erkranken. Aber es ist auch nach wie vor sehr wichtig, dass wir offen über dieses Thema sprechen, darüber aufklären und der Diskriminierung von Betroffenen entschieden entgegentreten. Stigmatisierung muss abgebaut werden, damit wir nicht nur am Welt-Aids-Tag offen über sexuell übertragebare Krankheiten sprechen können. Mit der Unterstützung der UNAIDS 90/90/90-Initiative stellt Hessen zusätzliche Mittel bereit, um die Aufklärungsarbeit und HIV-Prävention voranzubringen
    Zur Pressemitteilung der Landtagsfraktionkommt Ihr hier.

    Direktmandat, VN-Sicherheitsrat, Flüchtlingslager Al-Hol, Podcast, Holodomor, Deutsch-amerikanische Beziehungen

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Frankfurt Direktmandat
    Ich danke euch herzlich, dass ihr mich zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Frankfurt II nominiert habt. Zusammen mit euch und der wunderbaren Debbie Düring gewinnen wir beide Wahlkreise und rocken das Haus.

    Rede zur deutschen Mitgliedschaft im VN-Sicherheitsrat
    Letzte Woche haben wir im Bundestag Bilanz über die deutsche Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) gezogen. In den vergangenen zwei Jahren gab es viele Ankündigungen, viel Symbolpolitik, aber leider wenig vorzuweisen. Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) hat eine Liste von Konflikten zusammengestellt, die die Bundesregierung nicht einmal auf die Tagesordnung des Sicherheitsrates gesetzt hat. Auch bei Themen wie dem Jemenkonflikt, die Außenminister Heiko Maas für Deutschland im Sicherheitsrat zu Schwerpunktthemen erklärt hat, sind zwei Jahre später nur Scherbenhaufen erkennbar. Stattdessen liefert Deutschland weiterhin Waffen an Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien, die maßgeblich den Jemenkrieg mit befeuern. Auch das Versprechen des Außenministers, feministische Außenpolitik zum Schwerpunkt der Mitgliedschaft Deutschlands im Sicherheitsrat zu machen, scheint zwei Jahre später nur PR gewesen zu sein. Ich schließe mich der Bewertung von Medica Mondiale an, dass die Agenda von der Bundesregierung nicht nennenswert vorangebracht wurde. Diese Bewertung gilt im Übrigen für die gesamte Mitgliedschaft im VN-Sicherheitsrat. Hört euch hier meine Rede an.

    Flüchtlingslager Al-Hol
    Das Flüchtlingslager Al-Hol im Nordwesten Syriens wird immer mehr zu einer tickenden Zeitbombe. Berichte in deutschen und arabischen Medien häufen sich, dass die Menschen dort katastrophalen Bedingungen ausgesetzt sind und sich in bedrohlichem Maße radikalisieren. Das betrifft vor allem auch Kinder und sollte uns allen eine Warnung sein. Der aufziehende Winter verschärft diese Situation zusätzlich. Ein Teil der Flüchtlinge in Al-Hol sind Angehörige von Kämpfern des „Islamischen Staats“. Zuletzt warnten Experten sogar vor möglichen Befreiungsaktionen durch den IS. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es dringender denn je erforderlich, dass die Bundesregierung die Verantwortung für die deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger übernimmt und die in Al-Hol inhaftierten deutschen IS-Kämpfer und ihre Angehörigen mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie vorrangig ihre Kinder aufnimmt, damit gerade die Kämpfer und Kämpferinnen schnellstmöglich in Deutschland für ihre Taten strafrechtlich belangt werden können. Die ganze Pressemitteilung könnt ihr hier lesen.

    Mein Podcast „Frieden & Eintracht international“
    In der neuen Folge meines Politikpodcastes „Frieden & Eintracht international“ habe ich mit Dr. Galia Díez und Dr. Maryam Balke gesprochen. Beide eint ihr Engagement im Gemeindevorstand MTO Shahmaghsoudi – Schule des Islamischen Sufismus. Wir haben über den Sufismus, über ihr Engagement in ihrer Gemeinde und ihre Aktivitäten in Deutschland gesprochen. Galia und Maryam stellen ihre bundesweiten Spendenaktionen vor, erzählen über ihren Alltag als Musliminnen in Deutschland und gaben einen Einblick, was der Sufismus zum gesellschaftlichen Fortschritt in Deutschland beitragen kann. Wenn ihr eine der großartigen Aktionen der MTO Shahmaghsoudi Gemeinde unterstützen wollten, dann schaut auf ihrer Webseite vorbei.

    Gedenken an den Holodomor
    Am Samstag haben wir grüne Kerzen angezündet, um an den 87. Jahrestag einer der größten Gräueltaten des 20. Jahrhunderts zu erinnern. Der 28. November ist in der Ukraine der Gedenktag für die Opfer des Holodomor, der der Weltöffentlichkeit lange Zeit verborgen oder von ihr unbeachtet geblieben ist. In den Jahren 1932 bis 1933 fielen mindestens 3,9 Millionen Ukrainer einer Hungersnot zum Opfer, die von der sowjetischen Führung unter Josef Stalin gezielt herbeigeführt wurde. Russland versucht bis heute, die sowjetische Schuld zu relativieren und der Bundestag sperrt sich gegen die Anerkennung der Untat als Genozid. Bei der Erinnerung an den Holodomor geht es jedoch nicht nur um die Rekonstruktion der historischen Wahrheit, die von den Tätern lange Zeit mit allen Mitteln unterdrückt wurde. Ihr könnt in meinem Beitrag in der Deutschen Welle Ukraine mehr zur aktuellen Debatte erfahren.

    Deutsch-amerikanische Beziehungen
    Wenn die Trump-Präsidentschaft uns eines gezeigt hat, dann ist es, dass wir Europäer*innen uns nicht blind auf die Vereinigten Staaten verlassen können, wie wir es bisher getan haben. Wenn Europa sich vom Kalten-Krieg-Paradigma des immerwährenden amerikanischen Schutzes befreien will, braucht es dringend eine neue Gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die Debatten darüber, wie Europa unabhängiger werden und auf eigenen Füßen stehen kann, sind so alt wie die Europäische Union selbst. Deshalb müssen wir die deutsch-amerikanischen Beziehungen neu ausrichten. Dabei sind die Initiativen des designierten US-Präsidenten Joe Biden zum Klimaschutz und zur Demokratieförderung gute Ansatzpunkte für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Berlin sollte unterdessen über eine Reform seines Verteidigungsministeriums nachdenken und Nord Stream 2 absagen. Im International Politics Quarterly (englisch) wurde ein Gastbeitrag von mir zu diesen Themen veröffentlicht.

    TERMINE

    Dienstag, 08. Dezember: GRÜNtalk: Plenum spezial

    Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 08. Dezember
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 09. Dezember: Engagement Global - Regionales Netzwerktreffen Migration und Entwicklung

    Ihr setzt euch für Nachhaltige Entwicklung ein? Dabei führt Ihr entwicklungspolitische Veranstaltungen durch? Oder Ihr engagiert euch in einer kommunalen Partnerschaft? Ihr macht euch für die Zusammenarbeit von Kommunalverwaltung und migrantischen Organisationen stark?
    In unserem vierten regionalen Netzwerktreffen erfahrt Ihr, wie Ihr Eure entwicklungspolitischen Aktivitäten während der Corona-Pandemie fortführen könnt.

    Der digitale Raum bekommt aktuell immer mehr Bedeutung. Wir laden Euch ein, neue digitale Möglichkeiten für die entwicklungspolitische Arbeit und globale Nachhaltigkeit in Euren Kommune zu entdecken. Dabei liegt ein Fokus auf (digitaler) Teilhabe als wichtigen Aspekt für die Partizipation migrantischer Akteurinnen und Akteure. Neben Praxisbeispielen und fachlichen Impulsen wird es die Möglichkeit zum Austausch über die Gestaltung entwicklungspolitischer Aktivitäten in Corona-Zeiten, Teilhabemöglichkeiten über Online-Plattformen, zum Umgang mit Rassismus im virtuellen Raum oder zu gelingender Kooperation zwischen migrantischen Akteurinnen und Akteuren und der Kommunalverwaltung geben. Es gibt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Eure Aktivitäten in der kommunalen Entwicklungspolitik.

    Die Veranstaltung findet online über den Anbieter Webex statt. Anmelden könnt Ihr euch bis zum 29.11. unter diesem Link. Weitere Informationen zur Veranstaltung mit technischen Hinweisen erhaltet Ihr nach der Anmeldung.

    Tag: Mittwoch, 09. Dezember
    Zeit: 09:00 - 15:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 09. Dezember: Heinrich-Böll-Stiftung: Corona und Ernährungssicherheit

    Die Covid-19-Pandemie hat die Versorgung mit Lebensmitteln in vielen Ländern erschwert. Im globalen Süden mussten viele Märkte aufgrund von Kontaktbeschränkungen schließen, woraufhin Hunderttausende aus den Städten in ihre Heimatdörfer flohen, um überhaupt wieder an Nahrung zu gelangen. Doch auch in Industrienationen wie den USA bildeten sich lange Schlangen vor Foodbanks, während gleichzeitig so manche Gemüseernte wegen unterbrochener Lieferketten verrottete.
    Die Pandemie zeigt die Fragilität einer hochgradig vernetzten Industrie, die sich durch wirtschaftspolitische Bevorteilung größerer Agrarunternehmen, Massenproduktion und Just-in-time-Lieferpraktiken rund um die Welt jahrzehntelang etablieren konnte. Die Folgen wie abnehmende Biodiversität, Spekulation mit Lebensmitteln, Abhängigkeit von einer Handvoll Saatgutproduzenten und mangelnde Flexibilität in Krisenzeiten sind Risiken, die weit über die Pandemie hinauswirken.

    Tag: Mittwoch, 09. Dezember
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 09. Dezember: Senckenberg Museum- Marine Rohstoffe aus der Tiefsee

    Marine Rohstoffe aus der Tiefsee: mögliche Zukunft oder Science Fiction?

    Der weltweite Rohstoffbedarf wird auch in den nächsten Dekaden weiter ansteigen, aufgrund der wachsenden Erdbevölkerung, der Umsetzung der UN-Entwicklungsziele für 2030 sowie des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern. Eine mögliche Quelle für die zukünftige Rohstoffversorgung liegt in den Tiefen der Ozeane. Zu den Rohstoffen, die aus der Tiefsee gefördert werden sollen, zählen Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfide. Häufig werden diese als „nachwachsende“ Rohstoffe bezeichnet, was allerdings irreführend ist, da ihre Entstehung mehrere Jahrtausende oder sogar Jahrmillionen dauert. Der mögliche Tiefseebergbau hätte erhebliche Auswirkungen auf die ozeanischen Lebensräume und Lebensgemeinschaften – lässt sich dies rechtfertigen, und ist ein Abbau überhaupt geologisch sinnvoll, ökonomisch lohnend oder technisch machbar? Um welche Mengen und Kosten geht es, und wer entscheidet überhaupt, was hier erlaubt ist?
    Der Geologe Sven Petersen erforscht u.a. die Entstehung und Entwicklung mariner Rohstoffe sowie das Potential der Rohstoffgewinnung aus dem Meer. Er ist skeptisch, ob sich die ökologischen Folgen des Tiefseebergbaus rechtfertigen lassen, zumal wirtschaftlicher Erfolg und ausreichende Erträge der geplanten Vorhaben alles andere als sicher sind.
    Der Vortrag ist Teil der Reihe „Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.

    Teilnahme über folgende Wege:

    Per Livestream unter www.senckenberg.de/live
    Keine Chatfunktion vorhanden. Keine Anmeldung nötig.

    Per Livestream über den Senckenberg-Youtube-Kanal:
    Wer mit eigenem YouTube- oder Google-Account eingeloggt ist, kann über die Chatfunktion kommentieren und Fragen stellen.

    Via Teilnahme am Zoom-Webinar:
    Diskussion ist über die Chatfunktion möglich – hierzu bitte per Mail bei julia.krohmer(at)senckenberg(dot)de melden, die Zugangsdaten für das Zoom-Webinar werden dann kurz vor der Veranstaltung zugesandt.

    Tag: Mittwoch, 09. Dezember
    Zeit: 19:15 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 10. Dezember: Kundgebung zum Tag der Menschenrechte

    Am 10. Dezember ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Mit einer Solidaritätsveranstaltung wollen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg an die Menschen erinnern, die aufgrund ihrer politischen Meinung, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, verfolgt, inhaftiert und gefoltert werden. Im Mittelpunkt wird dabei in diesem Jahr das Schicksal der Menschenrechtsverteidigerin Nasrin Sotoudeh stehen. Die Rechtsanwältin hatte sich im Iran für die Rechte von Frauen eingesetzt und war dafür zu einer Haftstrafe von 33 Jahren und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Am 07. Dezember wurde sie aus medizinischen Gründen vorübergehend aus der Haft entlassen, doch die jahrzehntelange Haft droht ihr weiterhin. Am Beispiel Sotoudehs soll die Bedeutung universeller Menschenrechte thematisiert werden.

    Bitte beachtet die Corona-Hygieneregeln!

    Tag: Donnerstag, 10. Dezember
    Zeit: 15:00 Uhr
    Ort: Auf dem Römerberg

    Donnerstag, 10. Dezember: GRÜNtalk: Plenum spezial

    Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 10. Dezember
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 10. Dezember: Soirée am Dom

    Zwei Fragen stellen sich: Was kann man in der Politik bewegen? Wie kann man die Politik bewegen? Doch Schick geht es ganz konkret um die Lektionen aus der letzten Finanzkrise, um den Cum-Ex-Skandal und die illegale und illegitime Steuervermeidung. Das neue Buch von Dr. Gerhard Schick „Die Bank gewinnt immer“ wird an diesem Abend vorgestellt. Schick, Gründer der Bürgerbewegung Finanzwende e. V. wird zu Gast sein. Bis 2018 war er Mitglied des Deutschen Bundestags. Obwohl er als Finanzexperte über die Parteigrenzen hinweg anerkannt war, legte er sein Mandat nieder und gründete die Bürgerbewegung Finanzwende.

    Tag: Donnerstag, 10. Dezember
    Zeit: 19:30 - 21:30 Uhr
    Ort: Yotube

    Donnerstag, 10. Dezember: Russland und Deutschland – Ein ambivalentes Verhältnis

    Die „Ära Trump“ neigt sich dem Ende zu, die „Ära Putin“ scheint dagegen nicht enden zu wollen. Wladimir Putin ist aber nicht identisch mit dem russischen Volk. Können wir und müssen wir – trotz Putin – Vertrauen in die Politik Russlands haben? Manches spricht dagegen: die Annexion der Krim, die Unterdrückung von Oppositionellen, die Verachtung der Vielfalt im eigenen Volk und der Versuch, westliche Demokratien zu destabilisieren. Das deutsch-russische Verhältnis ist seit langem nicht spannungsfrei. Und doch gibt es gemeinsame wirtschaftliche Interessen, und ein ordentliches Verhältnis von Deutschland und Russland ist bedeutsam im Blick auf den Frieden in Europa und der Welt.

    Tag: Donnerstag, 10. Dezember
    Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
    Ort: online

    Freitag, 11. Dezember: Das Virus macht nicht gleich! - Globale Ungleichheit und Solidarität in der Corona-Pandemie

    Die Pandemie verschärft wie ein Brennglas bestehende gesellschaftliche Konflikte – so lauten nicht wenige Analysen. Auch in der Eine Welt-Arbeit stellen wir fest, dass globale Ungleichheiten und Konflikte stärker zu Tage treten oder verschärft werden, die bereits vor Covid-19 gesellschaftliche „Normalitäten” geprägt hatten. Klima, Armut, Gesundheit, Rassismus – wir stellen fest, dass wir uns in einer Mehrfachkrise befinden, deren ökonomische, sozial-ökologische oder geschlechterbezogenen Dimensionen miteinander verknüpft sind. Globale Ungleichheitsverhältnisse, also das Wohlstandsgefälle zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, aber auch die Vulnerabilität minorisierter und marginalisierter Gruppen im Globalen Norden nehmen zu. Demgegenüber nehmen wir eine Dominanz weißer, europäischer/westlicher Perspektiven und zu wenige Stimmen aus dem Süden in der öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Covid-19-Krise wahr. Unsere Fragen in diesem Workshop richten sich auf diese Themen und wir möchten Impulse setzen, über das eigene Erleben der Pandemie hinaus zu blicken, globale Zusammenhänge auch im Sinne von solidarischer Verbundenheit und Verbindung zu erkennen und Anregungen für die Praxis zu liefern.

    Die Teilnehmer*innenzahl für die Veranstaltung ist begrenzt, so dass wir eine frühzeitige, verbindliche Anmeldung empfehlen. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Ihr auch wirklich an der Veranstaltung teilnehmen könnt. Das Anmeldeformular findet Ihr hier.

    Tag: Freitag, 11. Dezember
    Zeit: 10:00 - 13:00 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Dienstag, 15. Dezember: GRÜNtalk: Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

    Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Hildegard Förster-Heldmann, Stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bau-, Wohnungs- und Rechtspolitik, mit dem Thema “Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 15. Dezember
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 16. Dezember: Heinrich-Böll-Stiftung: Bellarus - Das Aufbegehren gegen die Diktatur

    In Belarus kommt es seit Monaten zu Massenprotesten, gegen die Politik Aljaksandr Lukaschenkas. Auslöser für die Intensivierung der Proteste war der Ausgang der augenscheinlich manipulierten Präsidentschaftswahl vom August. Große Teile der Bevölkerung, wie auch zahlreiche Staaten, erkennen das Ergebnis nicht an und fordern eine Annullierung der Wahl. Aber es geht nicht mehr alleine um diese Wahl. Die Diktatur wird grundsätzlich infrage gestellt, Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechte stehen im Zentrum der Forderungen der Demonstrierenden.
    Die für Diktaturen üblichen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Verhaftungen, Einschüchterungen und massive Gewaltanwendung. Schulterschlüsse mit anderen Diktatoren wie Putin folgten – eine Warnung an andere, sich nicht in die inneren Angelegenheiten Belarus‘ einzumischen.
    Warum entzünden sich die Proteste erst jetzt so massiv und warum an dieser Wahl? Welche Rollen spielen Frauen* in der Protestbewegung? Schließlich: Wie wahrscheinlich ist es, dass es zum Zusammenbruch des Lukaschenka-Regimes kommt?

    Tag: Donnerstag, 16. Dezember
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 17. Dezember: GRÜNtalk: Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

    Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Hildegard Förster-Heldmann, Stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bau-, Wohnungs- und Rechtspolitik, mit dem Thema “Wohnen im ökologisch-digitalen Zeitalter?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 17. Dezember
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
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    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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