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GRÜNE WOCHE 9/2020 (13.03.2020)

Liebe Freundinnen und Freunde,

aktuell erleben wir live die Kraft der Exponentialfunktion. Der Corona-Virus breitet sich aus, und das geht sehr schnell. Diese Dynamik macht uns individuell, der Gesellschaft und der Politik große Probleme – das ist kaum zu leugnen.

Wir alle denken vermutlich gerade darüber nach, zu welchen Veranstaltungen wir gehen, mit welchen Verkehrsmitteln wir uns fortbewegen, und ob wir uns überhaupt fort bewegen. Gefühle sind dabei unvermeidlich, aber sie sind auch nicht immer gute Ratgeber. Gute Ratgeber für die Grundlagen von Entscheidungen sind die Expert*innen, von denen wir zum Glück viele seriöse und gut ausgebildete haben. Wer kann, sollte sich direkt bei diesen Expert*innen informieren. Im Zusammenhang mit Corona ist da in erster Linie das Robert-Koch-Institut zu nennen, das in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung immer aktuelle Informationen auswertet und aufarbeitet. Wer sich also zu Corona schlau machen möchte, kann das hier (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html ) mit einem Schwerpunkt auf Information für Bürger*innen oder hier (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html ) mit einem Schwerpunkt auf Informationen für Fachleute und Behörden tun.

In Frankfurt ist das Gesundheitsamt für Information und Aufklärung sowie fachlich für die Risikobewertung zuständig. Auch hier finden sich hervorragende, erfahrene Expert*innen. Informationen für Bürger*innen, zur aktuellen Lage, für medizinisches Personal, für Veranstalter*innen und für Flugreisende findet man hier: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2 .

Wir möchten an dieser Stelle den Leitungskräften und den Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes für ihre ausgezeichnete Arbeit unseren herzlichen Dank aussprechen. Unser herzlicher Dank gilt auch den vielen niedergelassenen und in Kliniken arbeitenden Ärzt*innen und Fachkräften, den Pflegekräften und allen anderen im Gesundheitswesen und in der Pflege tätigen, die im Moment enormes leisten und in der nächsten Zeit noch viel mehr werden leisten müssen, und die Kopf und Herz für uns alle hinhalten. Und wir bedanken uns ebenso herzlich bei Stefan Majer, unserem Frankfurter Gesundheitsdezernenten, der in verantwortlicher Position rund um die Uhr in einer dynamischen Entwicklung, bei der sich die Fakten von Stunde zu Stunde grundlegend ändern, und auf der Basis von Empfehlungen und noch nicht gesicherten Erkenntnissen weitreichende Entscheidungen treffen muss, die die Gesundheit von uns allen betreffen und zugleich tiefgehende Konsequenzen für unser Zusammenleben und die wirtschaftliche Situation haben können.

Am Ende muss Politik über die großen Dinge wie Verbote von Veranstaltungen abwägen und entscheiden, jede*r einzelne über die kleinen Dinge. Derzeit geht es vor allem darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Natürlich gibt es im digitalen Zeitalter dazu einen Hashtag: #flattenthecurve ist der Trend dieser Tage. Und es geht darum, wegen Vorerkrankung oder aus Altersgründen besonders gefährdete Menschen auch besonders zu beschützen. Insgesamt geht es aber mindestens so sehr darum, die Nerven und die Solidarität nicht zu verlieren. Wir alle sollten daran denken: Jede Flasche Desinfektionsmittel die bei uns im Schrank gehamstert steht, fehlt im Zweifel woanders, gegebenenfalls in einem Haushalt, in dem sie jetzt wichtiger wäre. Und wir sollten uns gegenseitig helfen, wo es geht – vielleicht auch mal, indem wir für eine besonders gefährdete Person in der Nachbarschaft mit einkaufen gehen.

Der GRÜNE Kreisvorstand wird seine für Montag geplante Sitzung per Telefonkonferenz durchführen – auch wir versuchen direkte soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Der Vorstand wird – auf der Basis einer Lageeinschätzung – darüber beschließen, wie die Frankfurter GRÜNEN mit den geplanten Veranstaltungen verfahren wollen und auch entsprechende Empfehlungen an die Stadtteilgruppen und AGen herausgeben. Wir haben auch in dieser GRÜNEN Woche wieder viele Veranstaltungshinweise, aber die Lage ist wie beschrieben dynamisch, kurzfristige Entscheidungen werden erforderlich sein. Dieses Intro schreibe ich am Donnerstagabend um 21:00 Uhr. Schaut bitte immer kurzfristig online, ob die Veranstaltungen nicht abgesagt sind.

Umso mehr gilt: es gibt viele spannende und wichtige Dinge zu diskutieren. Es gibt z.B. tolle Kulturschaffende, Künstler*innen und Menschen in der Gastronomie, die unter der Situation natürlich nochmal besonders leiden, weil ihnen unmittelbar auch wirtschaftliche Schwierigkeiten entstehen, die schnell existenziell werden können. Wir werden also auch da Existenzen sichern müssen. Und dann, wenn der Virus „durch“ ist und er Normalität wird (wie der Grippevirus das schon längst ist), werden wir sicher auch als Gesellschaft und als Politik schauen müssen, was wir strukturell vielleicht verbessern können.

Also: passt auf Euch auf, passt auf Eure Nachbar*innen auf und passt weiterhin auch auf die Welt auf. Und wascht Euch immer gut die Hände, das hilft Euch und Euren Nachbar*innen. Danke!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

NEUES FORMAT: GRÜN HÖRT ZU

Mit der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ starten wir in die inhaltliche Vorbereitung zur Kommunalwahl 2021. Von einer Vielzahl von Akteuren aus der Stadtgesellschaft wollen wir deren Sicht auf die Herausforderungen und Aufgaben für die Stadt und die Stadtpolitik in den kommenden fünf Jahren erfahren.

An insgesamt sechs Terminen zu jeweils zwei Themenschwerpunkten im März und April werden wir mehr als 40 Expert*innen zu Wort kommen lassen und ihnen – der Name ist Programm – intensiv zuhören. Dabei werden allen Expert*innen die fünf gleichen Leitfragen gestellt:

  • Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele, die sich die Kommunalpolitik für die kommende Wahlperiode setzen sollte?
  • Wie sehen geeignete Maßnahmen aus, die die Politik umsetzen sollte?
  • Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die sich in der kommenden Wahlperiode für die Kommunalpolitik stellen?
  • Was sind aus Ihrer Sicht wichtige Ergebnisse der Vergangenheit, die nicht aufs Spiel gesetzt werden sollten?
  • Was sind aus Ihrer Sicht gravierende Fehler der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollten?
  • Was wir an diesen Abenden nicht tun werden: Grüne Programmatik diskutieren oder gar verkünden. Die Entwicklung und Darstellung unserer Grünen Programmatik für die Kommunalwahl 2010 schließt sich im Programmprozess ausführlich an.

Moderiert werden die Panels jeweils von Vertreter*innen der Grünen.

Alle Veranstaltungen finden im Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12 in Frankfurt statt und sind öffentlich – für Mitglieder und für interessierte Bürger*innen der Stadt.

Hier alle Termine auf einen Blick (weitere Informationen und Links zu den einzelnen Terminen folgen sukzessive):

Neues von Rosemarie Heilig

Rosemarie lädt ein zum Straßen-Talk auf dem roten Sofa zum Equal Pay Day
Der Frankfurter Römerberg wird zum Wohnzimmer:

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, an dem auch Frauen endlich für ihre Arbeit genauso entlohnt werden wie Männer bereits zum Ende des Vorjahres. Der diesjährige Equal Pay Day fällt auf den 17. März. Dem Datum liegt eine Lohnlücke von 21 Prozent zu Lasten der Frauen zugrunde. Im EU Ranking nimmt Deutschland in Sachen Lohngleichheit einen der hintersten Plätze ein.

(Platz 26 von 28, Quelle: European Comission, the gender pay gap in the european Union, Nov. 2018). Das ist beschämend und völlig unvereinbar mit dem verfassungsmäßig verbrieften Recht - Frauen und Männer sind gleichberechtigt.

Das Frankfurter Frauenreferat und das Frankfurter Aktionsbündnis „Equal Pay Day“ informieren auf dem Römerberg über die vielen Ursachen der ungleichen Bezahlung zwischen Frauen und Männern.

Mitmachen und Mitdiskutieren!

Alle sind aufgerufen, sich solidarisch zu zeigen und mit einer roten Tasche am Stand vor der Alten Nikolaikirche zu erscheinen. Als symbolischer Blickfang steht die riesige rote Tasche auf dem Römerberg. Sie macht auf die „roten Zahlen“ in den Geldbörsen der Frauen aufmerksam.

Weitere Infos sind zu finden unter: https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/frauenreferat/aktuelles/equal-pay-day

Wann? am 17. März von 15.00 bis 17.00 Uhr
Wo?     an der Alten Nikolaikirche / Römerberg

Neues von Martina Feldmayer

Hessen investiert 1,3 Millionen Euro in Bieneninstitut

Seit 2009 hat sich die Zahl der aktiven Imker*innen in Hessen von 6.500 auf mehr als 11.000 beinahe verdoppelt. Das vom Land geförderte Bieneninstitut in Kirchhain dient vielen neuen Imker*innen als Ausbildungsstätte, wo Kenntnisse vermittelt und Wissen vertieft wird. Mit 1,3 Millionen Euro Landesmitteln wurde nun ein neues Imkereigebäude fertiggestellt, welches die Bewirtschaftung von über 300 Bienenvölkern ermöglicht. Gerade durch den Klimawandel kommen auf die Imkerei viele neue Herausforderungen zu. Deswegen ist es gut, dass Hessen in eine Einrichtung investiert, die nicht nur dem Austausch und der Weiterbildung, sondern auch der Erforschung von Lösungsansätzen in Zeiten des Klimawandels dient.

Hessischer Tierschutzpreis 2020 ausgeschrieben

Tierschutz ist ein wichtiges Thema, das noch immer nicht die Anerkennung erhält, das es eigentlich bekommen müsste. Um den Tierschutz zu stärken und sich den vielen ehrenamtlichen Tierschützer*innen gegenüber erkenntlich zu zeigen, schreibt die Hessische Landesregierung jedes Jahr den mit 7.000€ dotierten Tierschutzpreis aus. Wenn ihr ein Projekt oder einzelne Personen kennt, deren Engagement im Tierschutz gewürdigt werden sollte, dann macht sie doch auf den Tierschutzpreis aufmerksam oder bewerbt euch auf der Seite des Ministeriums unter diesem Link.

Neues von Marcus Bocklet

Corona - Klug Handeln ja- Panik nein!

Für mich als Gesundheitspolitiker überlagert im Moment das Thema Nummer 1 „Corona- Virus" alle anderen wichtigen Themen. Die kompletten Folgen für Menschen und Gesellschaft, beispielsweise für die Wirtschaft, sind noch nicht wirklich überschaubar. Trotzdem gilt: Sorge und kluges Handeln ja, Panik nein.

Wer sich informieren will findet mehr auf den Seiten des Ministerium, bei der GRÜNEN Bundestagsfraktion und dem RKI. Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Neues von Miriam Dahlke

Lotte Specht e.V. – Forza SGE

Es ist bekannt, dass die Fußball-Herzen der Frankfurter GRÜNEN in unterschiedlichen Farben schlagen. Für mich ist das schwarz-weiß wie Schnee, so dass ich mich sehr gefreut habe, dass Daniela Cappelluti und Sarah Sorge mit 5 anderen Frankfurter Frauen am Weltfrauentag 2020 den Verein Lotte Specht e.V. gegründet haben und Logo-Lotte den „Adler auf der Brust“ trägt. Lotte Specht e.V. ist ein Verein, der Mädchen und Frauen im Fußball stärken will – AUF dem Platz und DANEBEN. Lotte Specht e.V. ist auch ein Verein, der sich aktiv gegen den leider real existierenden Sexismus, Antifeminismus, Antisemitismus und gegen die Homophobie im Fußball einsetzen will.  Macht mit, denn: Nicht nur am Weltfrauentag müssen wir fordern, dass wir mehr Sportlerinnen, Funktionärinnen und Engagierte brauchen – etwas, was die Frankfurter GRÜNEN sicher über alle Vereinsgrenzen hinweg teilen.

Mehr Infos zur Namenspatronin, dem Verein und der Mitgliedschaft gibt es unter www.lotte-specht.de, auf Facebook und Instagram.

Neues von Taylan Burcu

Meine Mentee / Vormünder für junge Geflüchtete gesucht!

"Mehr Bock auf Politik" - unter diesem Motto steht das Mentoring-Programm 2020 vom Verein Beramí e.V. Das Mentoring-Programm verfolgt das Ziel, jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund das Vereinswesen und die (Kommunal-)Politik näher zu bringen. Langfristig sollen die Teilnehmer*innen dazu ermutigt werden, selbst sozial oder politisch in ihrem Umfeld aktiv zu werden. In dem Mentoring-Projekt sind nicht nur Mentor*innen mit einem politischen Amt beteiligt, sondern auch jene, die in einem Verein tätig sind oder sich in anderer Weise politisch bzw. gesellschaftlich engagieren. Der Vorteil davon ist, dass die Teilnehmenden direkt in die Praxis einsteigen können. Beispielsweise können Sie bei einer Vereinssitzung und/oder Stadtverordnetenversammlung oder Landtagsitzung reinschauen.

Ich freue mich, dass das Projekt bereits 5 Jahre erfolgreich läuft und ich nun auch für dieses Projekt als Mentor Verantwortung übernehmen darf. In den nächsten 9 Monaten wird mich meine Mentee, eine 26-jährige Frau aus Moldawien, in meiner politischen Arbeit regelmäßig begleiten. Dabei werden wir einen Schwerpunkt auf das lokalpolitische Engagement sowie auf die Arbeit in Parteistrukturen legen. Sie hat mir schon viele spannende Fragen gestellt und ist sehr interessiert an meiner Arbeit. Auch ich bin auf die kommenden Monate gespannt und ihr werdet hoffentlich meine Mentee bei der ein oder anderen Grünen-Veranstaltung sehen und sie kennenlernen!

Heute möchte ich außerdem auf eine Aktion des Frankfurter Kinderschutzbundes “Vormund Gesucht!” aufmerksam machen. Im Rahmen dieser Aktion sucht der Kinderschutzbund weiterhin ehrenamtliche Vormünder für junge Geflüchtete.

Etwa 2000 bis 3000 unbegleitete Kinder und Jugendliche kommen jedes Jahr aus Krisengebieten nach Deutschland. Die Unterstützung unbegleiteter Minderjähriger Geflüchteter durch einen Einzelvormund hat sich als Erfolgsmodell für eine gelungene nachhaltige Integration bewährt und bereichert das Leben aller Beteiligten. Um hier Fuß fassen zu können, sind Flüchtlingskinder ganz besonders auf Unterstützung angewiesen. Sie brauchen Menschen, die ihre Interessen vertreten und ihnen helfen das neue Leben in Deutschland selbstbewusst zu meistern. Genau das tun ehrenamtliche Einzelvormünder. Sie kümmern sich um schulische Belange, helfen bei der Berufswahl und übernehmen Lotsenfunktion bei allen anstehenden Herausforderungen. Die schwierigen Lebensgeschichten und oftmals tragischen Umstände der Flucht erfordern eine ganz besonders sensible Betreuung. Mit ihrem Einsatz ermöglichen die Einzelvormünder jungen Geflüchteten so eine bestmögliche Chance auf eine positive Entwicklung und Zukunft.Wichtig ist dabei auch, dass dieser Beistand über die Volljährigkeit hinaus bestehen bleibt.

Im vergangenen Jahr haben bereits über 60 Prozent der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Frankfurt von diesem Projekt profitiert, 2020 soll diese Zahl noch gesteigert werden.
Weitere Informationen ihr hier:
Rückfragen und Interessensbekundungen am Programm können per E-Mail an vormundschaft@kinderschutzbund-frankfurt.de gerichtet werden.

Neues von Omid Nouripour

Hanau und Rechtsextremismus, Syrien, Schaffung eines Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten, Repressionen gegen Bahaì im Iran

In den letzten 30 Jahren haben in unserem Land mindestens 200 Menschen aufgrund rechtsextremer und rassistischer Gewalttaten ihr Leben verloren, und das ist nur die traurige Spitze des Eisberges. Es gibt tagtäglich Angriffe auf Jüdinnen und Juden, Musliminnen und Muslime, auf Synagogen, auf Moscheen, auf Menschen anderer Herkunft. Hass und Rassismus machen unsere Gesellschaft krank und säen Zwietracht. Dagegen braucht es einen Aufstand der Anständigen. Und vor allem braucht es auch einen Aufstand der Zuständigen. Zu dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau und zu Rassismus in Deutschland habe ich letzte Woche im Bundestag geredet und mich im Interview mit dem Deutschlandfunk geäußert. Zudem hat die Zeit 142 sehr beeindruckende Stimmen zu Hanau und Rassismus in Deutschland zu Wort kommen lassen.

Die Situation in Syrien und besonders in Idlib eskaliert immer weiter. Im phoenix tagesgespräch habe ich zum türkischen Angriffskrieg in Syrien und zu der Sorge eines NATO-Bündnisfalls Stellung genommen.

Wir sprechen oft über Ausgaben für das Militär, aber was ist eigentlich mit den Ausgaben für Diplomatie, für Mediation, für Konfliktbearbeitung? Um diese wichtigen und vielfältigen Aufgaben adäquat erledigen zu können, braucht es insbesondere Personal. Daher unterstützen wir die Schaffung eines Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten, das wichtige grundsätzliche Aufgaben übernimmt und die eigentliche politische und diplomatische Arbeit entlastet. Allerdings werden wir sehr genau darauf achten, dass bei der Einrichtung des neuen Bundesamtes die Details stimmen, damit die politische Arbeit auch wirklich entlastet wird. Mehr zum Thema in meiner Rede im Bundestag.

Bahá'í werden im Iran schon lange unterdrückt. Es gibt eine neue Regelung, dass die Religionszugehörigkeit im Ausweis aufgeführt wird. Bahá'í gehört aber nicht zu den möglichen Glaubensrichtungen, so dass Bahá'í entweder keinen Pass bekommen oder sich zu einer anderen Religion bekennen müssen. Das ist nicht hinnehmbar. Die Bundesregierung muss sich entschieden für die Rechte der Bahá'í im Iran einsetzen. Mehr dazu.

Neues von der GRÜNEN JUGEND

Politik im Pub

Du willst etwas bewegen und interessierst dich für Klimaschutz, Feminismus und GRÜNE Politik?
Dann laden wir dich ein: Ab März trifft sich die GRÜNE JUGEND Frankfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politik im Pub" in entspannter Runde jeden Monat mit tollen Abgeordneten aus dem Landtag, dem Bundestag und dem Europaparlament.

Der erste Termin findet heute am 13.03., 20 Uhr mit Miriam Dahlke und Lukas Schauder in der Bar Casablanca in Bockenheim statt. Komm vorbei!

#FeministischSolidarischGerecht

Am Wochenende waren wir mit einer wunderbaren Delegation auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Hessen in Darmstadt vertreten. Die Stimmung war super, kooperativ aber auch diskussionsfreudig. Wir haben richtig viel gewählt, u.a. einen neuen Landesvorstand – Glückwunsch an unsere Frankfurter Debbie, die mit überwältigender Zustimmung als Landessprecherin bestätigt wurde.

Das ganze Wochenende stand vor allem im Zeichen des internationalen Frauentages. In einer Fishbowl-Diskussion diskutierten wir mit der Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche, der examinierten Pflegerin Clarissa und Elfriede Harth vom Netzwerk Care Revolution über (schlecht) bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit – ein Problem, das vor allem Frauen betrifft. Hier muss sich einiges ändern – von der Wertschätzung des Berufs, bis hin zur Beachtung von Arbeitsrechten, und zur gerechteren Aufteilung von Care-Arbeit in Familien und Partnerschaften.

Weitere Informationen zu unseren spannenden Anträgen zu den Themen Antifaschismus, Umsetzung einer Öffentlichkeitskampagne für die SDGs in Hessen und klimaneutralem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnen findet ihr auf unserer Website.

Und noch weitere spannende Termine erwarten uns:
Zum nächsten Mitgliederabend, am Donnerstag den 19.03.. ab 18:00 Uhr wird uns Rosemarie Heilig über Kommunalpolitik berichten.

Außerdem laden wir alle herzlich zu der Veranstaltung "Raus aus Rechts – Im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Praxis" am 22.03. um 14 Uhr ein. Es duskutieren u.a. Christian Weißgerber (Neonazi-Aussteiger), Dr. Anna Lührmann: stellv. Direktorin des Demokratieforschungsinstituts an der Universität Göteborg und Lukas Schauder.

 

Neues aus dem Europäischen Parlament

100 Tage EU-Kommission/von der Leyen: Viele Strategien, wenige Gesetze

Kompletter Artikel auf der Seite von Sven Giegold. Dieser erklärt:

"Von der Leyen läuft Gefahr zur Ankündigungpräsidentin zu werden. In der Klimapolitik hat sie vieles angekündigt, aber noch wenig Konkretes voregelegt. Der "Green Deal" ist ein ambitioniertes Umweltprogramm, aber die Ziele müssen in verbindliche Gesetze gegossen werden. Bleibt es bei einer Sammlung von Ankündigungen und Strategiepapieren, wird der Green Deal zur Bruchlandung statt Mondlandung. Von der Leyen ist bei der Erhöhung des Klimaziels 2030 vor der Bundesregierung eingenickt und hat die Entscheidung auf Herbst vertagt. Von der Leyens Finanzierungsplan des Green Deals muss praktisch ohne frisches Geld aber mit vielen Luftbuchungen auskommen. Von der Leyen muss für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sorgen. Wenn EU-Kommission und Regierungen erst ab September über ein höheres Klimaziel diskutieren, wird es schwer bis zur UN-Klimakonferenz im November eine Einigung zu erzielen. Beschließt Europa keine höhere CO2-Reduktionsziele vor der UN-Klimakonferenz, wird keine globale Dynamik für mehr Ambitionen entstehen. Bis zur UN-Klimakonferenz wird sich zeigen, wie wichtig von der Leyen der Klimaschutz tatsächlich ist.

In der Flüchtlingspolitik setzt von der Leyen weniger auf Humanität als ihr Vorgänger Juncker. Von der Leyen verteidigt mehr Europas Grenzen als Europas humanitären Werte. Ihre Worte zu den Flüchtlingen ist von Abwehr-Rhetorik statt Mitgefühl geprägt. Juncker hat sich deutlich stärker als von der Leyen für die Verteilung von Geflüchteten in der EU eingesetzt. Da nun erste Regierungen Geflüchtete aufnehmen wollen, muss die EU-Kommission schnell koordinieren. Europa muss Humanität und Ordnung wieder stärker in Einklang bringen."

Freitag, 13.03.: Politik im Pub mit Miriam Dahlke und Lukas Schauder

Du willst etwas bewegen und interessierst dich für Klimaschutz, Feminismus und junge GRÜNE Politik?
Dann laden wir dich ein: Ab März trifft sich die GRÜNE JUGEND Frankfurt in entspannter Runde jeden Monat mit tollen Abgeordneten aus dem Landtag, dem Bundestag und dem Europaparlament.

Der erste Termin findet schon nächste Woche Freitag, am 13.03., 20 Uhr mit Miriam Dahlke und Lukas Schauder in der Bar Casablanca in Bockenheim statt.

Bei Ebbelwoi oder Apfelsaft diskutieren wir über spannende Themen. Komm vorbei

Freitag, 13. März: LAG Umwelt Energie Naturschutz

Die LAG Umwelt Energie Naturschutz trifft sich gemeinsam mit der Fraktion DIE GRÜNEN IM RÖMER zur nächsten Sitzung.

Themen sind:
Plastikvermeidung, Wie geht das? Wera Eiselt gibt eine kurze Übersicht mit dem Plastikatlas; Martina Feldmayer gibt eine Übersicht zu HessenBiodiversität– Martina Feldmayer gibt einen Überblick über den jetzigen Stand
Castortransporte nach Biblis

LAG Umwelt Energie Naturschutz Sprecher*innen: Wera Eiselt und Dieter Kaufmann

Wann?  Freitag, 13. März, 17 bis 20 Uhr
Wo?
Römer Frankfurt, Bethmannstraße 3 Raum 310

Montag, 16. März: Lesung mit Musik - Überleben im KZ

Ricardo Lenzi Laubinger erzählt vom Leben seiner Mutter Bertha "Sichla" Weiss. Einer deutschen Sintiza, die im Alter von 14 Jahren von den Nationalsozialisten, zusammen mit all ihren Angehörigen, von Hamburg aus nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Als Einzige überlebte sie die Verfolgung. Doch war der Leidensweg nach ihrer Befreiung noch lange nicht vorbei. Denn auch nach dem Krieg und in der Bundesrepublik wurden die Sinti weiterhin benachteiligt und diskriminiert.

Mit unter anderem: Ricardo Lenzi Laubinger

In Kooperation mit: Haus am Dom, Omas gegen Rechts, Rosa-Luxemburg Stiftung Hessen, Fraktion DIE LINKE im Römer, Bildungsstätte Anne-Frank (angefragt)

Wann?  Montag, 16. März, 19.30 bis 21.30 Uhr
Wo?
  Haus am Dom, Frankfurt

Montag, 16.03.: Mit Sprache Politik machen - Überlegungen zu einer Ethik in der Sprache

Veranstalter: Evangelische Akademie

Demokratie fängt bei der Sprache an. Nach Friedrich Schleiermacher ist das Missverstehen in der Kommunikation der Normalfall, das Verstehen aber muss kunstfertig gesucht werden. Genau deshalb muss sprachliche Kommunikation auf der sensiblen Wahrnehmung des jeweiligen Gegenübers beruhen und versuchen, verbale Verletzungen zu vermeiden. Der in der Gegenwart auf der Straße und in den Parlamenten präsente Rechtspopulismus hat zur Verrohung der Sprache und zu zahlreichen verbalen Entgleisungen beigetragen. Philosophie und Theologie sind herausgefordert, die bisher erst im Ansatz vorhandene Ethik der Sprache weiterzuentwickeln. Diese muss sich im Alltag der Politik und in der Zivilgesellschaft bewähren.

Eintritt frei. Um Anmeldung wird hier gebeten.

Wann? 18.30 – 21.00 Uhr
Wo?     Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9

Hier geht es zu Website.

Dienstag, 17.03.: Team Dezibel

Die Mission von Team Dezibel ist es, mit kreativen Veranstaltungen und Aktionen Menschen in Frankfurt für GRÜNE Politik zu begeistern. Wir setzen dabei bewusst auf möglichst interaktive Formate und probieren gerne neue Ideen aus wie zum Beispiel ein Pub-Quiz, Picknick oder „Poetry meets Politics“.

Das Pub-Quiz wird bei diesem Treffen hinter uns liegen (12.03.) - dennoch stehen schon die nächsten Veranstaltungen vor der Tür, für die wir jeden kreativen Kopf und jede helfende Hand gut brauchen!

Von Mitte 2016 bis zur Europawahl 2019 haben wir mit der Kampagne „It´s Yourope“ für ein weltoffenes und einiges Europa geworben. Seit dem Sommer 2019 nehmen wir im Rahmen unserer Kampagne „Klima? Wandel!“ eines der drängendsten Probleme unserer Zeit in den Fokus. Unser Ziel ist es dabei insbesondere, Menschen aufzuklären und konkrete Lösungen sichtbar und verständlich zu machen.

Alle die Lust haben daran mit mitzuwirken, gemeinsam Aktionsideen zu entwickeln und praktisch umzusetzen, sind herzlich zu unseren Treffen eingeladen.

Kontakt: Burkhard (burkhard(at)zadigweb(dot)com) und Eilika (eilika(at)poseto(dot)de)

Wann? 19:30 Uhr
Wo?
     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17

Mittwoch, 18.03.: Grün Hört zu: Integration und Wirtschaft

19 Uhr: Podium „Integration“ , unter anderem mit

  • DaMigra (Ekin Polat)
  • GFFB gGmbH (Barbara Wagner)
  • Hessischer Flüchtlingsrat (Harpreet Cholia)
  • Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt (Christian Gaa)
  • Rainbow Refugees Frankfurt

Moderiert wird das Podium von Tina Zapf & Christoph Rosenbaum beide Vorstand Grüne Frankfurt

20:30 Uhr Podium „Wirtschaft“ – unter anderem mit

  • DGB Frankfurt (Philip Jacks)
  • IHK Frankfurt (Frank Nagel)
  • Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft“
  • TechQuartier Frankfurt (Thomas Franke)

Moderiert wird das Podium von Laura Knierim & Miriam Dahlke, beide Vorstand Grüne Frankfurt

Mit der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ starten wir in die inhaltliche Vorbereitung zur Kommunalwahl 2021. Von entscheidenden Akteuren aus der Stadtgesellschaft wollen wir deren Sicht auf die Herausforderungen und Aufgaben für die Stadt und die Stadtpolitik in den kommenden fünf Jahren erfahren.
An insgesamt sechs Terminen zu jeweils zwei Themenschwerpunkten im März und April werden wir mehr als 40 Expert*innen zu Wort kommen lassen und ihnen – der Name ist Programm – intensiv zuhören. Dabei werden allen Expert*innen die fünf gleichen Leitfragen gestellt:

  •  „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele, die sich die Kommunalpolitik für die kommende Wahlperiode setzen sollte? Wie sehen geeignete Maßnahmen aus, die die Politik umsetzen sollte?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die sich in der kommenden Wahlperiode für die Kommunalpolitik stellen?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht wichtige Ergebnisse der Vergangenheit, die nicht aufs Spiel gesetzt werden sollten?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht gravierende Fehler der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollten?

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.
Wo? Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main

Donnerstag, 19.03.: Hoffnung für Iran?

2018 hat Präsident Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Seither eskaliert der Konflikt zwischen Iran und USA zusehends: Wirtschaftliche Restriktionen beantwortet das iranische Regime mit atomarer Aufrüstung. Welche Auswirkungen hat die Konfrontation auf die Konflikte in Syrien und Israel? Welche politischen Möglichkeiten bestehen, um die Krise zu entschärfen? Und welche Rolle spielen hierbei die EU und die deutsche Außenpolitik?

Aber nicht nur auf die internationalen Beziehungen wirken sich die Konsequenzen des Konfliktes dramatisch aus: Die Wirtschaftssanktionen führen im Iran zu einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung. Vor allem junge Menschen haben kaum noch eine Zukunftsperspektive. Und nicht nur in der Provinz Ghom, die aktuell zu den vom „Corona“-Virus am meisten betroffenen Gebieten gehört, fehlen die notwendigen Medikamente. Zur desolaten wirtschaftlichen Situation kommen die Freiheitseinschränkungen und Menschenrechtsverletzungen durch das theokratisch-diktatorische Regime, das mit brutaler Härte gegen Demonstrierende und Oppositionelle vorgeht und so jeden Versuch einer Erneuerung im Keim erstickt. Gibt es dennoch Hoffnung für Iran?

Am Vorabend des persischen Neujahrsfestes „Nouruz“, das mit dem Frühlingsanfang zusammenfällt und für Erneuerung steht, wollen wir die Situation gemeinsam mit Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Dr. Shiva Kambari, politische Beraterin und Expertin für US-Außenpolitik und Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, psychologische Psychotherapeutin und Stadträtin von Bündnis 90/Die GRÜNEN Frankfurt, beleuchten. Moderiert wird die Diskussion von Nader Djafari, ehemaliger Geschäftsführer von INBAS und Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.

Wann? 19Uhr30
Wo?      im Odyssee Kult, Weberstr. 77, Frankfurt-Nordend

Freitag, 20.03.: GRÜN HÖRT ZU - Bildung, Jugend & Sport

17 Uhr Podium „Bildung“ unter anderem mit:

  • Stadtelternbeirat Frankfurt (Julia Frank)
  • Stadtschüler*innenrat Frankfurt (Paul Harder)
  • GEW Frankfurt (Laura Preusker)
  • LAG freie Schulen Hessen (Falk Raschke)
  • AStA der Univ. of Applied Sciences (angefragt)

Das Podium wird von Kathrin Schulze & Bastian Bergerhoff moderiert, beide Mitglied im Vorstand.

18:30 Uhr Podium „Jugend und Sport“ unter anderem mit:

  • Frankfurter Jugendring (Christian Telschow)
  • Sportjugend Frankfurt (Petra Pressler)
  • Deutscher Kinderschutzbund Frankfurt e.V. (Stefan Schäfer)
  • KUSS41 (Alisa Weidinger)

Das Podium wird von Tina Zapf & Beatrix Baumann moderiert, beide Mitglied im Vorstand.

Mit der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ starten wir in die inhaltliche Vorbereitung zur Kommunalwahl 2021. Von entscheidenden Akteuren aus der Stadtgesellschaft wollen wir deren Sicht auf die Herausforderungen und Aufgaben für die Stadt und die Stadtpolitik in den kommenden fünf Jahren erfahren.
An insgesamt sechs Terminen zu jeweils zwei Themenschwerpunkten im März und April werden wir mehr als 40 Expert*innen zu Wort kommen lassen und ihnen – der Name ist Programm – intensiv zuhören. Dabei werden allen Expert*innen die fünf gleichen Leitfragen gestellt:

  • „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele, die sich die Kommunalpolitik für die kommende Wahlperiode setzen sollte? Wie sehen geeignete Maßnahmen aus, die die Politik umsetzen sollte?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die sich in der kommenden Wahlperiode für die Kommunalpolitik stellen?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht wichtige Ergebnisse der Vergangenheit, die nicht aufs Spiel gesetzt werden sollten?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht gravierende Fehler der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollten?

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Wo? Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main

Vorschau

Samstag, 21.03.: Internationaler Aktionstag gegen Rassismus

Veranstalter: Aufstehen gegen Rassismus

Internationaler Aktionatag gegen Rassismus in Frankfurt:
Es gibt kein gleicher als gleich - Rassismus geht uns alle an!


Am 21. März wird weltweit der Opfer rassistischer Gewalt gedacht und geg en jede Form rassistischer Diskriminierung protestiert und mobilisiert. 1966 wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag gegen Rassismus“ ausgerufen. Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an die gemeinsame Verantwortung Aller, das Ideal der Menschenrechte zu schützen: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

Rassismus ist ein strukturelles Problem, das auf allen gesellschaftlichen Ebenen wirkt. Rassismus erschwert Betroffenen den Zugang zu Bildung, Arbeit oder Wohnraum. Rassismus basiert auf einer Praxis der Ungleichheit und zeigt sich in alltagsrassistischen Bemerkungen und Verletzungen und damit in der Ausgrenzung von Menschen, denen bestimmte Merkmale zugeschrieben werden.

Rassistische Sprache im öffentlichen Raum nimmt zu. Völlig ungeniert und offen bedienen sich Rechtsextreme rassistischer Sprache und seit die AfD im Bundestag und in den Landtagen sitzt, verschiebt sich auch in den Parlamenten und in der Gesellschaft die Grenze des Sagbaren unerträglich weit nach rechts. Dennoch: Auch Medien und Politiker*innen anderer Parteien schüren aus populistischen und wahltaktischen Gründen seit Jahrzehnten immer wieder Vorurteile und Ablehnung gegen ethnische und religiöse Minderheiten wie Juden, Muslime, Sinti und Roma, People of Colour, Migrant*innen und Geflüchtete. Sie haben dazu beigetragen, Rassismus in breiten Teilen der Bevölkerung hoffähig zu machen.

Die Zahl rassistischer und rechtsextremer Gewalttaten steigt stetig. Die meisten werden nie erfasst, die Hetzjagden in Chemnitz in 2018, der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, sowie die Anschläge in Halle in 2019 und jüngst in Hanau waren nur die extremsten Fälle der letzten Jahre.

Wir wollen eine inklusive Gesellschaft für Alle und sie aktiv gestallten. Alle, die mitdenken und gestallten wollen, sind eingeladen.

Aktionstag am 21. März 2020, um 12:00 Uhr Kundgebung an der Hauptwache, mit u.a. Bastian Bergerhoff

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.

Sonntag, 22.03.: Raus aus Rechts – Im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Praxis

Veranstalter*in: Grüne Jugend Frankfurt und Lukas Schauder (MdL) - und alle sind herzlich willkommen!

Seit dem Jahr 1990 haben über 200 Menschen in Deutschland aufgrund von rechtsextremer
oder rassistischer Gewalt ihr Leben verloren. Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten
Walter Lübcke, der Anschlag auf die Synagoge in Halle und zuletzt der Terroranschlag in Hanau
– rassistische Morde werden immer häufiger. Deutschland hat ein strukturelles Problem mit
Rechtsradikalismus.

Wir möchten weder tatenlos zusehen noch die nächste Katastrophe abwarten, sondern nun
gemeinsam mit der Frankfurter Stadtgesellschaft den Ursachen für diese Entwicklungen auf den
Grund gehen, um rechtsextreme Tendenzen bereits an der Wurzel zu bekämpfen. Dazu stellen
wir die Fragen: Was treibt junge Menschen dazu, Neonazis zu werden? Mit welchen
Überzeugungen und Vorstellungen ist so eine Entwicklung verbunden? Und welche Faktoren
behindern oder begünstigen einen Ausstieg aus der neonazistischen Szene?

Um diese Fragen und mehr aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, laden die GRÜNE
JUGEND Frankfurt sowie der Hessische Landtagsabgeordnete Lukas Schauder zur interaktiven
Diskussionsveranstaltung „RAUS AUS RECHTS – Im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und
Praxis“ am 22. März von 14:00 bis 18:00 Uhr in den Saalbau des Gewerkschaftshauses nach
Frankfurt am Main ein.

Als Gäste mit dabei sind:

  • Christian Weißgerber: Neonazi-Aussteiger, Autor und Bildungsreferent
  • Christina Dethloff: Distanzierungs- und Umfeldberaterin bei „Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg
  • Frank Schweitzer: Leitender Kriminaldirektor des Hessischen Informations- und Kompetenzzentrums gegen Extremismus
  • Dr. Anna Lührmann: stellv. Direktorin des Demokratieforschungsinstituts (Varieties of Democracy) an der Universität Göteborg
  • Lukas Schauder: Sprecher für Extremismusprävention und Demokratieförderung der GRÜNEN Landtagsfraktion in Hessen

Wann? 14:00 - 18:00
Wo?     Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Hier geht es zur Veranstaltung auf der Website der Grünen Jugend Frankfurt.

Montag, 23.03.: Frauen AG

Was wir wollen: 

  • dem Angriff auf Frauenrechte und dem gesellschaftlichen Rollback als Grüne in Frankfurt entgegentreten
  • mindestens die Hälfte der Macht in Parlamenten, Wirtschaft, Kultur und Sport
  • Lohngleichheit, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Gewaltschutz
  • feministische Kultur und Themen innerhalb der gewachsenen Partei weiter nach vorn bringen
  • konkrete Aktionen, Power und Spaß

Was wir machen:

  • Entwicklung des Frankfurter Frauenstatuts
  • Aktionen mit Frankfurt für Frauenrechte oder zum Entgelttransparenzgesetz
  • Anträge zur Schutzzone vor Beratungszentren, zur paritätischen Besetzung auf Landesebene, zur Umsetzung der Istanbul Konvention, ...
  • Frauenvollversammlungen vorbereiten
  • und vieles mehr!

Wann?   19:00 Uhr
Wo?       Kreisgeschäftsstelle der Grünen Frankfurt, Oppenheimer Str. 17
Kontakt: Ulla auf der Heide, Miriam Dahlke, Bärbel Spiegel (frauen-ag@gruene-frankfurt.de)

Mittwoch, 25.03.: GRÜN HÖRT ZU - Verkehr und Zivilgesellschaft

19 Uhr Podium „Verkehr“ unter anderem mit:

  • Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (Bernd Ehinger)
  • Pro Bahn Regionalverband Frankfurt (Dr. Kristine Schaal)
  • Radentscheid Frankfurt (Bea Baltabol)
  • VCD Frankfurt-Rhein-Main (Mathias Biemann)
  • ADFC Frankfurt (Bertram Giebeler)

Das Podium wird von Wolfgang Siefert & Thomas Schlimme moderiert, beide Mitglied im Vorstand.

20:30 Uhr Podium „Zivilgesellschaft“ unter anderem mit:

  • Aufstehen gegen Rassismus (Imke Meyer)
  • Römerbergbündnis Frankfurt (Philipp Jacks)
  • Polizeipräsidium Frankfurt am Main (Walter Seubert)
  • Jüdische Gemeinde Frankfurt

Das Podium wird von Laura Knierim & Bastian Bergerhoff moderiert, beide Mitglied im Vorstand.

Mit der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ starten wir in die inhaltliche Vorbereitung zur Kommunalwahl 2021. Von entscheidenden Akteuren aus der Stadtgesellschaft wollen wir deren Sicht auf die Herausforderungen und Aufgaben für die Stadt und die Stadtpolitik in den kommenden fünf Jahren erfahren.
An insgesamt sechs Terminen zu jeweils zwei Themenschwerpunkten im März und April werden wir mehr als 40 Expert*innen zu Wort kommen lassen und ihnen – der Name ist Programm – intensiv zuhören. Dabei werden allen Expert*innen die fünf gleichen Leitfragen gestellt:

  • „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele, die sich die Kommunalpolitik für die kommende Wahlperiode setzen sollte? Wie sehen geeignete Maßnahmen aus, die die Politik umsetzen sollte?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die sich in der kommenden Wahlperiode für die Kommunalpolitik stellen?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht wichtige Ergebnisse der Vergangenheit, die nicht aufs Spiel gesetzt werden sollten?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht gravierende Fehler der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollten?

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.
Wo? Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main

Donnerstag, 26.03.: Extreme Sicherheit: Radikalismus in deutschen Sicherheitsbehörden

Extreme Sicherheit: Radikalismus in deutschen Sicherheitsbehörden
Podiumsgespräch

Berichte über rechtsextreme Vorfälle in Polizei, Justiz, Verfassungsschutz oder Bundeswehr mehren sich in den vergangenen Jahren – in eben jenen staatlichen Institutionen, die mit dem Schutz der demokratischen Grundordnung betraut sind. Handelt es sich um Einzelfälle oder gibt es in den Sicherheitsbehörden Gruppen und Netzwerke? Und wie gehen staatliche Behörden mit der Aufklärung rechtsextremer Straftaten um? Nicht erst des „NSU 2.0.“, den Morddrohungen gegen die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız und dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ist das Thema hochaktuell.

Marina Weisband spricht an diesem Abend mit Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und den Journalisten Matthias Meisner und Hanning Voigt über das Ausmaß rechtsextremer Vernetzung, Mechanismen der Radikalisierung, Aufklärungswillen und Maßnahmen zum Schutz der jüdischen Gemeinschaft und anderer Minderheiten.

Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten, unter: www.jg-ffm.de/karten

Wann?  Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00
Wo?      Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66 60325 Frankfurt am Main

Dienstag, 31.03.: Irritationen, Inspirationen und Interventionen - Ein feministisches Generationengespräch

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Gerahmt von der Ausstellung „Frankfurt Feminism“ gehen drei Generationen von Feminist*innen der Frage nach, was es für gelingende Beziehungen und Verständigung braucht. Wie kommen wir zu Bildern und Vorstelllungen von Feminismen? Was sind Zugänge, Themen und Bedingungen für gelingende persönliche und politische Begegnungen?

Welche Formen von Feminismus braucht es heute und wie kommen wir zu Allianzen und Bündnissen im Kontext aktueller gesellschaftlicher Anforderungen?

Mit:

  • Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, Referentin für Bildung, Empowerment, Anti-Rassismus, Geschichte und Literatur Schwarzen Lebens in Deutschland. Mitbegründerin und ehemals Vorstand der ISD e.V.
  • Siraad Wiedenroth, Vorstand Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD e.V.)
  • Christiana Klose, Erziehungswissenschaftlerin und Mitbegründerin des 1. Mädchentreffs in Deutschland
  • Sinah Klockemann, Pädagogin FeM Mädchen*haus Frankfurt, politische Referentin und feministische Aktivistin

Hier geht es zur Veranstaltung auf der Webite der Heinrich-Böll-Stiftung.

Wann?  19:00 Uhr
Wo?      Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt, Braubachstraße 34, Frankfurt/Main

Mittwoch, 01.04.: GRÜN HÖRT ZU - Frauen und Kultur

19 Uhr Podium „Frauen“ unter anderem mit:

  • Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt (Angela Wagner)
  • pro familia Hessen (Brigitte Ott)
  • infrau e.V. (Pantoula Vagelakou)
  • Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und OF (angefragt)

Das Podium wird von Ursula auf der Heide (Stadtverordnete) und Beatrix Baumann (Vorstandssprecherin) moderiert.

20:30 Uhr Podium „Kultur“ unter anderem mit:

  • Theaterperipherie e.V. (angefragt)
  • Literaturhaus Frankfurt (Hauke Hückstädt)
  • Lichter Filmfestival (Gregor Maria Schubert)
  • Oper Frankfurt (angefragt)
  • Sonja Müller, Frankfurter Kranz – Netzwerk kulturschaffender Frauen

Das Podium wird von Kathrin Schulze (Mitglied im Vorstand) und Daniela Cappelluti (Kreisgeschäftsfüherin) moderiert.

Mit der Veranstaltungsreihe „Grün hört zu“ starten wir in die inhaltliche Vorbereitung zur Kommunalwahl 2021. Von entscheidenden Akteuren aus der Stadtgesellschaft wollen wir deren Sicht auf die Herausforderungen und Aufgaben für die Stadt und die Stadtpolitik in den kommenden fünf Jahren erfahren.
An insgesamt sechs Terminen zu jeweils zwei Themenschwerpunkten im März und April werden wir mehr als 40 Expert*innen zu Wort kommen lassen und ihnen – der Name ist Programm – intensiv zuhören. Dabei werden allen Expert*innen die fünf gleichen Leitfragen gestellt:

  • „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Ziele, die sich die Kommunalpolitik für die kommende Wahlperiode setzen sollte? Wie sehen geeignete Maßnahmen aus, die die Politik umsetzen sollte?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen, die sich in der kommenden Wahlperiode für die Kommunalpolitik stellen?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht wichtige Ergebnisse der Vergangenheit, die nicht aufs Spiel gesetzt werden sollten?“
  • „Was sind aus Ihrer Sicht gravierende Fehler der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollten?

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.
Wo? Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


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Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Beatrix Baumann
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