Den Schwung nutzen – die Verkehrswende beschleunigen!

Zur Diskussion um den Radentscheid, den Dieselskandal und den Klimawandel erklären Miriam Dahlke, Direktkandidatin der Frankfurter GRÜNEN zur hessischen Landtagswahl im Wahlkreis 35, und Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher der Frankfurter GRÜNEN:

„Auf unserer Veranstaltung mit Radverkehrsexpert*innen und Vertreter*innen des Radentscheids, des VCD und des ADFC sowie der GRÜNEN im Römer gestern Abend ist es noch einmal deutlich geworden: Es gibt Probleme mit der Einhaltung der Grenzwerte gesundheitlicher Schadstoffe, es gibt Probleme mit der existierenden Verteilung der Verkehrsflächen, aber wir haben aktuell auch sehr viel Unterstützung von den Bürgerinnen und Bürgern für die Verkehrswende. Wir müssen und wollen diesen Schwung nutzen und die Verkehrswende beschleunigen!

Wir GRÜNE bleiben bei unserer Linie, den Radentscheid Frankfurt zu unterstützen. Wir teilen die Ziele, und in der Sache profitieren Stadt und Gesellschaft vom Engagement der Bürger*innen. Wir stehen ein für eine echte Verkehrswende. Dabei kommt dem Radverkehr und seiner Förderung eine wichtige Rolle zu. Und wir werden dafür weiter kämpfen.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Unfallstelle an der Kurt-Schumacher-Straße aktuell entschärft wird. Wir können uns damit aber nicht zufriedengeben. Die Führung des Radverkehrs muss auch bis zum Hessendenkmal und darüber hinaus dringend sicherer gestaltet werden, ansonsten ist der nächste Unfall nur eine Frage der Zeit. Hier ist auch ohne Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung einiges möglich, aber wir kämpfen auch politisch für eine größere Lösung und die Umgestaltung der Friedberger Landstraße.

Das ist aber nur ein Beispiel für viele Maßnahmen, die nötig und möglich wären. Weitere Maßnahmen müssen folgen, und wir begrüßen ausdrücklich, dass auch die Initiative Radentscheid gemeinsam mit Vertreter*innen von VCD und ADFC und weiteren Interessierten an solchen konkreten Maßnahmen arbeitet. Die Veranstaltung am 15. Oktober hat gezeigt, dass wir fruchtbare Diskussionen führen und gemeinsam einer Verkehrswende näherkommen können.“