Soziokulturelle und autonome Zentren gehören zu Frankfurt

Zur Zukunft der Frankfurter soziokulturellen und autonomen Zentren nach der Kommunalwahl erklären Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff, Spitzenkandidat*innen der Frankfurter GRÜNEN:

„Wir brauchen in Frankfurt Räume für Kreativität, für Innovation und für kritische Positionen. Nur so können wir die Zukunft gestalten. Das gilt für die Kunst, für die Wissenschaft und auch für die Gesellschaft, es gilt auf den Bühnen, in den Ateliers und überall. Eine wichtige Rolle spielen dabei die soziokulturellen und autonomen Zentren. Sie sind Räume der Freiheit, Räume der kritischen Auseinandersetzung und Räume für Innovation.

Diese Zentren sichern wir GRÜNE seit Jahren. Regelmäßig wird ihre Schließung oder mindestens die Einstellung der Unterstützung gefordert – regelmäßig haben wir GRÜNE das verhindert. Wir werden das auch weiter tun, halten an den existierenden sozio-kulturellen Zentren fest und sichern ihre Freiräume.

Wir wollen zum Beispiel, dass das ‚Offene Haus der Kulturen‘ am alten Campus Bockenheim wie vorgesehen realisiert wird, wollen die Förderung für soziokulturelle Zentren existenzsichernd garantieren und unterstützen auch weiterhin die autonomen Kulturzentren wie das ‚Klapperfeld‘, die ‚AU‘ oder das ‚Café Exzess‘.

Für uns gilt: Die Gesellschaft braucht Diskussionen, braucht unterschiedliche Meinungen und braucht Kritik. Die Grenzen der Kritik sind durch die Abgrenzung gegen Hass, Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gesetzt – nicht durch politische ‚Bequemlichkeiten‘.“