#stopptbelästigung.

GRÜNE machen aus Anlass des One Billion Rising auf alltägliche, frauenverachtende Belästigung im öffentlichen Raum aufmerksam.

„One Billion“, eine Milliarde Frauen* und Mädchen*, werden jedes Jahr Opfer von Gendergewalt in jeglicher Form. Ohne die Pandemie hätten wir sehr gerne auch in diesem Jahr am 14. Februar, dem „V-Day“, zusammen mit vielen Frauen* und Mädchen* zu Trommeln und “break the chain“ auf den Frankfurter Straßen getanzt“, so Martina Feldmayer, Spitzenkandidatin der Frankfurter Grünen. „Diese positive, empowernde Aktion ist leider dieses Jahr nicht möglich. Aber Aktionen im öffentlichen Raum, die Sichtbarkeit von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* sind wichtig - für die Betroffenen und die, die wegsehen.“

Mit unserer Sprühkreideaktion auf Konstabler Wache und Zeil wollen wir im Wortsinne Zeichen setzen gegen den alltäglichen Sexismus, mit dem Frauen* und Mädchen* auf Schritt und Tritt rechnen müssen. Sprüche, wie „Zieh dich doch mal aus, man sieht ja deinen schönen Body gar nicht“, „Hey Schnecke, was macht denn eine so Hübsche hier abends alleine“ oder „Willst du nicht mit zu mir kommen Süße“ sind nicht nur “blöd“, sondern der Versuch zu verunsichern, zu demütigen, zu dominieren. Gendergewalt beginnt nicht erst mit körperlicher Gewalt, sondern mit Einschüchterungen, Verhöhnung, Kontrolle, Psychoterror, digitaler Gewalt und eben mit Belästigung - überall. ONE BILLION RISING … das bedeutet, ins öffentliche und ins individuelle Bewusstsein zu rufen, womit Frauen* sich tagtäglich auseinandersetzen müssen. „Deswegen sprühen wir den Hashtag #stopptbelästigung und Beispiele für Catcalling, wie belästigende Sprüche genannt werden, mitten in die Stadt. Wir solidarisieren uns mit allen Frauen* und Mädchen* weltweit. Für Freiheit und Selbstbestimmung, für ein Leben ohne Gewalt. Gleich berechtigt! Gewalt an Frauen ist das Problem von Männern. #frankfurtneudenken“, so Martina Feldmayer und Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin der Frankfurter GRÜNEN, abschließend.