Frankfurt neu denken – Danke für den Schwung!

Laut Trendergebnis nach Auszählung der unveränderten Stimmzettel für die Stadtverordnetenwahl können die GRÜNEN mit einem sehr starken Ergebnis rechnen. Mit Stand 15. März, 12:58 Uhr, lautet das Trendergebnis:

  • GRÜNE: 25,6 % - 24 Sitze
  • CDU: 23,6 % - 22 Sitze
  • SPD: 16,6 % - 15 Sitze
  • FDP: 8,1 % - 8 Sitze
  • LINKE: 7,6 % - 7 Sitze
  • AfD: 5,8 % - 5 Sitze
  • Volt: 3,5 % - 3 Sitze
  • BFF: 2,0 % - 2 Sitze
  • PARTEI: 1,8 % - 2 Sitze
  • ÖkoLinX-ARL: 1,5 % - 1 Sitz
  • Freie Wähler: 0,7 % - 1 Sitz
  • Gartenpartei Ffm: 0,6 % - 1 Sitz
  • BIG: 0,6 % - 1 Sitz
  • PIRATEN: 0,5 % - 1 Sitz
  • Sonstige: 1,5 %

„Dies ist zwar nur ein Zwischenschritt und die Zahlen können sich mit der Auszählung der veränderten Stimmzettel nochmal verändern – aber mit diesem Trendergebnis können wir GRÜNE sehr zufrieden sein. Die Grünen werden als die authentische Partei des Klimaschutzes wahrgenommen und haben sowohl für die Umwelt- und Gesundheitspolitik auch bezüglich der handelnden Personen in Magistrat, Fraktion und Partei ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt bekommen. Der Bundes- und Landestrend hat uns spürbar geholfen – sowohl aus Berlin als auch aus Wiesbaden gab es Rückenwind von Partei und Fraktionen. Und wir haben einen Wahlkampf geführt, der trotz der schwierigen Rahmenbedingungen punktgenau, geschlossen und professionell war. Bleibt das Ergebnis so, sind wir zum ersten Mal stärkste Kraft bei der Kommunalwahl. Sollte es sich nochmal ändern, werden wir trotzdem ein sehr gutes Ergebnis mit großen Zuwächsen verzeichnen können. Wir sind keine kleine Partei mehr, sondern eine zentrale politische Kraft. Wir bleiben, trotz des guten Ergebnisses ‘auf dem Teppich‘, denn mit großer Kraft geht große Verantwortung einher. Im Übrigen freuen wir uns sehr, dass nach dem Trendergebnis die rechtsextremen Parteien in unserer Stadt deutlich geschwächt wurden. Nach 8,9 % bei den Wahlen 2016 schneidet die AfD aktuell mit 5,8 % ab, die BFF geht von 2,7 auf 2,0 % zurück. Frankfurt hat wieder klar gemacht: Unsere Stadt soll keinen Platz für Rechtsextremist*innen bieten“, so Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff, Spitzenkandidat*innen der GRÜNEN zur Kommunalwahl.

„Wir haben damit einen klaren Auftrag, unsere Themen in den kommenden 5 Jahren in Frankfurt verstärkt umzusetzen. Der Kampf gegen den Klimawandel, die Verkehrswende, der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass und für Akzeptanz und Vielfalt, der Kampf für Gleichberechtigung und eine soziale Stadt mit starker und sichtbarer Kultur stand für uns im Mittelpunkt des Wahlkampfs und wird auch in den kommenden 5 Jahren für uns im Zentrum stehen“ ergänzt Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin der GRÜNEN.

„Klar ist: Wir gehen sehr gestärkt aus dieser Wahl hervor. Wir betrachten das Ergebnis als große Chance, aber auch als große Verantwortung. Wir werden die Endergebnisse, die für Donnerstag angekündigt sind, abwarten bis wir weitere Schritte unternehmen. Wir wollen den Rückenwind, den wir für einen sozial-ökologischen Aufbruch in unserer Stadt bekommen haben, nutzen und Frankfurt voranbringen. Gemeinsam mit der ganzen Partei werden wir in der kommenden Woche besprechen wie wir dieses wunderbare Ergebnis in politisches Handeln ummünzen und der großen Verantwortung, die wir bekommen haben, gerecht werden können. Es werden sicher viele Gespräche zu führen sein, denn die Stadtverordnetenversammlung gibt ein buntes Bild ab. Wir werden diese Gespräche auf der Grundlage unseres Wahlprogramms führen. Wir haben immer wieder das Bild der ‚Kneipenschlägerei‘ kritisiert, das die Stadtregierung leider in den vergangenen Jahren nicht selten vermittelt hat. Daran werden wir uns weiterhin nicht beteiligen, sondern im Gegenteil alles dafür tun, dass Frankfurt eine Regierung bekommt, die in der Sache und im Stil gut zusammenarbeitet und mit der unsere GRÜNEN Ziele möglichst gut erreichbar sind“, so Baumann und Bergerhoff.

„Schließlich wollen wir schon jetzt allen Wähler*innen für ihr Vertrauen danken – und allen Aktiven, sei es im Wahlkampf oder in der Vergangenheit oder in der Zukunft in den Ortsbeiräten, der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung, der Stadtverordnetenversammlung und im Magistrat und auch in unseren Parteigremien und -gliederungen für ihre Arbeit. Wir haben erlebt: Gute Arbeit kann auch zu guten Ergebnissen führen. Das Miteinander gewinnt. Ideen werden belohnt. Das spornt uns weiter an“, so Feldmayer, Baumann und Bergerhoff abschließend.