ABG-Wohnungen für Mitarbeitende und das Offene Haus der Kulturen
Liebe Freund:innen,
wir alle wissen, wie schwierig es ist, in Frankfurt eine angemessene und erschwingliche Wohnungen zu bekommen. Die hohen Mieten und die geringe Anzahl verfügbarere Wohnungen erschweren es uns auch als Magistrat deutlich, Mitarbeitende für den Dienst in der Stadtverwaltung zu finden und zu halten.
Deshalb habe ich in meiner Funktion als Personaldezernent mit der ABG Frankfurt Holding jetzt einen „Vertrag über Wohnungsbesetzungsrechte“ geschlossen: Künftig wird die ABG der Stadt jährlich bis zu 30 frei finanzierte Wohnungen beziehungsweise Wohnungen des Förderwegs 2 aus ihrem Bestand zur Belegung anbieten. Es handelt sich dabei ausschließlich um frei werdende oder neu errichtete Wohnungen. Die Vermietung erfolgt im Rahmen eines unbefristeten Mietvertrags.
Das mag zwar zunächst wie ein Tropfen auf den heißen Stein erscheinen, doch es ist eine erster wichtiger Schritt, um die Wohnungssituation für unsere Mitarbeitenden zu verbessern – und die Zahl der für Mitarbeitende zur Verfügung stehenden Wohnungen steigt damit effektiv Jahr für Jahr. Zugleich stärken wir damit die Stadt Frankfurt am Main in ihrer Rolle als attraktive Arbeitgeberin. Und wenn wir die Situation für unsere Mitarbeitenden verbessern, dann profitiert davon letztlich auch die gesamte Bürgerschaft. Mehr Infos gibt’s hier.
Und noch eine gute Nachricht: Wir als Magistrat der Stadt Frankfurt haben ebenfalls mit der ABG, mit der Goethe-Uni, dem Verein Offenes Haus der Kulturen e.V. und dem AStA einen Letter of Intent (LOI) unterzeichnet, der die weiteren Schritte zur Nutzung des Studierendenhauses auf dem Uni-Campus Bockenheim für ein Offenes Haus der Kulturen ermöglicht. Damit ist der Weg vom Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen vorgezeichnet. Dem AStA wird die Stadt die Räume zur Verfügung stellen, die auch aktuell vom AStA und der Studierendenschaft genutzt werden, solange bis ein neues Studierendenhaus auf dem Campus Westend fertiggestellt und bezogen ist.
Mit dem LOI kommen wir einen weiteren wichtigen Schritt voran und nehmen dabei alle Beteiligten mit. Das Offene Haus der Kulturen ist ein wichtiger Teil der Kulturcampus-Idee – ein Ort der Vielfalt und der kritischen Auseinandersetzung, wie er zu keiner Stadt so gut passt wie zu Frankfurt. Auch wenn der Kulturcampus insgesamt viele Wenden hinter sich hat: Diese Haltung bleibt und leitet uns weiter. Näheres könnt Ihr hier nachlesen.
Euer Bastian