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Grüne Wirtschaftskompetenz für Frankfurt: Nachhaltig, innovativ und sozial gerecht

Freitag, 20.2.2026

Die Frankfurter GRÜNEN haben in ihrem Wahlprogramm auch einen großen Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Entwicklung der Mainmetropole gelegt. Heute legen sie einen Fünf-Punkte-Plan zur Stärkung der Wirtschaft Frankfurts vor. „Im Mittelpunkt unseres Plans für eine starke Frankfurter Wirtschaft steht eine klare Vision: nachhaltig, sozial gerecht und international vernetzt.“, erklärt Tara Moradi, Sprecherin der GRÜNEN Frankfurt.

Fünf Punkte für eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik

  1. Innovative Unternehmen fördern
    Frankfurt soll ein attraktiver Standort für Zukunftsbranchen bleiben. Dazu gehören verlässliche Finanzierungsbedingungen, gezielte Förderprogramme sowie die Bereitstellung von bezahlbaren Räumen für Start-ups und Gründungen in allen Branchen.
  2. Finanzplatz Frankfurt nachhaltig stärken
    Als führender Finanzplatz in Deutschland und Europa bietet Frankfurt beste Voraussetzungen für nachhaltige Finanzwirtschaft. Mit der Ansiedlung der europäischen Anti-Geldwäschebehörde (AMLA) wurde ein wichtiger Schritt gemacht. Die Grünen wollen Frankfurt zum führenden Standort für Sustainable Finance ausbauen und die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Aufsicht weiter stärken.
  3. Vielfältige Gewerbestrukturen sichern
    Eine gesunde Wirtschaft braucht Vielfalt. Die Grünen setzen sich für eine ausgewogene Entwicklung der Gewerbegebiete ein. Monokulturen – etwa durch eine einseitige Ansiedlung von Rechenzentren – sollen vermieden werden. Ziel ist ein breiter Branchenmix, der Krisenfestigkeit und stabile Arbeitsplätze gewährleistet.
  4. Handwerk und Gewerbe in den Stadtteilen stärken
    Das Handwerk ist unverzichtbar für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und sozialen Zusammenhalt. Die Grünen wollen gezielt Flächen sichern, Handwerkerhöfe schaffen und die Bedingungen für kleine und mittlere Betriebe verbessern – insbesondere in den Stadtteilen.
  5. Zugewanderte Arbeitskräfte ohne Hürden integrieren
    Ein zentraler Hemmschuh des wirtschaftlichen Wachstums ist der Fachkräftemangel. Hier setzen die GRÜNEN an mit der Weiterentwicklung des Frankfurt Immigration Offices. Durch die Zusammenlegung dieses Amtes mit dem Welcome & Information Center werden sie eine Willkommensbehörde schaffen, die dank mehr Personal, verbesserter Abläufe und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz den Antragsstau abbaut und den Menschen den Weg in den Arbeitsmarkt weist.

Frankfurt soll ein moderner Finanzplatz und ein innovativer und klimafreundlicher Industriestandort bleiben. Die Grünen setzen auf Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und innovative Produktionsweisen, um Wertschöpfung in der Region zu stärken. „Von anderer Seite hören wir derzeit nur Plattitüden zur Wirtschaftspolitik. Insbesondere die CDU reduziert ihre einstige Wirtschaftskompetenz auf Sozialabbau und auf den platten Vorwurf, die Deutschen hätten keine Arbeitsmoral. Wir wollen die Wirtschaft der Zukunft mit den Menschen bauen: die Kompetenz unserer Frankfurter und unserer zugewanderten Arbeitnehmer*innen und Unternehmer*innen sind die Basis unseres Wohlstands. das stärken wir durch konkrete Maßnahmen“, erklärt Burkhard Schwetje, Sprecher der GRÜNEN Frankfurt.
Dr. Katharina Knacker; Spitzenkandidatin der Frankfurter GRÜNEN unterstreicht: „Wir GRÜNEN setzen uns für eine nachhaltige Finanzpolitik ein. Den Gewerbesteuerhebesatz wollen wir unverändert lassen und in der Haushaltsführung weiterhin einen Schwerpunkt auf Investitionen setzen, in den Zukunftsbereichen Mobilität, Bildung, Klimaschutz und Wohnen.“