Stadtgespräch der Frankfurter Rundschau: Parteien streiten über Autoverkehr und Drogenpolitik - von den GRÜNEN: Dr. Katharina Knacker
Der Wahlkampf in Frankfurt beginnt. Die FR bittet die Parteien zur Podiumsdiskussion ins Museum. Der Eintritt ist frei. Es dürfte eine durchaus emotionale Diskussion werden, denn der Wahlkampf in Frankfurt verspricht Spannung: Die Frankfurter Rundschau lädt für Montag, 26. Januar, zum FR-Stadtgespräch zur Kommunalwahl.
Zu besprechen gibt es einiges. Stichwort Verkehrspolitik: Soll der Umbau zu einer fahrradfreundlichen Stadt fortgesetzt werden? Unbedingt, finden die Grünen. Nein, zumindest dürfen Autofahrerinnen und Autofahrer nicht weiter eingeschränkt werden, erwidern CDU und FDP. In der Drogenpolitik stellt sich derweil die Frage, ob die Konsumräume nur noch Menschen aus Frankfurt offenstehen sollen. Das ist nötig, sagt die SPD, damit der Druck aufs Bahnhofsviertel abnimmt. Nein, eine solche Position ist zynisch, findet die Linke. Und wie geht es eigentlich mit der Europäischen Schule weiter? Selbst die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, kritisiert die Stadt Frankfurt mittlerweile öffentlich. Denn die Politik hatte einst zugesagt, ein Gelände für einen Neubau der Schule zur Verfügung zu stellen. Das ist immer noch nicht geschehen.
Zugesagt haben die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten folgender Parteien
- Dr. Katharina Knacker (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
- Nils Kößler (CDU)
- Kolja Müller (SPD)
- Daniela Mehler-Würzbach (Linke)
- Stephanie Wüst (FDP)
- Eileen O‘Sullivan (Volt)
Die Moderation übernehmen Sandra Busch und Georg Leppert aus dem Römer-Team der Frankfurter Rundschau. Das FR-Stadtgespräch beginnt am Montag, 26. Januar, um 19 Uhr im Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53. Der Eintritt ist frei. Der Abend wird an dieser Stelle live übertragen. Weitere Infos zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.
Museum für Kommunikation · Schaumainkai 53