GRÜNE im Römer begrüßen die Einweihung der Gedenktafel am Stadthaus am Markt: Frankfurt erinnert an über 600 Jahre Geschichte der Sinti und Roma
Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 27.01.2026
Mit der heutigen Einweihung der Gedenktafel am Stadthaus am Markt setzt Frankfurt ein dauerhaft sichtbares Zeichen für die über 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in unserer Stadt. Die GRÜNEN im Römer begrüßen diesen Schritt ausdrücklich – als Anerkennung, als Teil einer lebendigen Erinnerungskultur, als klare Verpflichtung für die Gegenwart und als fester Bestandteil dieser Stadt in all ihren Facetten.
„Sinti und Roma gehören seit Jahrhunderten zu Frankfurt, ihre Geschichte ist Frankfurter Stadtgeschichte. Dass diese Geschichte heute im Herzen der Stadt sichtbar verankert wurde, ist wichtig und überfällig“, erklärt Emre Telyakar, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer. „Die Gedenktafel erinnert an einen langen Weg, der von Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung geprägt war. Sie mahnt uns, Antiziganismus entschieden entgegenzutreten und Teilhabe sowie Zugehörigkeit konsequent zu stärken. Frankfurt ist plural, demokratisch und international. Darauf sind wir stolz.“
Die GRÜNEN im Römer verbinden mit der Einweihung auch ein Bekenntnis zu einer Stadt, die ihre Vielfalt nicht nur feiert, sondern schützt. „Wir sind dankbar und stolz, dass Frankfurt diesen Ort des Erinnerns geschaffen hat. Er gehört dauerhaft in die Stadtmitte, so wie Sinti und Roma dauerhaft zu dieser Stadt gehören. Dabei ist Geschichte mindestens genauso vielfältig wie das Wirken der Sinti und Roma. Wer mehr dazu erfahren möchte, sollte dem Stadthaus am Markt 1 einen Besuch abstatten und die Gedenktafelgenauer unter die Lupe nehmen. Es gibt viel zu entdecken“, so Telyakar abschließend.