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GRÜNE WOCHE 15/2019 (25.04.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

langsam rückt die Europawahl näher – am 26. Mai (in Deutschland, in anderen EU-Ländern teilweise bereits ab dem 23. Mai) wählen ca 340 Millionen Wahlberechtigte Europäer*innen das neue EU-Parlament. Eventuell sind es deutlich mehr, denn noch immer ist nicht klar, ob Großbritannien mit über 48 Millionen potenziell wahlberechtigten Menschen teilnimmt oder nicht. Nach aktuellem Stand werden die Briten die EU vor der Konstituierung des neuen Europäischen Parlaments verlassen und die EU-Wahl wird ohne sie stattfinden, aber das letzte Wort ist nicht gesprochen.

So oder so: Diese Wahl ist ganz besonders, denn Europa ist an einem historischen Scheideweg. Seit der Gründung der EU war die Frage immer, in welcher Form die EU sich erweitern und wie die EU-Mitgliedsstaaten noch enger zusammenrücken würden. Ein Schrumpfen und das „ob“ einer vertieften Integration stand eigentlich im Raum. Dieses Mal ist das anders. Auch in Deutschland tritt mit der AfD eine Partei an, die den „Dexit“ zumindest dem Sinn nach anstrebt. Innerhalb der Partei der Linken hat sich nur im Rahmen von scharfen Kontroversen ein zumindest im Grund pro-europäischer Kurs festlegen lassen. Aber immerhin: In Deutschland ist die generelle Zustimmung zur EU nach wie vor ausgeprägt. Das sollte sie auch sein.

Ihren Ursprung hat die EU in der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“, die 1951 in Paris vor allem auf Initiative aus Frankreich gegründet wurde. Historisch diente dieser Zusammenschluss vor allem der Lösung des Konflikts um Zugang zu den Kohlevorräten und der Stahlproduktion in Europa, einem der Konflikte, der mit für die beiden Weltkriege gesorgt hatte. Für Frankreich war die EGKS ein wichtiges Mittel zur Eindämmung der Gefahr deutscher Aggression. Die EU ist also schon historisch ein Friedensprojekt, und Deutschland kann sich glücklich schätzen, dass nach dem zweiten Weltkrieg und dem unermesslichen Leid, das damit verbunden war, dieser kooperative Weg gewählt wurde. Am 8. Mai jährt sich die bedingungslose Kapitulation und die Befreiung (nicht nur) Deutschlands von der nationalsozialistischen Herrschaft. Auch vor diesem Hintergrund sollten wir nicht nur bei den EU-Wahlen gegen Nationalismus und nationale Egoismen entscheiden und uns für faire, friedliche internationale Kooperation und Humanität einsetzen.

Das ist der historische Aspekt, der mit diesen Wahlen verbunden ist. Wir würden uns aber auch an der Zukunft versündigen, wenn wir nicht mit den Wahlen und der unmittelbaren Zeit in ganz Europa danach einen Schlussstrich unter das fossile Zeitalter setzen würden. Der Klimawandel ist bereits jetzt täglich spürbar – 2019 ist schon jetzt wieder viel zu trocken – und wir sind in Deutschland und darüber hinaus weit davon entfernt, auch nur die Pariser Klimaziele zu erreichen. Auch hier sind wir in der EU gefordert, damit sich Krisen und Konflikte in der Zukunft nicht noch weiter verschärfen. Wenn Europa auch in Zukunft ein Friedensprojekt sein soll, muss es eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehmen.

Und Europa kann und muss schon in der Gegenwart die humanitären Herausforderungen annehmen. Wir alle profitieren von offenen Grenzen innerhalb Europas. Es ist nicht zu ertragen, dass wir im Gegenzug undurchdringliche, mit unmenschlichen Methoden „geschützte“ Mauern an den Außengrenzen aufbauen. Wir müssen zu einem Umgang mit Menschen auf der Flucht finden, für den wir uns nicht schämen müssen. Und wir müssen Wege finden, den Menschen dort wo sie sind und sein wollen ein Leben mit Chancen und in Würde zu ermöglichen.

All das steht am 26. Mai zur Wahl. Der Wahlkampf hat begonnen, und es gibt viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen: Wir machen Haustürwahlkampf, Infostände, Kneipentouren, Veranstaltungen, aber wir alle führen ja auch private Gespräche mit Freund*innen oder mit Kolleg*innen. Reichlich Gelegenheit also, für eine europäische Zukunft zu werben.
Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid – meldet Euch einfach, wenn ihr noch nach Möglichkeiten sucht, Euch einzubringen!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

Neues von Miriam Dahlke

Miri went plastic free!

Von Aschermittwoch bis Ostersonntag habe ich versucht, in meinem Alltag auf Plastik zu verzichten und dabei viele plastikfreie Alternativen ausprobiert und kennenlernen können.
Angefangen habe ich mit dem Verzicht auf Einwegplastik und Plastikverpackungen, über viele Besuche und Einkaufstouren im Unverpacktladen bis hin zur eigenen Herstellung von Bienenwachstüchern.
Dabei ist mir in den letzten Wochen besonders aufgefallen, dass der Verzicht auf Plastik beim Einkaufen von Lebensmitteln oder im Alltag eigentlich gar nicht so schwer ist und dass es vor allem beim Verpacken von Lebensmitteln viele günstige und plastikfreie Alternativen gibt.
Etwas schwergefallen ist mir jedoch der Plastikverzicht beim Einkaufen und Benutzen von Kosmetik, Zahnpasta und Shampoo. Bei diesen Produkten sind die plastikfreien Alternativen leider um einiges teuerer als die mit Plastik und Mikroplastik versetzen Kosmetika und zu dem leider schwieriger zu bekommen.

Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass wir Politiker*innen Gesetze ausarbeiten und erlassen, um günstige Plastikalternativen zu garantieren, damit der grundlegende Plastikverzicht nicht eine Frage des Einkommens oder des Geldes ist. Stattdessen sollte es Subventionen für plastikfreie Alternativen geben.

In den letzten Wochen sind außerdem zwei Dinge geschehen, die mich in meiner eigenen „Auseinandersetzung“ mit Plastik bewegt haben.
Einerseits gab es das gute Vorbild der Europäischen Union, die mit einem Verbot von Einwegplastik einen wichtigen Schritt gemacht hat. Andererseits erinnere ich mich noch gut an das Bild des auf Sardinien angespülten und verendeten Wals, der mehr als 20 Kilogramm Plastik im Bauch hatte.
Gerade das letzte Ereignis sollte uns endlich klar machen, wie wichtig der Verzicht auf Plastik und Plastikmüll für unsere Umwelt, die Meere und Tiere aber auch uns Menschen ist. Es liegt in unserer Verantwortung, echte plastikfreie Alternativen zu entwickeln und zu benutzen. Denn wie es schon von Anfang an ein Grundsatz von Bündnis 90/Die Grünen ist: wir haben unsere Erde von unseren Kindern nur geborgt.

Zusammenfassung 2. Kapitel Europawahlprogramm

Miriam hat sich diese Woche ebenfalls um die Zusammenfassung des 2. Kapitels des Europawahlprogramms, Stärken, was uns zusammenhält: Die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion vertiefen!, gekümmert,
die ihr HIER lesen könnt.

Neues von Omid Nouripour


Die Anschläge auf Sri Lanka bewertet Omid als Angriff auf deren offene und vielfältige Gesellschaft. Nun besteht die Gefahr, dass die notwendige Aufarbeitung der Hintergründe dieser Gewalttat dem anhaltenden Machtkampf zwischen Präsident und Kabinett zum Opfer fällt. Gelingt der Regierung keine angemessene Antwort, könnten die Anschläge auf die christliche Minderheit bereits bestehende religiöse und ethnische Spannungen verschärfen und ihnen eine weitere traurige Facette hinzufügen.

Im Interview mit radio eins schildert Omid die Hintergründe und Erwartungen angesichts des Wahlsiegs von Wolodymyr Selenskyi in der Ukraine. Insbesondere die Frustration in der Bevölkerung über die grassierende Korruption im Land resultierte in die Anti-Establishment Wahl der UkrainerInnen. Es bleibt abzuwarten, ob er die Hoffnung auf Fortschritt wird umsetzen können. In erster Linie wird es davon abhängen, welches Team er um sich sammeln wird und ob er sich von der Abhängigkeit von einzelnen Oligarchen lösen kann.

Allein 2018 sind laut Vereinten Nationen mindestens 2.275 Menschen bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ertrunken. Diese humanitäre Katastrophe muss unverzüglich beendet werden. Menschen aus Seenot zu retten, ist eine humanitäre Pflicht. Deswegen unterstützte Omid den Osterappell zur Seenotrettung.

Zum Jahrestag der Proteste, ausgelöst durch Einschnitte im Sozialsystem, in Nicaragua erinnert Omid auf Twitter an die vielen Opfer der Unterdrückung des Ortega-Murillo Regimes. Mindestens 325 Menschen wurden getötet, Hunderte willkürlich verhaftet, Tausende schwer verletzt und über 60.000 sind aus Nicaragua geflohen. Zu den Verhaftungen erklärte Omid, dass die Opposition, die sich seit einem Jahr um Frieden und Demokratie bemüht, endlich internationale Solidarität und Unterstützung verdient.

Die beschlossenen Änderungen an der ägyptischen Verfassung bauen die letzten Reste der demokratischen Fassade der el-Sisi Regierung ab. Wer seine Versprechen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit so grundlegend bricht, kann auch international kein verlässlicher Partner sein. Die Bundesregierung und die Europäische Union müssen vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ihr Verhältnis zur ägyptischen Regierung grundlegend neu bewerten mahnt Omid in seiner Presserklärung zur Verfassungsreform in Ägypten.

Mitmachen beim Haustürwahlkampf

Klingeln für Europa!

Liebe Freunde,

wir haben letzte Woche mit dem Haustürwahlkampf für die Europawahl gestartet!

Bei schönstem Wetter sind wir durch Sachsenhausen und Preungesheim gezogen. In Preungesheim war auch Taylan Burcu, der Landtagsabgeordnete für den Wahlbezirk mit dabei. Im Anschluss waren wir gemeinsam etwas trinken und haben über die schönen und teils auch skurrilen Begegnungen gesprochen.

Habt ihr Lust auch mal mitzukommen? Alle Termine und Treffpunkte bis zur Wahl sind bereits geplant und können in dieser Online-Tabelle eingesehen werden.

Tragt euch gerne gleich ein. Wir freuen uns darauf, mit euch um die Häuser zu ziehen!

Das HTWK Team

Rotlintstraßenfest 2019

Am 24. August ist wieder Rotlintstraßenfest! Bis 30. Mai kann man sich bei uns für einen Auftritt auf unserer RSF Bühne bewerben.
Bewerbungen bitte an: buehne.rsf.2019(at)gmail.com

Donnerstag, 25.04.19: Zur Kritik des Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft

VeranstalterIn: Initiative gegen Antisemitismus Offenbach

Zur Kritik des Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft
Vortrag mit Dr. Stephan Grigat


Um Antisemitismus adäquat kritisieren zu können, muss man sich sowohl über seine historische Entwicklung als auch über seine aktuellen Erscheinungsformen im Klaren sein. In dem Vortrag soll zunächst ein knapper historischer Abriss über vormoderne religiöse und moderne rassistische Ausprägungen des Judenhasses gegeben werden, um zu klären in welchem Verhältnis der Antisemitismus zur jeweiligen Gesellschaftsform steht, aus der heraus er erwächst. Darauf aufbauend sollen die Transformationen antisemitischer Bilder und Ressentiments von 1945 bis in die Gegenwart nachgezeichnet werden und insbesondere der aktuelle Hass auf den jüdischen Staat in islamistischen, linken und rechten Gruppierungen analysiert werden, um abschließend darzulegen, warum es falsch wäre, Antisemitismus lediglich als ein Kennzeichen von politischem „Extremismus“ zu verstehen.

Stephan Grigat ist Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum der Uni Potsdam, Lehrbeauftragter an der Uni Wien, Research Fellow am Herzl Institute for the Study of Zionism and History der University of Haifa und Wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB in Österreich. Er ist Autor von „Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“ (Konkret 2014) und Herausgeber von „AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlchterbilder“ (Nomos 2017) sowie „Iran - Israel – Deutschland: Antisemitismus, Außenhandel & Atomprogramm“ (Hentrich & Hentrich).

Der Eintritt ist kostenlos.

Wann? 19:30 Uhr
Wo?     Dachgeschoss des Klingspor Museums, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Samstag, 27.04. / Montag 29.04.: >>100 Jahre gegen Abschiebehaft<<

VeranstalterIn: Klapperfeld, Bündnis 100 Jahre Abschiebehaft

Sa. 27.04.2019
Auftaktveranstaltung zu den Aktionstagen »100 Jahre gegen Abschiebehaft«


18.00 Uhr: Filmscreening »Möglichst Freiwillig« samt Gespräch mit Filmemacherin Allegra Schneider und zwei Protagonisten.

Zijush ist 13, als er und seine Familie »freiwillig« aus Deutschland nach Mazedonien zurückkehren müssen. Seine Freund*innen in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren. Ein Dokumentarfilm über Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut, Hoffnung.
45 Min., Dokumentarfilm, D 2018, Deutsch, Englisch und Romanes mit dt. Untertiteln

Vor dem Film ist von 15 bis 18 Uhr die Ausstellung »Raus von hier« zu den Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld geöffnet.
Veranstaltende: AK 2.Stock (zweiterstock.klapperfeld.de) und Hessischer Flüchtlingsrat (fr-hessen.de)
Weitere Infos zu den zu den Aktionstagen hier.

Mo. 29.04.2019
Politik der Abschiebehaft


19.00 Uhr: Wie leben Menschen in Abschiebehaft? Was erwartet sie nach ihrer Abschiebung? Wie können wir Betroffene unterstützen?

Mit: Marcus Balzereit (Medico International), Muzaffer Öztürkyilmaz (Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.), ein*e Aktivist*in von Community for all aus Darmstadt
Gemeinsam wollen wir Fragen zum Themenkomplex Abschiebehaft beantworten und diskutieren, wie man die Betroffenen unterstützen kann.
Achtung nicht im Klapperfeld!
Veranstaltungsort: Osthafenforum im medico-Haus, Lindleystraße 15, Frankfurt am Main

Sonntag, 28.04.19: Pulse of Europe

Veranstalter: Pulse of Europe

"In Vielfalt geeint" 
– so lautet seit dem Jahr 2000 das offizielle Motto der Europäischen Union.
Vielfalt ist eines der Wesensmerkmale Europas – und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen für die europäische Einigung. Aus Kulturen entstehen Werte, aus Bevölkerungsstrukturen Bedürfnisse, aus historischen Erfahrungen politische Überzeugungen, die es unter einen Hut zu bringen gilt, um eine gemeinsame europäische Gesellschaft zu schaffen.

Wir aber finden, dass diese Vielfalt weniger ein Problem, sondern vielmehr große Bereicherung ist. Die Freizügigkeit, also die freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsortes, hat so vielen unserer Freunde, Nachbarn und Kollegen den Weg nach Frankfurt geebnet. All diese Menschen bereichern unsere Gesellschaft und sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Um ihren Anteil an unserem Leben und den Anteil Europas an ihrem Werdegang zu würdigen, wagen wir am letzten Sonntag im April ein kleines Experiment:

"Wetten, dass ..?"

Wir von Pulse of Europe Frankfurt wetten, dass wir eine Europäerin oder einen Europäer aus jedem EU-Land (inklusive Großbritannien, wann und wie auch immer der Brexit vollzogen wird) auf unsere Bühne am Goetheplatz holen können als gemeinsames Zeichen für die kulturelle Vielfalt und die freie Wahl des Wohnorts innerhalb Europas. Der Tag steht unter dem Motto „28 am 28.“ – und für seine Umsetzung brauchen wir Eure Hilfe!

Wann? 14:00 Uhr
Wo?     Goetheplatz

Sonntag, 28.04.19: Repair-Café

VeranstalterIn: Offenes Haus der Kulturen

Repair-Café

Elektrogeräte oder Fahrrad kaputt? Das ist noch lange kein Grund, sich zu ärgern und sie einfach wegzuschmeißen. Vieles lässt sich noch reparieren. Bringt eure kaputten Geräte mit und wir reparieren sie gemeinsam. Jeden letzten Sonntag im Monat.

Wann? 15:00-18:00 Uhr
Wo?     Studierendenhaus Campus Bockenheim, Mertonstraße 26

Montag, 29.04.19: Der GRÜNE TISCH

Am 29. April findet er wieder statt – der GRÜNE Tisch. Wie immer am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Heike und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Besonders eignet sich der GRÜNE Tisch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen" möchten.

ACHTUNG: Da das „Lilium“ leider wegen eines Brandschadens geschlossen ist, findet der GRÜNE Tisch im „Café Extrablatt“ an der Bockenheimer Warte statt!

Wann? 20.00 Uhr
Wo?     Café Extrablatt, Bockenheimer Warte

Montag, 29.04.19: Frauen AG

Treffen der Frauen AG

Ein Ort, um feministische Aktionen zu planen und gemeinsam und solidarisch für die Rechte von Frauen* einzustehen. Dafür treffen wir uns regelmäßig und eure Initiativen und Ideen sind herzlich willkommen.

Wann?  19.30 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Straße 17

Montag, 29.04.19: Arbeitslosigkeit, Migration, Ungleichheit, Klimawandel – Politiker-Check zur Europawahl

VeranstalterIn: Haus am Dom in Kooperation mit der Arbeitnehmerkirche Frankfurt-Griesheim und der Katholischen Arbeitnehmer­bewegung Rhein-Main

Arbeitslosigkeit, Migration, Ungleichheit, Klimawandel – Politiker-Check zur Europawahl

Tischparlament im Haus am Dom

Am 26. Mai sind die Europa­wahlen. Wie geht es weiter mit dem europäischen Inte­grationsprozess? Interessierte Bürger und Bürgerinnen haben an diesem Abend die Möglichkeit die Direkt­kandi­daten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP kennenzulernen und zu befragen. In Tischgruppen werden die Politiker und Poli­tikerinnen sprechen und auf Bürgeranlie­gen antworten: demokratisches Ringen um gute Lösungen konkret!    

Stellvertretend für die Grünen wird Miriam Dahlke, Mitglied des Landtages, vor Ort disktutieren und sich den Fragen stellen.

Eintritt frei

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Haus am Dom, Dompl. 3

Montag, 29.04.19: Film 'Rock gegen Rechts- Wo stehst du?'

Dauer: 46 min. - Gespräch mit dem Regisseur im Anschluss

Film 'Rock gegen Rechts- Wo stehst du?'

Rock gegen Rechts Frankfurt 2018 fand am 1. September an der Alten Oper statt. Das Konzert wurde von einem großen Bündnis Frankfurter Bürger, Vereine und Institutionen getragen und ermöglicht. Mehr als 80 Bündnispartner sowie zahlreiche Künstler und Freiwillige wirkten an dem Konzert mit.
Regisseur Wolf Kunik fing deren Stimmen auf und hinter der Bühne ein.

    Was ist die Motivation der Mitwirkenden?
    Wie sehen sie die aktuelle gesellschaftspolitische Situation?
    Wie definieren sie Rechts?
    Was kann man gegen Rechts tun?
    Wieso geben sie mit Musik ein politisches Statement ab?
    Inwiefern sind sie von Rechts persönlich betroffen?

Überraschende Antworten und Liedtexte, die zum Denken anregen,laden dazu ein, das Thema für sich selber neu zu sortieren.Denn heute ist Rechts schon lange nicht mehr das, was es mal war.
Interviewpartner: Claudia Roth, Oberbürgermeister Peter Feldmann, Shantel, Sookee, Eva Walther, Michael Erhardt, Philipp Jacks und viele mehr.

Wann? 20:00 Uhr
Wo?     Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Eintritt frei

Mittwoch, 01.05.19: Grüne in Erfurt unterstützen: ZUSAMMENSTEHEN!

VeranstalterIn: In dem Ende 2018 gegründeten Bündnis „Zusammenstehen – vielfältig solidarisch“ sind momentan über 80 Vereine, kulturelle Initiativen, Gewerkschaften, Verbände des öffentlichen Lebens, religiöse und politische Institutionen sowie Privatpersonen engagiert.

Zusammenstehen – vielfältig solidarisch!
Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft der Vielen


Am 1. Mai 2019 veranstaltet das #Bündnis „Zusammenstehen – vielfältig solidarisch“ eine „Versammlung der Vielen“ in Erfurt. Neben einer Demonstration lädt das Bündnis zu einem großen Fest und Konzert in den Beethovenpark am Thüringer Landtag ein. Die Aktionen sollen ein kraftvolles und deutliches Zeichen für Demokratie und Solidarität sowie gegen soziale Spaltung und Rassismus setzen.
Hintergrund ist der anhaltende Rechtsruck sowie die anstehenden Europawahlen und die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Für die in der AfD organisierten Rechten sind diese Wahlen eine wichtige Etappe in ihrem Kampf gegen Menschlichkeit und Demokratie. Dagegen setzen wir auf eine Versammlung der Vielen, deren Gemeinsamkeit solidarische Antworten auf soziale Fragen im Interesse der Vielfalt sind.

Ablauf:
Die Demonstration am 1. Mai 2019 beginnt um 10.00 Uhr an der Staatskanzlei (Regierungsstraße 73, 99084 Erfurt), hält um 11.00 Uhr für eine Zwischenkundgebung auf dem Anger und kommt gegen 12.00 Uhr am Beethovenpark an.

Wir freuen uns auf euren Beitrag!
Line-up und Ablauf folgen.
#vielfältigsolidarisch #zusammenstehen #ef0105

Die Grünen in Frankfurt haben auf der letzten KMV gemeinsam beschlossen, dass sie die Grünen in Erfurt unterstützen wollen. Am 1. Mai geht es bereits los. Mirjam Schmidt, Daniela Cappelluti, Nina Eisenhardt, Wendel Burkhard und Christoph Rosenbaum fahren zur großen Kundgebung nach Erfurt und freuen sich über weitere Mitfahrer*innen.

Der Zug nach Erfurt fährt um 07:16 Uhr und abends sind alle um 19:44 wieder zurück in Frankfurt.
Wer mitfahren möchte: Treffen um 07:10 am Infoschalter am Hauptbahnhof (Tickets kauft bitte jede’r für sich selber).

Mittwoch, 01.05.19: Europa. Jetzt aber richtig! Demo und Kundgebung DGB

VeranstalterIn: DGB Frankfurt

Europa. Jetzt aber richtig! Auf die Straße für ein solidarisches und gerechtes Europa!

Ablauf:

  • 10:30 Uhr Demonstration zum 1. Mai ab Günthersburgpark / Rohrbachstraße
  • 12:00 Uhr Kundgebung zum Tag der Arbeit, Römerberg

Es sprechen:

  • Marlis Tepe (Bundesvorsitzende der GEW)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann
  • Philipp Jacks (Frankfurter DGB-Vorsitzender)
  • Anna Schmitz (IG-BCE-Jugend)
  • Marcel Kalif (EVG-Jugend)
  • Musik: Revolte Tanzbein

Außerdem: Spielmobil der DGB-Jugend, leckeres Essen und erfrischende Getränke, Infost#nde zahlreicher Initiativen und Verbände.

Donnerstag, 02.05.19: Weil ich hier leben will

VeranstalterIn: Haus am Dom in Kooperation mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und dem Zentralrat der Juden in Deutschland

Bildquelle: pixabay

Weil ich hier leben will. Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands

Soirée am Dom

Zwischen Berghain und Club Odessa, zwischen Assimila­tion und Desintegration, zwischen orthodox, liberal und säkular. Achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht zeigt sich das jüdische Leben in Deutschland in einer ungeahnten Vielfalt. Junge Jüdinnen und Juden ergreifen das Wort.

Eintritt 5 €/4 €

Wann?  19:30-21:30 Uhr
Wo?
      Haus am Dom, Domplatz 3

Donnerstag, 02.05.19: Die vorletzte Freiheit. Landschaften des Otto Dov Kulka

VeranstalterIn: Heinrich Böll Stiftung Hessen

Filmvorführung und Gespräch: Die vorletzte Freiheit – Landschaften des Otto Dov Kulka
Deutschland, Tschechien | 2018
Länge: 65 min.

Otto Dov Kulka lebt in zwei Welten: der äußeren, sowie in einer inneren.
Als Zehnjähriger wird er 1943 zusammen mit seiner Mutter in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Dort kommen sie in das sogenannte ‚Theresienstädter Familienlager‘, wo es den Gefangenen möglich ist, ein kulturelles Leben und Bildung für die Jugendlichen aufrecht zu erhalten. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den Gaskammern, findet Kulka seinen Zugang zu Musik und Literatur. Später, in seinem beruflichen Leben, widmet sich Kulka der Jüdischen Geschichtswissenschaft. Dass der Forschungsschwerpunkt zur Shoah nicht das Resultat eigener Betroffenheit ist, ist ihm wichtig zu betonen. Denn seiner persönlichen Geschichte stellt Kulka sich ausschließlich in Tagebuchaufzeichnungen.

Schreibend erkundet er unermüdlich sein Gedächtnis, hält Träume fest, grübelt, beschreibt, versucht zu verstehen und zu deuten. Über Jahrzehnte erschafft er eine metaphorische Welt. Eine Welt, die Kulka erst mit seinem Buch Landschaften der Metropole des Todes 2012 mit der Öffentlichkeit teilt.
Der Film Die vorletzte Freiheit zeichnet die Welt der inneren Landschaften nach. Er findet Bilder zu den Worten. Lässt eintauchen. Lange ruhige Einstellungen begleiten die hypnotischen Erzählungen. Poetisch und grausam verschmelzen Worte und Bilder. Sie zeugen von der Last ebenso wie der Kraft des Weiterlebens.

Eintritt frei!
Filmvorführung und Gespräch mit

  • Stefan Auch, Regisseur
  • Werner Renz, ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, Frankfurt/M.

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     Gallus Theater Kleyerstr.15

Freitag, 03.05.19: Treffen Netzwerken gegen Rassismus

Macht mit und netzwerkt gegen Rassismus!

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17 in Frankfurt-Sachsenhausen

Freitag, 03.05.19: Zero-Waste Starter Workshop

VeranstalterIn: gramm.genau

Zero-Waste Starter Workshop

Was bedeutet Zero Waste eigentlich? Wo kann ich unverpackt einkaufen? Welche Alltags-Tricks gibt es? Und was kann ich selbermachen? In dem 2-stündigen Workshop mit Pia könnt ihr einiges über ein Leben ohne Müll lernen und am Ende selbst ausprobieren, wie ihr Deocreme selbst herstellt und ganz einfach Mülltüten faltet.

Intro: Pia erzählt, wie sie zu Zero Waste gekommen ist

Vortrag:

    Was bedeutet Zero Waste (5 Rs)?
    Welche Vorurteile gibt es?
    Wo und wie kannst du unverpackt einkaufen?
    Was kannst du selber machen und upcyclen?
    Wie kannst du Sachen richtig entsorgen?

Workshop: Du machst mit Pia's Anleitung selbst: Deocreme, Papiermülltüten

Community: Es bleibt natürlich Zeit für deine Fragen, Ideen und den Austausch mit Pia und anderen TeilnehmerInnen. Wir möchten, dass ihr nette Menschen kennenlernt, euch austauscht und inspiriert. #FrankfurtKannMüllfrei

Wann? 19:00-21:15 Uhr
Wo?     Adalbertstraße 11, Bockenheim
Kosten? 25€ p.P., zur Anmeldung geht es hier.

VORSCHAU

Samstag, 04.05.2019: women&work - die Messe

VeranstalterIn: women&work

women&work - die Messe

Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Führungskraft oder einfach nur ambitioniert - wer im Beruf erfolgreich sein möchte, familienfreundliche Arbeitgeber sucht oder eine Führungsposition in einem Unternehmen anstrebt, kommt auf die women&work!

Die europäische Leitmesse & Kongress für Frauen und Karriere findet jährlich statt - das nächste Mal am 4. Mai in Frankfurt. Von 10:00 bis 17.00 Uhr können Sie hier Kontakte zu über 250 Ausstellern, darunter über 100 Top-Arbeitgeber,  knüpfen, berufliche Chancen ausloten oder beim Kongress Informationen darüber austauschen, wie Frauenkarrieren heute aussehen können.

Wer schon genauere Vorstellungen über die eigene berufliche Zukunft hat oder bei einem Jobwechsel konkret weiß, wer der neue Wunsch-Arbeitgeber sein soll, kann sich ab Januar bis zum 30. April für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche anmelden.

Gönnen Sie sich einen Tag im Jahr voller Inspiration, neuer Kontakte, wertvoller Anregungen und vieler Gespräche. So viel Reichtum an einem Tag ist im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar - und deshalb ist der Eintritt kostenfrei! Eine Registrierung ist NICHT notwendig.

Mehr Infos findet ihr hier.

Wann? 10:00 - 17:00 Uhr, Einlass: 9:30 Uhr
Wo?     Forum der Messe Frankfurt

Samstag, 04.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Jutta Ebeling (ehem. Bürgermeisterin Frankfurt),
Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Frauen) und
Beatrix Baumann (Vorstandssprecherin und Stadtverordnete)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 04.05.19: Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

VeranstalterIn: Die Veranstaltung wird organisiert von „Aufstehen gegen Rassismus im Frankfurter Nordwesten“ und unterstützt von: Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main, attac-Frankfurt, café Deutschland, Wolfgang Buff (Zentrum Oekumene), Micha Brumlik, Günter Deister (Naturfreunde Frankfurt), IIS e.V., Matthias Jochheim (IPPNW), DIE LINKE-Frankfurt, Ulli Nissen (MdB, SPD),  TUN e.V., ZMD-Hessen  

Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Es sprechen

  • Siraad Wiedenrot (Initiative Schwarze Menschen, Bildungsstätte Anne Frank)
  • Nabila Abu Tair (Studentin)
  • Prof. Dr. Deborah Schnabel (Psychologin)
  • Michal Schwartze (Pädagogin)
  • Mustapha Lamjahdi (TUN e.V.)  
  • Christian Kabengele (Student, ehem. Blogger)


Rassismus ist keine Alternative!

In Deutschland ist mit der AfD eine menschenfeindliche Agenda in die Parlamente eingezogen und Politiker*innen anderer Parteien versuchen, deren Wähler*innen durch Aufgreifen ihrer Themen und Übernahme von Forderungen für sich zu gewinnen. Zugleich unterhält die AfD Kontakte in alle Bereiche der extremen Rechten und agiert in Chemnitz und an anderen Orten als parlamentarischer Arm gewalttätiger faschistischer Straßenbewegungen. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind wieder erstarkt und Islamfeindlichkeit ist weit verbreitet. Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, leiden besonders unter zunehmender Aggression im öffentlichen Raum. Mit den Wahlen zum Europaparlament im Mai sowie Landtags- und Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern stehen wichtige Entscheidungen an. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, welche politischen Kräfte in diesen Wahlen gestärkt werden. Es gilt, gemeinsam gegen die Rassist*innen und die extreme Rechte, allen voran gegen die AfD, aufzustehen.
Wir wollen deutlich machen, dass wir gemeinsam für eine Gesellschaft kämpfen, die Menschenrechte schützt. Dazu zählen gleiche Rechte für alle ebenso wie das Recht auf Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Bildung. Unsere Alternative heißt Solidarität

Wann?  17:00 Uhr
Wo?      im Gemeindesaal an der Epiphaniaskirche, Holzhausenstraße 6 / Ecke Oederweg

Kontakt:  AGR-ffm-nwst(at)gmx.de
Aufstehen gegen Rassismus im Frankfurter Nordwesten

Samstag, 04.05.19: Gemeinsam für eine gerechtere Welt

VeranstalterIn: Haus am Dom in Kooperation mit dem Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.

Gemeinsam für eine gerechte Welt: Entwicklungszusammenarbeit im Wandel. Welche Ansätze machen heute Sinn?

Der Literaturwissenschaftler, Philosoph und Theologe Dr. Boniface Mabanza setzt sich mit großem Engagement für einen Perspektivwechsel in den wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Beziehungen zwischen den Ländern Afrikas und Europas ein. Dabei prangert er in gleicher Weise Ausbeutungsstrukturen und unwirksame Hilfen an. Statt­dessen wirbt er für ehrliche Partnerschaften auf Augen­höhe. Zum 40-jährigen Jubil­äum der ökumenischen Ent­wicklungsorganisation Oiko­credit spricht Boniface Ma­banza kritisch über verschiedene Ansätze der internationalen Zusammenarbeit. Das ausführliche Programm des Thementages mit anschließender Mitgliederversammlung findet ihr hier.    

Mit: Dr. Boniface Mabanza, Koordinator bei KASA-Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Heidelberg

Bitte anmelden: hessen-pfalz(at)oikocredit(dot)de

Wann? 11:00-17:00 Uhr
Wo?     Haus am Dom, Domplatz 3

Eintritt frei

Dienstag, 07.05.2019: Politikwerkstatt | Europawahl 2019

VeranstalterIn: Alfred Herrhausen Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Politikwerkstatt - Europawahl 2019 – Deutschlands Interessen und die großen Zukunftsthemen der EU

Mit dem neuen Projekt „Politikwerkstatt“ schaffen wir – die Alfred Herrhausen Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik – eine Plattform für diesen unentbehr-lichen Dialog. Nach erfolgreichen Veranstaltungen in München und Dresden freuen wir uns sehr, Sie nach Frankfurt am Main einzuladen:

Was Sie erwartet? Keine klassische Vortrags- oder Diskussionsveranstaltung jedenfalls. Sie haben stattdessen die Gelegenheit, mit anderen eingeladenen Gästen zu debattieren und da-bei gemeinsam Positionen zu entwickeln. Sie benötigen kein besonderes Vorwissen. Wir werden alle TeilnehmerInnen vor Ort informieren und auf den gleichen Wissenstand bringen.
Die Veranstaltung wird außerdem durch einen Impulsvortrag von Sylvia Hartleif zu den be-vorstehenden EU-Wahlen begleitet. Frau Hartleif ist Leiterin des Teams „Außenpolitik“ beim European Political Strategy Center (EPSC), dem internen Thinktank der Europäischen Kommission.

Bitte melden Sie sich bis zum 29. April per E-Mail bei Samuel Walker (info.ahg(at)db.com) unter Angabe Ihrer Institution und Position an. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Wir bestätigen Ihre Registrierung bis zum 2. Mai.

Europawahl 2019 – Die Zukunft Europas in einer Welt des Wandels
Wann? 17:00 Uhr – 21:00 Uhr (ab 20:30 Uhr Umtrunk und Snacks)
Wo?     Frankfurter PresseClub e.V. | Ulmenstraße 20 | 60325 Frankfurt

Dienstag, 07.05.19: Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?

VeranstalterIn: Club Voltaire

Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?
Frauendiskussionsabend (ladies only)

Immer wenn Frauen nicht mehr nur "mitgedacht", sondern gleichberechtigt erwähnt werden wollen, hagelt es Kritik, wird der "Untergang" der deutschen Sprache vorhergesagt. Das war bei den weiblichen Berufsbezeichnungen so, die inzwischen schon fast selbstverständlich geworden sind. Das ist jetzt wieder der Fall, wenn es darum geht, Gruppenbezeichnungen zu finden, in den Frauen direkt angesprochen und nicht mehr im "generischen Maskulinum" mitgemeint werden.
Einführung: Brigitte Klass
Veranstalterin: Frauen-AG
Eintritt frei

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     2. StockClub Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Dienstag, 07.05.19: Religion. Politik. Gesellschaft. Radikalisiert sich Deutschland?

VeranstalterIn: Eine Veranstaltung der START-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Evangelischen Akademie Frankfurt.

Religion. Politik. Gesellschaft. Radikalisiert sich Deutschland?

Populistische und antiliberale Ideen haben in Deutschland Konjunktur. Auch im Rhein-Main-Gebiet werden unabhängig der politischen Couleur und jeweiligen Herkunft immer stärker Meinungen laut, die bislang den radikalen Rändern zuzurechnen waren. Menschen werden aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugungen angefeindet und bedroht, Minderheiten marginalisiert und ausgegrenzt. Immer wieder äußert sich der Wunsch nach gesellschaftlicher Homogenität und extremistisches Gedankengut findet Einzug in die politische Debatte, deren Ton zunehmend rauer wird.
 
Welche Motive und Probleme stecken dahinter? Wie befeuern sich radikale Tendenzen gegenseitig? Was können wir gemeinsam in der Stadt Frankfurt dagegen unternehmen?
 
Podiumsteilnehmer:

  • Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, Stadt Frankfurt am Main

Moderation: Dr. Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bis 24.04.2019 hier.
Wann?  Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
Wo?      Evangelische Akademie, Römerberg 9

Mittwoch, 08.05.19: Tag der Befreiung - wer nicht feiert hat verloren!

VeranstalterIn: Lautstark gegen Rechts, Piratenpartei Frankfurt am Main, Studierende der Frankfurt University, Club Voltaire, VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt, Seebrücke Frankfurt,
DGB Region Frankfurt Rhein Main, Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. Rhein-Main, DIE LINKE, Förderverein Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach

Tag der Befreiung - wer nicht feiert hat verloren!

Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation der Nationalsozialist*innen der Zweite Weltkrieg. In vielen Ländern Europas wird diesem Datum in Form eines Gedenktages oder eines gesetzlichen Feiertages Rechnung getragen. In Deutschland ist dies bisher nicht der Fall.

Frankfurt begeht diesen Tag zum wiederholten Mal unter dem Motto „Wer nicht feiert, hat verloren!“ als Fest der Verständigung, gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass der 8. Mai zum gesetzlichen Feiertag wird!

Es darf nicht in Vergessenheit geraten, was zwischen 1933 und 1945 passiert ist. Gerade in einer Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeug*innen leben, um der Nachwelt von den Gräueln und Schrecken des Zweiten Weltkriegs persönlich zu berichten. Vor über 70 Jahren wurden nicht nur die Überlebenden des Naziterrors befreit. Was unserer gesamten Gesellschaft bis heute bleibt, ist unsere individuelle Freiheit und die große Dankbarkeit gegenüber den Ländern, welche die Nationalsozialist*innen niederkämpften.

Auch gebührt Dank und Respekt all jenen, die in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Ländern Widerstand gegen die Schreckensherrschaft der Nationalsozialist*innen leisteten. Wir dürfen nicht nachlassen, für sie einzustehen. Die emanzipatorischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre werden momentan von Rechts in Frage gestellt. Wir müssen die offene Gesellschaft gegen diese geistigen Brandstifter*innen verteidigen. Rechten Demagog*innen werden wir nicht einen Fußbreit weichen! Das gilt für Frankfurt und überall.

Ablauf
17:00 Uhr    Grußwort
17:15 Uhr    Musik Emil Mangelsdorff
17:30 Uhr    Gesprächsrunde Zeitzeug*innen
18:30 Uhr    Musik Sonja Ebel Chor
19:00 Uhr    Gesprächsrunde    Europa und Rechtsruck
19:30 Uhr    Musik    DeeOoh / Lena Stoehrfaktor
20:30 Uhr    Szenische Lesung    Bettina Kaminsky
20:45 Uhr    Gesprächsrunde Frieden, Aufrüstung
21:15 Uhr    Musik Gastone

Wo? Römerberg


HINWEIS:
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kreisverband@gruene-frankfurt.de


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Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
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