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GRÜNE WOCHE 35/2019 (31.10.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute ist Halloween, und ja, es passiert wieder, im Rahmen der politischen Kommentierung der Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen tauchen sie wieder aus dem Nebel auf, die unfassbar erfolgreichen älteren weißen Herren der CDU – Grufties allesamt, abserviert, verbittert und rachsüchtig – aber wenn nichts mehr geht, kann man entweder noch was werden in der AfD (wie manche alten CDU-Granden aus Hessen bzw. Frankfurt es vorgemacht haben: Alexander Gauland, Albrecht Glaser, Horst Hemzal), und auf  jeden Fall geht es immer, die eigene Partei und ihre Führung kaputt zu reden. „Angriffe auf Merkel und Kramp-Karrenbauer: Die Sozialdemokratisierung der CDU“ titelt Spiegel online am 29.10. dazu prompt, und schreibt: „Der Konservative Wahlverein CDU zerlegt sich, wie man das bisher nur von der SPD kannte. Einer betreibt den Niedergang besonders eifrig: Friedrich Merz, der ewige Widersacher“; mehr hier sozialdemokratisierung-der-cdu

Merz sagte gestern laut focus.de, „Das gesamte Erscheinungsbild der Bundesregierung ist grottenschlecht“, es gebe „einen Nebelteppich der Untätigkeit“ und eine „mangelnde Führung durch die Bundeskanzlerin“. Das finden wir im Großen und Ganzen auch, aber wir sind keine Mitglieder der CDU. Und wir halten Friedrich Merz nun wahrlich nicht für eine spannende Alternative für den CDU-Parteivorsitz oder gar für eine Kanzlerkandidatur. Focus.de hingegen unterstützt ihn etwas naiv, in den Artikel wird ein Hinweis auf das Focus-Ranking eingeschoben, dort sei Merz der zweitbeliebteste Politiker. Was Focus.de witzigerweise nicht erwähnt: Angela Merkel steht im Focus-Ranking auf Platz eins, ist also die beliebteste Politikerin. Der vollständige Artikel hier: meuterei-gegen-akk-wird-lauter

Und dann taucht da noch einer aus dem Nebel auf, mit dem man gar nicht mehr gerechnet hat nach seinem Rauswurf vom Vorstandsvorsitz-Posten beim zweitgrößten deutschen Baukonzern Bilfinger im Jahr 2014: Roland Koch, der ehemalige hessische Ministerpräsident. Auch er übt heftigste Kritik an Angela Merkel in einem Artikel im Cicero (roland-koch-angela-merkel-abrechnung) und man mag kaum glauben, dass seine Meinung noch zählt. „Da wird am Seitenrand gezündelt“, kommentiert eine CDU-Politikerin aus Schleswig-Holstein das norddeutsch-entspannt. Mehr noch, scheint uns – die Debatte um die Zukunft der Union ist voll entbrannt. Und bei aller Kritik an der aktuellen Non-Performance der Bundesregierung wünschen wir uns, dass der Modernisierungskurs, den Angela Merkel der CDU verordnet hat, fortgesetzt wird und die konservativen Jung- und Altmänner, die noch den Zeiten von Kanzler Kohl nachtrauern, als Diversity, Gender und Umwelt noch als Spleen der Grünen galten, nicht die Oberhand gewinnen.

Noch mehr als manche die CDU demontiert Christian Lindner weiter fleißig die FDP. Den gleichen Fehler wie nach der Bundestagswahl 2017 zu wiederholen ist beeindruckend. In der FDP ist es einer der alten Männer, der 87-jährige frühere Innenminister und linksliberale Gerhart Baum, der gegenüber dem Spiegel unter dem Titel „Ramelow ist nicht der Vertreter einer extremistischen Partei“ klare Worte dazu findet: „Ich würde mir wünschen, dass die FDP vor Ort einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gegenüber offen ist, zumal sie ihr Wahlziel nicht erreicht hat, eine Koalition mit der CDU zu bilden“, sagte der FDP-Politiker dem Spiegel. Das Land Thüringen, so Baum weiter, müsse regierungsfähig sein. „Parteiinteressen haben daher hinter Landesinteressen zurückzustehen“, so der Alt-Liberale mit Blick auf die FDP. Der komplette Artikel: Baum-ruft-fdp-zu-gespraechen-mit-linken-auf

Und wir GRÜNEN? Heute kam unser Wahlkampfstand, der GRÜNE BEREICH, aus Erfurt zurück – wir hatten ihn den Thüringer Freund*innen für den Landtagswahlkampf geliehen. Und nicht nur das: per Rad und mit dem Zug hatten sich viele Frankfurter GRÜNE auf den Weg gemacht, in Apolda und Erfurt den Wahlkampf zu unterstützen. Das war ganz großartig und wird weiter wirken.

Es ist in allen drei Landtagswahlen im Osten in diesem Jahr gelungen zu verhindern, dass die AfD dort stärkste Partei wird. Das ist ein wichtiges Signal. Dafür haben wir mit vielen anderen demokratischen Parteien gekämpft. Das hat zugleich die GRÜNEN auch Stimmen gekostet, weil in allen drei Ländern auch taktisch abgestimmt und vor allem die Partei des jeweiligen Regierungschefs gestärkt wurde – ganz nachvollziehbar und richtig. Und an einer stärkeren Verwurzelung GRÜNER Themen und Inhalte im ländlichen Raum werden die Freund*innen in den östlichen Bundesländern weiter arbeiten.

Hier noch ein paar wichtige GRÜNE Kommentare zum Ergebnis der Landtagswahl und zur politischen Lage insgesamt: Baerbock zu Thüringen  Habeck zu Thüringen  Trittin zu Thüringen und der Zukunft der Grünen.
(Übrigens ist Jürgen Trittin heute Abend zum Thema "Wohin entwickelt sich Deutschland" zu Gast im Haus am Dom... mehr dazu weiter unten)

Und wir hier in Frankfurt debattieren und gestalten die aktuellen Themen in der Stadt. Überall werden jetzt erste Maßnahmen des im August beschlossenen Umbaus zur Fahrradstadt Frankfurt sichtbar. „Knallrot leuchtet der frisch angelegte Radweg“ auf der Straße Schöne Aussicht, schreibt die FAZ. Ich habe ihn ausprobiert – auf diesem Radweg kann ich jetzt endlich oben am Mainufer entlang fahren auf dem Weg ins Büro. 

Der erste Magistratsvortrag zum Klimabeschluss der Koalition, in dessen Anhang die mehr als 30 konkreten neuen Klimaschutz-Vorhaben, die Klimaallianz, für Frankfurt benannt werden, wird am Freitag im Magistrat abgestimmt – ein Etappenziel ist damit erreicht. Wer mit uns an dem Thema weiter diskutieren möchte ist herzlich eingeladen: Am 6.11. haben wir unsere Frauen- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Prof. Dr. Joachim Curtius, einen der gefragtesten Wissenschaftler Deutschlands, wenn es um die Erforschung von Wetter- und Klimaphänomenen geht, eingeladen. Mehr dazu weiter unten.

Und in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wird der Antrag der Koalition zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Frankfurt debattiert und beschlossen werden.

So wirkt GRÜN, und wir wollen mehr davon. Wir bereiten uns intensiv auf 2021 vor – die Kommunalwahlen in Frankfurt. Wir hören und lesen, dass auch in den AGen des Kreisverbandes und in den Stadtteilgruppen und an anderen Stellen schon ganz intensiv an Bausteinen für unser Wahlprogramm gearbeitet und diskutiert wird. Und dass die ersten Wahlkampagnen-Bausteine entwickelt wurden. Auch das ist ganz großartig!

Ihr findet auf den nächsten Seiten wieder viele Informationen und spannende Veranstaltungen. Wir sehen uns hier oder da – und wünschen euch eine gute Woche!

Herzlich

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

Neues von Martina Feldmayer

Gute Klimaschutz-Projekte beim Klimaspaziergang in Höchst und Unterliederbach besucht

Noch als Frankfurter Stadtverordnete habe ich den Klimaschutzstadtplan mitverantwortet. Dass hier nach wie vor gute Beispiele für Klimaschutz und Energiewende abgebildet sind, hat mich bei meinem Besuch vor Ort besonders gefreut.

Als erste Station haben wir uns das Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach des Bildungs- und Kulturzentrums (BiKuZ) angeschaut. Die Anlage besteht aus ca. 800 Solarmodulen und wurde allein durch private Investitionen finanziert. Realisiert hat dies der Verein Sonneninitiative. Volker Klös vom Verein sucht aktuell weitere Dachgeber und Investoren: „Wer heute ca. 1000 € in ein solches Projekt investiert, kann seinen eigenen Strombedarf statistisch decken und seinen eigenen CO2 Abdruck deutlich reduzieren.“

Danach wurden uns die Energie-Plus-Häuser in der Kamelienstraße von Ulrike Hollstein (BSMF) vorgestellt. Für unsere ca. 20-köpfige Gruppe etwas eng aber dafür eindrücklich wurde es in den Technikräumen. In dem integrierten Gesamtenergiekonzept wandeln die Solarmodule das Sonnenlicht in Strom und Wärme um. Diese wird in einem System aus mehreren Wasser- und einem Eisspeicher gespeichert. Und nicht selbst benötigte Wärmeenergie kann dann in das örtliche Nahwärmenetz der Mainova eingespeist werden.

Abschließend haben wir den Klimaspaziergang in der Wunderbar ausklingen lassen. Gerne habe ich die vielfältigen Fragen zum hessischen Klimaschutz beantwortet. Wir haben in Hessen den Integrierten Klimaschutzplan 2025 mit 140 Maßnahmen auf den Weg gebracht. Im Kampf gegen die Klimakrise wollen wir noch effektiver und schneller werden, denn es geht um unsere Lebensgrundlagen. 

Und so bestätigte sich, dass es nicht nur Akzeptanz und großes Interesse für Klimaschutz in der Bevölkerung gibt. Darüber hinaus setzen sich Menschen in Initiativen aktiv für Klimaschutz und Energiewende ein. Die Klimakrise wartet nicht. Deshalb engagiere ich mich für den Austausch darüber, was wir alle tun können - als Anregungen für die Politik und um letztlich die Rahmenbedingungen für solch Initiativen zu verbessern.

Neues von Marcus Bocklet

9. Hessischer Tag der Menschen mit Behinderung

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist eine elementar wichtige Aufgabe. Damit ein gutes soziales Miteinander gelingen kann, arbeiten wir kontinuierlich für eine gleichberechtigte Teilhabe. 

Die aktuelle Stunde zur Situation taubblinder Menschen machte klar; nach wie vor begegnen Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag Barrieren, die sich nur gemeinsam abbauen lassen. Durch Landesmaßnahmen, wie dem ersten Entwurf zum Hessischen Gehörlosengeld, durch kommunale Beiträge, wie den Modellregionen Inklusion, an der sich auch Frankfurt beteiligt, und in unserem täglichen Leben.


Dem Tagesmotto „Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – eine Bilanz“ folgend findet Ihr weitere Informationen in der PM unseres Ministers, Kai Klose.

Neues von Miriam Dahlke

Fördermöglichkeiten der EU für lokale Projekte

Letzte Woche war ich gemeinsam mit anderen Landtagsabgeordneten und Staatssekretär Mark Weinmeister auf der Regionalkonferenz „Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort“. Vorgestellt wurden die verschiedenen Fördermöglichkeiten der EU für lokale Projekte. Eines der Projekte, die in Hessen mit EU-Mitteln gefördert werden, ist die Frankfurter B2B-Schneiderei „Stitch by Stitch“. Sie beschäftigt Schneiderinnen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind. Mehr zu der Konferenz und den Fördermöglichkeiten findet ihr hier.

Mehr zu Stitch by Stitch erfahrt ihr hier: www.stitchbystitch.de

Und über das EU-Beratungszentrum könnt ihr euch hier informieren: www.staatskanzlei.hessen.de/eu-beratungszentrum

Neues von Taylan Burcu

Im Rahmen eines Ortstermins des Petitionsausschusses des Hessischen Landtags konnte ich in Gießen vergangene Woche einen unmittelbaren Eindruck davon gewinnen, wie die Erstbetreuung und Verteilung von Geflüchteten in Hessen funktioniert. Dabei haben wir als Gäste den Weg nachvollzogen, den Geflüchtete nach ihrer Ankunft in Hessen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen gehen müssen, um ihre ordentliche Registrierung und Verteilung sowie die frühzeitige Möglichkeit, Beratungs- und Betreuungsangebote wahrzunehmen, zu gewährleisten.

Wenn Ihr erfahren wollt, wie ich den Besuch vor dem Hintergrund meiner gerade abgeschlossenen USA-Reise empfunden habe und welche kleine Maßnahme eines der größten Konfliktpotenziale in der Unterkunft lösen konnte, schaut in den bebilderten Bericht auf meiner Homepage rein!

Neues von Omid Nouripour

AKK vs Maas, Kriegsverbrechen in Syrien, Die größte Demokratie der Welt, Proteste in Bolivien

Der Streit in der Bundesregierung über den Vorstoß von Annegret Kramp-Karrenbauer für eine Schutzzone setzt sich fort. Eine Verteidigungsministerin muss gerade in Krisenzeiten präzise argumentieren. Mir wird langsam Angst und Bange um die Rechtsgrundlage, unter der sie gegebenenfalls die Bundeswehr nach Nordsyrien schicken will. (tagesschau.de) Die Bundesregierung muss einen dreckigen Deal mit Putin auf jeden Fall ausschließen. Es kann nicht sein, dass sie sich die Zustimmung Russlands zu einem Einsatz der Bundeswehr im UN-Sicherheitsrat erkauft. (ZDF) Die Reise von Heiko Masss in die Türkei war notwendig. Aber leider ist sie sehr spät erfolgt. Außerdem hat er es bisher versäumt, dem Eindruck entgegenzuwirken, die türkische Regierung und er würden gemeinsam gegen den Vorschlag der Verteidigungsministerin für Nordsyrien stehen. Kramp-Karrenbauers Vorstoß war zwar schlecht abgestimmt und längst passé, aber international dürfen sich deutsche Kabinettskollegen nicht spalten lassen. (sueddeutsche.de)

Unterdessen berichtet das ARD-Magazin Kontraste über Kriegsverbrechen von Milizen in Syrien, die mit der Türkei verbündet sind. Die Hinrichtung von Kriegsgefangenen ist ein schlimmes Verbrechen. Verantwortung trägt nicht nur, wer den Abzug drückt, sondern auch all diejenigen, die es ermöglichen. Die Kriegsverbrechen der Verbündeten von Erdogan in sind auch die Kriegsverbrechen des türkischen Präsidenten. (Kontraste)

Indien ist die größte Demokratie der Welt und ein geborener Partner für Deutschland. Unter Freunden ist es aber auch wichtig anzusprechen, was beim Anderen nicht gut läuft: Realität des Kastensystems, Hindu-Nationalismus und Einschränkungen der Arbeit von Amnesty International und Greenpeace. Um auch über solche Fragen zu sprechen, brauchen wir eine tiefere Kooperation und strategische Dialoge. (Meine Rede im Bundestag zu den deutsch-indischen Beziehungen)

Die anhaltenden Proteste in Bolivien legen nicht nur die erheblichen Zweifel an der Richtigkeit des Wahlergebnisses offen, sondern auch den weit verbreiteten Unmut in der bolivianischen Gesellschaft. Alleine mit seiner mittlerweile vierten Kandidatur stellte sich Evo Morales gegen einen Volksentscheid und die Verfassung Boliviens. Um der massiven Unruhe im Land entgegenzuwirken, ist eine Stichwahl wie sie OAS und EU bereits gefordert haben, unumgänglich. (Pressestatement)

Grüne Stellenausschreibungen

Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht zur organisatorischen Unterstützung der Geschäftsstelle,
zum 1. Februar 2020, eine/n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Teilzeit

Die Aufgaben umfassen:

  • Planung und logistische Durchführung von politischen Veranstaltungen, insbesondere in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung des Kommunalwahlkampfes (Frühjahr 2021).
  • Betreuung der Web- & Facebookseite.
  • Redaktionelle Mitarbeit am wöchentlich erscheinenden Newsletter.
  • Mitarbeit im Redaktionsteam zur Erstellung von Videoclips.
  • Allgemeine Büroorganisation.

Alle Infos zur Stelle findet ihr hier oder auf unserer Webseite https://www.gruene-frankfurt.de/index.php?id=3294

Donnerstag, 31.10.: Wohin entwickelt sich Deutschland?

Veranstalter: Karl-Gerold-Stiftung und der Frankfurter Rundschau

Wohin entwickelt sich Deutschland?

Bei den Landtagswahlen in Thüringen hat nahezu jeder Vierte sein Kreuz bei der AfD gemacht. Was heißt das für Deutschland? Müssen wir uns an die Rechten gewöhnen?

Darüber diskutieren Martina Renner, MdB DIE LINKE, Jürgen Trittin, MdB Bündnis 90/Die GRÜNEN und Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen.

Die Veranstaltung findet im Haus am Dom, Domplatz 3, statt und beginnt um 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 31.10.: Grüner Kamm

Initiative Grüner Kamm – Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik

Die Initiative entwickelt haushaltspolitische Standpunkte anlässlich der nächsten Kommunalwahl, in Form eines Papiers für die Call-for-Papers-Phase in der Wahlprogrammentwicklung. Mittelfristig soll aus der Initiative eine feste Arbeitsgemeinschaft werden – und nun findet ein erster Austausch Interessierter statt:

Wann? Donnerstag, 31. Oktober, 19 Uhr
Wo? Café Maingold, Zeil 1

Kontakt: Sebastian Nitz – sebastian.nitz(at)posteo(dot)de

Samstag, 02.11.: Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Symposium, Diskussion, Barabend

Die Wohnungsfrage ist zurück – in den Städten und den politischen Debatten. Insbesondere prosperierende Großstädte und Ballungszentren verzeichnen seit einigen Jahren steigende Mieten, explodierende Bodenpreise und eine wachsende Wohnungsnot. Die Folgen sind Gentrifizierung und soziale Segregation. Die Auseinandersetzung um einen gleichberechtigten Zugang zu Wohnraum wird engagiert geführt: Die Ursachenanalyse pendelt zwischen einem Versagen der Wohnungspolitik und einer mangelnden Bautätigkeit unter marktwirtschaftlichen Vorzeichen. Dabei bleibt häufig unklar, wie und in welchen Formen sich städtisches Wohnen vollziehen und welche Eigenschaften das Wohnumfeld aufweisen soll.

Doch wie lässt sich dauerhaft bezahlbarer Wohnraum schaffen? Welche politischen Eingriffe sind sinnvoll und notwendig? Und wie kann die soziale Frage des Wohnens mit einer bestimmten städtebaulichen Ausgestaltung zusammen gedacht werden? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Symposiums, das einen Bogen von den sozialen Verteilungskämpfen des Wohnens bis hin zur konkreten Gestalt städtischen Zusammenlebens spannt. Im interdisziplinären Gespräch zwischen Wissenschaft und Politik suchen wir nach Lösungsansätzen für die Zukunft der sozialen Stadt.

Weitere Infos findet man unter der Seite der hessischen Heinrich-Böll-Stiftung oder auf der Facebook-Veranstaltung.

Wann? 18 Uhr
Wo?      Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt/Main

Samstag, 02.11.: Gott existiert, ihr Name ist Petrunya (Film)

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Sag ihnen, du bist 24!“, rät die Mutter, als ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch geht. Doch Petrunya ist 32 und hat dazu noch ein Fach studiert, das in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie denn vor einem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu alt und zu hässlich findet, um sie flachzulegen. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya buchstäblich ins kalte Wasser.

Es ist Dreikönigstag, und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem Heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste und hält die Trophäe in die TV-Kameras.

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya, basiert auf einer wahren Begebenheit und ist ein kraftvolles Plädoyer für mehr Courage. Webseite zum Film

Filmvorführung und Gespräch mit u.a. Teona Mitevska (Regisseurin)

Wann? 19:30 Uhr
Wo?   Kino des DFF- Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

ab Sonntag, 03.11.: Mahnmal der Pressefreiheit

Veranstalter: u.a. denkbar e.V., Wahrheitskämpfer

Der Verein "Wahrheitskämpfer"zeichnet ermordete und inhaftiere Journalit*innen aus der ganzen Welt aus.
 

Für Vernissage der Ausstellung, die vom 03.11. bis 19.01. stattfindet, hält der Journalist Pit von Bebenburg (Frankfurter Rundschau) die Eröffnungsrede. Hier findet man das Begleitprogramm.

Wo?   Spohrstraße 46A, 60318 Frankfurt am Main

Montag, 04.11.: Grüner Frauensalon

Der Kampf geht weiter: §218 und §219a StGB

Sibylla Flügge, langjährige Professorin für das Fachgebiet "Recht der Frau" am Fachbereich 4 der Frankfurter University of Applied Sciences, stellt im Rahmen einer Veranstaltung des Grünen Frauensalons die aktuelle rechtliche Situation in den Auseinandersetzungen um das Abtreibungsverbot und die Aktionen der sogenannten Lebensschützer vor und stellt deren Bedeutung für die Frauenemanzipation zur Diskussion. Kann der § 218 StGB trotz der Urteile des Bundesverfassungsgerichts abgeschafft werden? Was hat sich durch die Neufassung des § 219a StGB geändert? Wie können wir uns vor "Lebensschützern" schützen?

Wann? 19 Uhr
Wo?  University for Applied Sciences, Gebäude 2, Raum 163

Montag, 04.11.: Massenhaftes Artensterben

Veranstalter: Haus am Dom

Der Bericht des Weltbiodiversitätsrat (IPBES) hat im Frühjahr aufgelistet, was in der einen oder anderen Weise bekannt war: Von geschätzten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind bis zu einer Million Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht. Dieses größte Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier trifft Arten der Tropen und solche vor unserer Haustür, weil Lebensräume zerstört werden. Ursachen sind auch landwirtschaftliche Einträge und der Klimawandel. Dabei geht mehr verloren als ökonomisch zu beziffern ist. Von der Vielfalt des Genpools hängen auch die Anpassungsfähigkeiten der Natur ab. Klima- und Naturschutz müssen Hand in Hand gehen.

Hier weitere Informationen.

Wann? 19:00-21:00 Uhr
Wo?     Haus am Dom

Dienstag, 05.11.2019: Calling Congo

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanisch-französischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und seine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven für sich.

Zum Veranstaltungsginweis mit Trailer geht es hier.

Wann? 19:30 Uhr
Wo?    Naxos-Kino - Dokumentarfilm und Gespräch e.V. Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, Frankfurt/Main

Mittwoch 06.11.: Raus aus der Klimakrise

Prof. Dr. Joachim Curtius, einer der gefragtesten Wissenschaftler Deutschlands, wenn es um die Erforschung von Wetter- und Klimaphänomenen geht, wird darüber sprechen, wie er den aktuellen Status des Klimawandels und seine Ursachen einschätzt, wie er das Klimapaket der Bundesregierung bewertet und was er an radikaleren Maßnahmen für erforderlich, für machbar und für sinnvoll hält, um das Klima zu schützen und insbesondere die Erderwärmung doch noch zu begrenzen - bevor der Dominoeffekt der Kipp-Punkte einsetzt und es keinen Point of Return mehr gibt

Im Anschluss an seine Präsentation bleibt ausreichend Zeit für Fragen des Publikums an ihn und/oder Rosemarie Heilig, der Frankfurter Dezernentin für Umwelt und Frauen.

Prof. Dr. Curtius ist seit 2007 Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Wolken und Aerosole sowie Klima und Klimawandel sind seine Spezialgebiete. Für ihn steht fest, dass die Klimakrise, in der wir uns befinden, im Wesentlichen menschengemacht ist. Der Wissenschaftler gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative „Scientists for Future“, der im deutschsprachigen Raum inzwischen mehr als 23.000 Wissenschaftler*innen angehören.

Haus der Jugend
Deutschherrnufer 12, barrierefrei
60594 Frankfurt

Beginn: 20:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Donnerstag, 07.11.: AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Nach den vielen positiven Wahlergebnissen in letzter Zeit machen wir uns bereits jetzt Gedanken für das Kommunalwahlprogramm 2021. Wir hoffen, dass noch einige Zeit und Lust haben, sich zu beteiligen. Wir sammeln Themen und planen nach den Sommerferien einige Termine mit Expert*innen.

In dem nächsten Komm-Programm müssen die Bedürfnisse der Frankfurter*innen  stärker Berücksichtigung finden. Wo sind in einer wachsenden Stadt (Menschen) mit vielfältiger Wirtschaft (Banken, Industrie) die Aspekte der Nachhaltigkeit (noch) nicht berücksichtigt? Was können wir beitragen?  Viele Querschnittsthemen wie Verkehr und Wohnen gehören ebenso dazu.

Wir wollen:
Wirtschaften soll und muss den Bedürfnissen der vielen Menschen folgen und nicht einzig der Logik von Gewinn und Verlustrechnung der betriebswirtschaftlichen Kalkulation. Es kann nicht sein, dass das Management der Konzerne für kurzfristige Vorteile und Gewinne langfristige Entwicklungen gefährdet. Die AG trifft sich ein Mal im Monat.

Wir freuen uns immer über neue und bekannte Gesichter.

Wann? 17:30 bis 19:00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimerstraße 17

Donnerstag, 07.11.: Deutsche Einheit – auf ein Neues!

Veranstalter: Haus am Dom

Seit annähernd dreißig Jahren gibt es die DDR nicht mehr. Doch in den Köpfen von Millionen Menschen existiert sie weiter, bestimmt Gegenwart und Zukunft. Zwei einschneidende Erfahrungen sind es, deren Folgen gerade in jüngster Zeit wieder aufbrechen, und zwar durch unverhohlene Aggression und ein Abdriften eines erheblichen Teils der ostdeutschen Bevölkerung nach rechts: Einmal das Jahrhundertgeschenk der deutschen  Einheit 1990 und dann der Absturz von Millionen ins Bodenlose mit Massenarbeitslosigkeit, persönlicher Degradierung und Verzweiflung.

Hermann Vinke, Autor zahlreicher Bücher über das Dritte Reich und die DDR, hat als Reporter und Korrespondent die Friedliche Revolution in Berlin miterlebt. Eine der Ursachen für den Vormarsch von Rechtsextremisten und Neonazis sieht Vinke im Wirken der Treuhand-Anstalt, die sich nach seiner Auffassung bei der Zusammenführung zweier völlig gegensätzlicher Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme als eine Fehlkonstruktion erwiesen hat. Die Transformation der DDR auf einen ökonomischen Vorgang zu reduzieren und diesen dann auch noch miserabel zu handhaben, hält der Publizist für einen Kardinalfehler, der die deutsche Einheit bis heute belaste.

Wann? 19.30 Uhr
Wo?     Haus am Dom

VORSCHAU

Sonntag 10. November: Bridges-Chorkonzert

Haus, Home, بيت, خانه

Bridges – Musik verbindet bringt Musiker*innen und Sänger*innen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund zusammen und engagiert sich für einen musikalischen Dialog, der geprägt ist durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Beteiligten. Der Bridges-Chor zeichnet sich durch gelebte Integration, kulturelle Vielstimmigkeit und musikalische Innovation aus. Hier werden Lieder und Melodien aus aller Welt gesungen und bekannte und weniger bekannte Chorliteratur interpretiert. 

Der Bridges-Chor lädt nun erstmalig zu einem Chorkonzert ein. Thema des Abends ist das Haus, die Heimat… Home: seit langem nun singen die Chormitglieder zusammen und haben eine Gemeinschaft und ein Zugehörigkeitsgefühl aufgebaut und der Chor gehört für viele der Beteiligten auch zur alten/neuen Heimat und zum Zuhause dazu.
Auf dem Programm stehen traditionelle Stücke aus Rumänien, Finnland, Iran, Syrien, Italien, wie auch populäre Stücke und Eigenkompositionen des Bridges-Orchesters, aus dessen Reihen auch die musikalische Begleitung an diesem Abend kommt. 

Ort: Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstraße 2, 60316 Frankfurt
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 15€/7€, Tickets

Montag, 11.11.: LAG Kultur

Die Tagesordnung:

  • Begrüßung
  • Bericht von der BAG Kultur in Berlin (1.-3. November 2019)
  • Weitere Beteiligung der LAG am Grundsatzprogramm
  • Vorbereitung einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe im Winter/Frühjahr
  • Sonstiges (u.a. Termine 2020)

Moritz wird seine Pläne zu einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe konkretisieren. Es besteht die Möglichkeit, das Podium im Weltkulturenmuseum in Frankfurt mit der Direktorin Dr. Eva Raabe als Gast und anderen zu veranstalten.

Nach unserer erfolgreichen Einbringung des „Kunst ins Grundsatzprogramm“-Antrags auf der LMV möchten wir besprechen, wie wir uns als LAG weiter in den Grundsatzprogramm-Prozess einbringen (Beteiligungsgrün, u.a.). Wir sind in Kontakt mit anderen LAGen und suchen in Berlin nach weiteren Möglichkeiten über die BAG.

Um welche Themen sollen wir uns 2020 besonders kümmern? Digitales und Ländliche Räume sind mehr oder weniger gesetzt, gibt es noch weitere Vorschläge?

Wann? 18:00 – 20:00 Uhr
Wo?     Geschäftsstelle des Kreisverbandes Frankfurt, Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt

Mittwoch, 13.11.: AG Planen Bauen Wohnen

Das Thema "Planen, Bauen, Wohnen" ist auch im Kreisverband Frankfurt ein drängendes Problem.

Im März dieses Jahres hat sich daher eine neue AG gegründet, in der wir mit weiteren Interessierten (mit oder ohne Parteibuch) und Expert*innen unterschiedliche Themen besprechen wollen.

Wo liegen eigentlich die Ursachen der aktuellen Situation? Was wurde in den vergangenen Jahren von Stadt, Land, Bund auf den Weg gebracht, um die Situation zu verbessern? Was ist erfolgreich, was nicht? Was tut die Stadt Frankfurt, was das Land, was der Bund, und welche Ideen und Vorschläge gibt es darüber hinaus? Was ist mit Umwandlungsvorbehalt und Wohnraumzweckentfremdungsverbot? Wie stehen wir zu Mietentscheid, Mietendeckel, Enteignung? Wie sah und sieht in Frankfurt eigentlich geförderter Wohnungsbau aus? Und wo bleiben bei all dem der Klimaschutz, die Energieeffizienz? Wo werden Grünflächen erhalten oder neu gewonnen? Wo wird Bauland ausgewiesen, wo findet Ausgleich statt? Wie kooperiert Frankfurt mit der Region? Wie steht es um genossenschaftliches / gemeinschaftliches Wohnen?

Bei unserem nächsten Termin, am 13. November beginnen wir mit einem moderierten Brainstorming zu der Frage: „Welche Themen sind wichtig fürs Kommunalwahlprogramm?“

Sodann wollen wir die Debatte der letzten beiden Treffen fortsetzen unter der Fragestellung: „Frankfurt wächst – wie gestalten wir das Wachstum?“

Wann? 19.30 Uhr
Wo?   Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12

Mittwoch 17.11.: Invasion der Türkei in Syrien; Gründe – Ziele – Perspektiven

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Reihe: Böll International

Im Oktober ist die türkische Armee in Nordsyrien einmarschiert und begann zudem mit Luftangriffen auf ausgewählte, nicht ausschließlich militärische, Ziele. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. Das alles passierte, nachdem Präsident Trump die US-amerikanischen Truppen aus dem Grenzgebiet abziehen ließ. Hauptziel der Angriffe sind die kurdischen Streitkräfte in Syrien und damit einer der wichtigsten Akteure im Kampf gegen den ISIS. Dass sie sich verraten fühlen, ist nicht schwer nachzuvollziehen. Ebenso wenig, dass sie gezwungen waren, neue Bündnispartner zu suchen, womit der syrische Diktator Assad wieder ins Spiel um die Macht zurückgekommen ist.

Was sind die Gründe für die Handlungen der beteiligten Mächte? Welche Ziele verfolgt wer und warum? Wie sehen die aktuellen Folgen für die betroffenen Menschen in Syrien aus? Was sollten EU und NATO tun? Ist die bundesdeutsche Debatte über die Einrichtung einer Sicherheitszone zielführend?

Wann?  10 Uhr
Wo?      Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Donnerstag, 18.11.: Netzwerken gegen Rassismus

Die politische Lage in Deutschland seit dem Sommer 2018 ist nicht schön. Mit der CSU um ihren Innenminister Seehofer verschärfte sich die öffentliche Debatte über Migration immer weiter nach rechts und die Umfragewerte für die AfD sind seitdem stabil hoch. Doch auch 2019 sterben Menschen auf dem Mittelmeer oder werden immer mehr Details über rechtsextreme Netzwerke in Deutschland bekannt. Mehr denn je braucht es deshalb weiterhin GRÜNE, die aktiv für unsere offene und vielfältige Gesellschaft, für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Europa und Integration eintreten und Haltung zeigen. Insbesondere die Neumitglieder haben in den letzten Jahren den Sieg von Donald Trump, den Einzug der AfD in den Bundestag und den allgemeinen Rechtsruck als Gründe für Ihre Mitgliedschaft angegeben und viele wollen sich aktiv einbringen. Das waren die Beweggründe für Christoph Rosenbaum (u.a. Mitglied im Kreisvorstand) die Gruppe „Netzwerken gegen Rassismus" zu gründen. Es geht bei der Gruppe vor allem darum sich mit anderen aktiven Gruppen („Aufstehen gegen Rassismus", „Seebrücke" etc.) zu vernetzen und aktiv zu werden bei Demonstrationen und anderen Formaten.

Kontakt: Christoph Rosenbaum: christoph.rosenbaum@gruene-frankfurt.de

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17

Mittwoch, 20.11.: Treffen der LAG Wirtschaft und Finanzen und LAG FREI

Dieses Mal treffen sich die beiden Landesarbeitsgruppen Wirtschaft und Finanzen (WiFi) und Frieden, Europa und Internationales (FREI) um den "Neuen Wohlstandskonsens" zu besprechen, der von von den BAGn (WiFi und Globale Entwicklung) erarbeitet wurde. Dieser soll das Grüne Wirtschaften der Zukunft beschreiben. In diesem ZUsammenhang soll es auch eine Debatte im das Grundsatzpapier geben.

Wann?  LAG Frei: 18:30, LAG WiFi: 19:30
Wo?     wird noch bekannt gegeben

Freitag, 22.11.: Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?

Veranstalter: Center for Applied European Studies

Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus und woran erkennen wir diese Phänomene? Inwieweit sind Rassismus und Antisemitismus im europäischen Alltag strukturell verankert? Wie verbreiten sich Rassismus und Antisemitismus im digitalen Zeitalter in unseren Gesellschaften? Was können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit dagegen tun? Ziel des Symposiums ist, die Grundlagen von Rassismus und Antisemitismus sowie deren Verbreitung in Europa zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bitte melden Sie sich an unter www.frankfurt-university.de/caes-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Besucherparkplätze stehen Ihnen in der Tiefgarage (Zufahrt: Nibelungenallee zwischen Gebäude 7 und 8) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm und den Referent/-innen finden Sie in beigefügter Einladung und unter https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/zentren-und-institute/caes/veranstaltungen/caes-symposium-rassismus-und-antisemitismus-alltag-in-europa/. Des Weiteren wird es eine Videoaufzeichnungen der Veranstaltungen auf Youtube geben.

Wann? 15:00 bis 19:30 Uhr
Wo?    Gebäude 1, Raum 529, Nibelungenplatz 1, D-60318 Frankfurt am Main

 

Mittwoch, 27.11.: Frauenvollversammlung

Die Tagesordnung teilen wir Euch noch rechtzeitig mit.
Ein Tipp: es wird um das Thema "Mehr Frauen braucht die Politik" gehen.

Hier geht es zu der Facebookveranstaltung.

Wann? 20:00 bis 23:00 Uhr
Wo?     Ökohaus


HINWEIS:
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