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GRÜNE WOCHE 37/2018 (08.11.2018)

Die Grüne Woche - Newsletter der Frankfurter GRÜNEN

Liebe Freundinnen und Freunde,

nach der Wahl ist vor der Wahl – und mit dem tollen Erfolg bei der Landtagswahl im Rücken freuen sich viele mit denen wir gesprochen haben tatsächlich schon auf den Europawahlkampf!

Am 26. Mai wählen wir in Deutschland das neue Europäische Parlament (in anderen Ländern wird schon vorher oder über mehrere Tage gewählt – auch das ist europäische Vielfalt). Aber das Ganze beginnt natürlich wie immer mit den Inhalten und mit überzeugenden Kandidat*innen.

Zum Beschluss des Europawahlprogramms und der Europaliste der GRÜNEN treffen sich die GRÜNEN Delegierten am kommenden Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN in Leipzig. Wir haben uns ja in Frankfurt sowohl auf einer Kreismitgliederversammlung wie auch in einer Veranstaltung des Teams Dezibel, die auch offen für interessierte Bürger*innen war, mit dem Programmentwurf des Bundesvorstands beschäftigt und Änderungsanträge eingebracht. So wollen wir unter anderem den Kampf gegen den Fluglärm und für die Energiewende stärken, die europäische Politik geschlechtergerechter gestalten, europäische Kulturpolitik nach vorne bringen und die Ausschreibungsregeln bürger*innenfreundlich umsetzen. Unsere Änderungsanträge sind fast alle bereits erfolgreich mit der Antragskommission verhandelt und werden vollständig oder modifiziert übernommen. Insgesamt sind wir sicher, dass wir ein sehr engagiertes, positives Wahlprogramm beschließen werden – und dann auch einen entsprechenden Wahlkampf führen. Wer sich einen Überblick über die Antragslage auf der BDK verschaffen möchte kann das hier tun - und hier finden sich die aktuellen Verhandlungsstände mit der Antragskommission. Ebenfalls unter dem oben genannten Link findet ihr alle Bewerbungen für die Europaliste. Und wer am Wochenende nicht in Leipzig sein kann und sich auch nicht auf die Berichterstattung in den Medien beschränken möchte, hat die Gelegenheit den Livestream über die GRÜNE Homepage zu verfolgen.

Europa ist nach wie vor wichtig, nicht nur aus sich selbst heraus, sondern auch als Akteur auf Augenhöhe mit den USA, Russland, China und anderen weltpolitischen „Schwergewichten“. Donald Trump hat gerade die Zwischenwahlen in den USA als „großartigen Sieg“ gedeutet – aus unserer Sicht ist das Bild gemischt, aber sicher kein Grund zur Zufriedenheit: Die Demokraten konnten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern, die Republikaner haben aber ihre Mehrheit im Senat ausgebaut. Außenpolitik wird übrigens weitgehend im Senat gemacht… Und die USA insgesamt sind so gespalten wie nie – kein gutes Vorzeichen für kollaborative, konstruktive Politik. Eine der eher wenigen guten Nachrichten ist das erfolgreiche Engagement von vielen Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund. Viele Hintergrundinformationen findet ihr zum Beispiel hier. Und ganz aktuell: Dass Trump sich nicht ändern wird, sieht man unter anderem daran, dass er direkt nach den Wahlen Justizminister Jeff Sessions, der sich durch eine gewisse Unabhängigkeit auszeichnete, gefeuert hat.

Und dass der Rechtsextremismus (und anders kann man Trump nicht bezeichnen, ein Mann der stolz von sich selbst sagt „I am a nationalist“) kein rein amerikanisches Phänomen ist und auch nicht nur in Ungarn, Polen oder Österreich existiert, ist uns ja allen klar. Interessant in diesen Zusammenhang ist eine aktuelle Studie aus Leipzig, die zum Ergebnis kommt, dass fast jede*r dritte Deutsche antisemitische Positionen vertritt – und zumindest latent zum Beispiel der Meinung ist, dass „der Einfluss der Juden auch heute noch zu groß ist“. Sogar über 40% der Befragten sind der Meinung, dass „Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden“ solle. Und gar über die Hälfte der Befragten sagt „ich hätte Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in meiner Umgebung aufhalten“. Alarmierende Werte, nicht nur weil sich am 9. November die Pogrome von 1938 zum 80. Mal jähren.

Da ist viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir GRÜNE sind bei Wahlen auch deshalb erfolgreich, weil wir für eine ganz andere Haltung stehen. Damit geht aber auch die Verantwortung einher, solche Entwicklungen durch klare Haltung und gute Politik zu stoppen. Lasst es uns weiter anpacken!

Eine gute Woche!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

NEUES VON MARTINA Festival „Remake. Frankfurter Frauen Film Tage“
NEUES AUS DEM RöMER Schienenprojekte / Radwege / Kinderschutz
NEUES VON OMID USA gegen Iran / Abschiebestopp Afghanistan
Petition Tempo 30 bei Nacht
Petition Sicherer Hafen Frankfurt am Main
08.11.Öffentliche Gedenkstunde zur Reichspogromnacht
05.-09.11. Fair Finance Week
08.11. Fremde Freunde: die USA und Europa
09.-11.11. Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig
10.-15.11. Open House - juedisches Museum
16./17.11. Tagung "Vom europäischen Traum..."
VORSCHAU 
20.11. Frauenvollversammlung 
22.-24.11. Feministische Generationendialoge
28.11. Auf der Flucht vor Menschenrechten?

Neues von Martina Feldmayer

Erstmals: Festival „Remake. Frankfurter Frauen Film Tage“

Dieses Jahr veranstaltet die Kinothek Asta Nielsen zum ersten Mal das Frauenfilm-Festival „Remake. Frankfurter Frauen Film Tage“. Die Idee dazu gab es seit langem, realisiert werden konnte sie jetzt auch dank großzügiger Unterstützung der Landesregierung. Ein besonderes Highlight wird die Lesung der Frauenrechtlerin Helen Pankhurst, der Urenkelin der legendären britischen Suffragette Emmeline Pankhurst, am 27.11. im Historischen Museum.
Zur Website des Festivals geht es hier.

Neues aus dem Römer

1. Schienenprojekte im „vordringlichen Bedarf“ des Bundes: Richtung stimmt, Fragen offen
Bundesverkehrsminister Scheuer hat eine lange Liste von Schienenprojekten vorgelegt, von der auch Frankfurt und die Region profitieren sollen. Dadurch könnte die Realisierung der Nordmainischen S-Bahn noch mehr an Fahrt aufnehmen, zum geplanten Fernbahntunnel stellen sich uns derzeit viele Fragen. Mehr Infos hier.

2. Neuer Radweg zwischen Willy-Brandt-Platz und Paulskirche darf nicht an der Berliner Straße versanden
Die Radfahrerinnen und Radfahrer finden nun eine sichere Radspur vor und können vor der Münzgasse durch eine dort installierte Ampel sicher die Straßenbahngleise queren, um ihre Fahrt auf die Berliner Straße fortzusetzen. Leider verliert sich die Radspur auf Höhe der Paulskirche im Nichts, der Radweg in der Berliner Straße muss jetzt endlich angegangen werden. Unsere PE dazu hier.

3. Frühe Hilfen: 10 Jahre wirksamer Kinderschutz in Frankfurt
Die „Frühen Hilfen“ feiern Geburtstag und werden ausgeweitet. Unsere PE dazu hier.

4. Zukunft der Akademie der Arbeit in Bockenheim
Wir setzen uns dafür ein, dass auf dem Gelände der Akademie der Arbeit gemeinschaftliches Wohnen entsteht. Das Gelände gehört der Stadt, das Erbbaurecht des DGBs läuft noch 37 Jahre. "Der DGB verhält sich nicht besser als ein privater Immobilienspekulant", urteilt Manuel Stock, Fraktionschef der Grünen im Römer. Den FR-Artikel findet Ihr hier.

Neues von Omid Nouripour

1) "Das wirft ein dramatisches Bild auf die respektlose Sichtweise des Weißen Hauses auf die transatlantische Partnerschaft" kommentiert Omid in der Deutschen Welle die Ausnahmen der US-Sanktionen gegen Drittländer, die mit dem Iran weiterhin Geschäfte machen. An diesem Montag ist die zweite Sanktionsrunde der USA gegen den Iran gestartet.

2) "Für Zivilisten ist Afghanistan ein gefährlicher Ort und auch in Kabul gibt es keine Sicherheit. Wir fordern deshalb einen sofortigen Abschiebestopp", kommentiert Omid den US-Fortschrittsbericht zu Afghanistan.

Petition "Tempo 30 bei Nacht endlich umsetzen "

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes GG) Die Politik in Stadt und Land muss endlich der ihr übertragenden Aufgabe nachkommen, seine Bürger*innen vor lärmbedingten Gesundheitsgefahren zu schützen.

In einem großangelegten Verkehrsversuch wurde 2015/16 festgestellt dass die positiven, lärm- und abgasreduzierenden und gesundheitsverbessernden Auswirkungen von Tempo 30 bei Nacht auf Hauptverkehrsstrecken die kaum vorhandenen negativen bei weitem überwiegen.

Trotzdem wurden die Tempo 30 Schilder nach Ende des Modellversuchs einfach abmontiert und die Empfehlung der teuren, umfassenden Studie bis heute nicht umgesetzt.

Der Arbeitsgruppe "Tempo 30 bei Nacht" ist es ein Rätsel, wie wissentlich in Kauf genommen wird, so vielen Anwohner*innen eine mit so einfachen, quasi kostenlosen, Mitteln und ohne spürbare Nachteile für die restliche Bevölkerung umzusetzende Verbesserung vorzuenthalten.

Es soll also alles daran gesetzt werden, dass dieser Missstand alsbald behoben wird und an den im teuren Modellversuch positiv getesten Abschnitten dauerhaft "Tempo 30 bei Nacht" installiert wird. Dies betrifft folgende vier Straßenabschnitte in Frankfurt am Main: Nibelungenallee/Rothschildallee Eschersheimer Landstraße Untermainkai/Mainkai/Schöne Aussicht Lange Straße.

Unterschreiben könnt ihr die Petition hier.

Petition "Sicherer Hafen Frankfurt am Main"

Gestartet von Seebrücke Frankfurt am Main

Auf dem Mittelmeer verlieren Menschen jeden Tag den Kampf ums nackte Überleben. 34.000 Tote seit 1993 und laut UN bereits mehr als 1.500 Ertrunkene seit Jahresbeginn. Der Grund ist so banal wie widerwärtig: Statt Fluchtursachen zu bekämpfen, wird die Seenotrettung kriminalisiert.

Eine ungerechte Politik spaltet die Welt in Reiche und Arme. Die Folgen aber sollen unsichtbar gemacht werden und die Außengrenzen Europas zu einer menschenrechtsfreien Zone. Gerade die Geschäfte der Frankfurter Banken mit Landraub und Rüstungsexporten treiben viele Menschen in die Flucht.

Wir von der Seebrücke haben genug davon. Wir haben genug vom Gefühl der Machtlosigkeit, von Fremdenhass und von geschlossenen Grenzen.

Frankfurt sollte ein Ort sein, an dem die Würde aller gewahrt wird, an dem alle die gleichen Rechte haben und an dem alle willkommen sind – gerade die, die in Not sind!

Den offenen Brief an Oberbürgermeister Peter Feldmann sowie die Petition zum Unterschreiben findet ihr hier.

Donnerstag, 08.11.2018: Gedenkstunde zur Reichspogromnacht

Veranstalter: Jüdische Gemeinde

Anlässlich der 80. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen 1938 in Deutschland wird es heute eine Gedenkstunde in der Westend-Synagoge mit zwei Rabbinern der hier ansässigen Gemeinde sowie prominenten Gästen geben, darunter u.a. Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident.

Wann? 18.30 Uhr
Wo?     Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30

05. bis 09.11.2018: Fair Finance Week

Veranstalter: Das Fair Finance Network Frankfurt ist ein 2014 gegründetes Netzwerk von in Frankfurt ansässigen nachhaltigen Finanzinstituten. Mitglieder sind derzeit die lokalen Filialen der Evangelischen Bank eG sowie der GLS Gemeinschaftsbank eG, daneben Triodos Bank N.V. Deutschland und Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.

FAIR FINANCE WEEK 2018

Die Finanzbranche ist in Bewegung. Unter den Schlagworten „Green Finance“ oder „Nachhaltigkeit“ werden Veränderungen angekündigt. Doch wie viel steckt dahinter? Was ist nur Propaganda und wo werden tatsächlich neue Weichen gestellt? Das Fair Finance Network Frankfurt lädt alle Interessierten herzlich ein zum Mitdiskutieren, Zuhören und Fragen stellen. Besuchen Sie uns an einem oder mehreren Abenden.

Donnerstag 8. November um 19:30 Uhr: Immobilienspekulation, Wohnungsnot, Gentrifizierung - können Wohnprojekte ein Lösungsansatz sein?

mit: Prof. Dr. Dirk Löhr (Hochschule Trier / Umwelt-Campus Birkenfeld), Kolja Müller (Planungsdezernat Stadt Frankfurt), Birgit Kasper (Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen), Rolf Novy-Huy (Stiftung Trias)
Wo? GLS Bank, Mainzer Landstr. 47, 60329, Frankfurt am Main

Freitag 9. November um 19:30 Uhr: Banking 4.0 – wo geht die Reise hin? Zukunft ohne Banken – was heißt das für Kunden?

mit: Prof. Dr. Volker Brühl (Center for Financial Studies), Lena Justen (Fin-Tech Fino Digital), Christian Stiefmüller (Finance Watch), Elke Pickartz (Moderation)
Wo? House of Finance, Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 3, 60323 Frankfurt am Main

MEHR INFOS HIER.

Donnerstag, 08.11.2018: Fremde Freunde: Welche Wege gehen die USA und Europa?

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Hessen, Reihe: Böll International

Fremde Freunde: Welche Wege gehen die USA und Europa?

Unter Präsident Trump haben sich wesentliche Parameter US-amerikanischer Politik sowohl im Inland wie international verändert. Bisherige Bündnispartner und Weggefährten hören die „America-First-Rhetorik“ und fühlen sich zumindest verunsichert. Rejustierungen in wichtigen, bisher vor allem durch die USA gewährleisteten Politikfeldern (Rüstung, Verteidigung, Sicherung des Freihandels), sind nicht nur in Deutschland und der EU erkennbar. Gleichzeitig zeigen sich Politik, Gesellschaft und Medien polarisiert wie seit Langem nicht.

Veranstaltung IV – Halbzeit: Die USA nach den Kongresswahlen
Die amerikanischen Kongresswahlen am 6. November werden mit Spannung erwartet. Denn die Halbzeitwahlen gelten als Stimmungsbarometer für die Einstellung der amerikanischen Bevölkerung zur Politik des amerikanischen Präsidenten. Werden die republikanischen Kandidaten, die in einer Reihe von Bundesstaaten zur Wahl in den Senat kandidieren, sich gegen ihre demokratischen Kontrahenten durchsetzen? Wird es den Demokraten gelingen, die Mehrheit im Kongress zu erreichen?
Welche Auswirkungen werden die Wahlergebnisse auf die politischen Entwicklungen innerhalb der USA während der nächsten zwei Amtsjahre Donald Trumps haben, und was ist für die internationalen Beziehungen, insbesondere das Verhältnis zu Deutschland und Europa, zu erwarten? Über die Ergebnisse der Kongresswahlen, wie sie zu bewerten sind und was daraus folgt, diskutieren wir auf dieser Abendveranstaltung.

Mehr Infos hier.

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9

Fr-So, 09.-11.11.2018: Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig

Auf dem Parteitag vom 9. bis zum 11. November in Leipzig werden wir über das Programm zur Europawahl diskutieren und es beschließen. Außerdem wählen wir die Kandidat*innen und Kandidaten für unsere Liste zur Europawahl.

Wann? 16 Uhr (freitags) - 16 Uhr (sonntags)
Wo?     Leipziger Messe, Messe Allee 1, 04356 Leipzig

10. bis 15.11.2018: Open House Programm Juedisches Museum

Veranstalter: Jüdisches Museum Frankfurt

Das neue Jüdische Museum nimmt zunehmend Gestalt an. Vom 10. bis 15 November 2018 laedt das Museum ein, die Museumsbaustelle und eine zeitgenössische Kunstausstellung zu erkunden, ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, Filme, Konzerte und Performances zu erleben, zu tanzen, zu essen, zu trinken und vieles mehr.

Mehr Infos gibt es auf der Website.

Das Programm findet ihr hier.

Wann? Samstag, 10. bis Donnerstag, 15. November
Wo?     Untermainkai 14

Fr./Sa. 16./17.11.2018: Tagung "Vom europäischen Traum…"

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Vom europäischen Traum…
… in die Mühen der Ebenen
Über Trennendes und Verbindendes in Europa

Diese Tagung will an vier inhaltlichen Blockaden unterschiedliche nationale Interessen verdeutlichen und diskutieren, wie sie überwunden werden könnten. Wie lassen sich europäische Gemeinsamkeiten wieder stärker in den Vordergrund rücken?

Der große Traum von Europa als gemeinsames Projekt von Frieden und Wohlstand begeistert heute im Wesentlichen nur noch ältere Bürger*innen, die dieses politische Ziel realisiert haben. Alle anderen halten es weitgehend für eine Selbstverständlichkeit, friedlich, sicher und materiell relativ gut abgesichert leben zu können. Stattdessen sind Fragen und Probleme des Integrations- und Erweiterungsprozesses der Europäischen Union ins Zentrum der Aufmerksamkeit geraten. Je komplexer die Entwicklung gemeinsam getragener Politiken geworden ist und je mehr Teilnehmer*innen daran beteiligt sind, desto schwieriger ist es, diesen Aushandlungsprozess noch zu durchschauen. Uneinigkeit, Blockadehaltungen und Renationalisierungswünsche scheinen die vorherrschenden Triebkräfte europäischer Politik geworden zu sein.

Teilnahmegebühr:
Freitag ist der Eintritt frei.
Samstag: Euro 20,-,
ermäßigt Euro 10,- (Menschen in Ausbildung usw.).
Im TN-Beitrag sind Mittagessen, Kaffeepausen und Tagungsgetränke enthalten.

Anmeldung bis spätestens 12. November hier.

Wann? Freitag, 16. November, 19.00 Uhr, Eröffnungsvortrag: Europa – Widersprüche und Perspektiven
           Samstag, 17. November, 10.00 bis 17.00
Wo?     Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1

VORSCHAU

Dienstag, 20.11.2018: Frauenvollversammlung

Am 8. August 2018 hat die Kreismitgliederversammlung ein Frauenstatut für den Kreisverband Frankfurt beschlossen. Das Frauenstatut legt unter Punkt 4. FRAUENVERSAMMLUNGEN fest: 

Um die Gleichberechtigung von Frauen innerhalb der Partei Bündnis 90/Die GRÜNEN Frankfurt voranzubringen, findet einmal jährlich eine Frauenversammlung statt, zu der alle weiblichen Mitglieder eingeladen werden.

Wir laden euch deshalb herzlich zur Frauenvollversammlung 2018 ein. Dabei beziehen wir unter „Frauen“ in Bezug auf das Frauenstatut alle Menschen ein, die ihre geschlechtliche Identität als weiblich definieren.

Vorläufige Tagesordnung:

1.       Begrüßung und Abstimmung der Tagesordnung

2.       Wer sind wir - Kennenlernen

3.       Wo stehen wir - Aktueller Überblick zur Frauenpolitik im KV Frankfurt

4.       Wo wollen wir hin - Politische und persönliche Ziele der Frauen im KV Frankfurt

5.       Vereinbarungen

6.       Termine, Verschiedenes

Es wird Getränke und eine Kleinigkeit zur Stärkung geben. Wenn ihr Kinderbetreuung möchtet, teilt uns das bitte bis Dienstag, den 13.11. unter kreisverband(at)gruene-frankfurt.de mit. Gebt dabei bitte das Alter des Kindes /der Kinder und (für Rückfragen) eure Handynummer an – vielen Dank.

Wann? 19:00 bis 21:30 Uhr 
Wo?     im CoWorkPlay Space im MyZeil, Zeil 106, 60313 Frankfurt (2. Etage)

Do-Sa, 22/23/24.11.2018: Feministische Generationendialoge

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

„Feministische Generationendialoge“ 100 Jahre Frauenwahlrecht - 50 Jahre Tomatenwurf - #Aufschrei - Queer - §218 - #metoo - Solidarität - Equal Pay

Frauen* haben Geschichte geschrieben – viel gekämpft und viel erreicht. 2018 jähren sich zwei große frauenpolitische Meilensteine. Vor 100 Jahren erstritten sich die Frauen in Deutschland das Wahlrecht, 50 Jahre später markierte der Tomatenwurf in Frankfurt den Beginn der autonomen Frauenbewegung, die die Geschichte tiefgreifend veränderte. Gerade in Frankfurt hat das Eintreten für politische Rechte und Teilhabe von Frauen* und Mädchen* eine lange Tradition.

Drei Tage lang gibt es die Gelegenheit, sich über mehrere Generationen hinweg auszutauschen, zu analysieren, sich zu begegnen und zu feiern. Was hat Frauen früher umgetrieben, was treibt junge Frauen heute um, welche Fragen stellen sich ähnlich, welche haben sich verändert? Wie haben sich feministische Anliegen, Protestformen und Öffentlichkeiten entwickelt? Was hat Frauen vor 50 Jahren bewegt, was bewegt sie heute?

Tagung - Party - Workshops

Wann?  22. November ab18:00 Uhr
             23. November ab 09.00 Uhr
             24. November ab 11.00 Uhr
Wo?      historisches museum frankfurt

Zur Anmeldung und Programm geht es hier.

Mittwoch, 28.11.2018: Auf der Flucht vor Menschenrechten?

Veranstalter: Heinrich Boell Stiftung Hessen, Reihe: Flucht und Migration im Brennpunkt

Auf der Flucht vor Menschenrechten? Seenotrettung und aktuelle Asylpolitik

Obwohl immer weniger geflüchtete Menschen in Europa ankommen, dominiert die „Flüchtlingskrise“ die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Deutschland und der EU. Die Asylpolitik hat sich seit dem „Willkommenssommer“ 2015 massiv verschärft und sowohl Deutschland als auch Europa verändert. Vor 70 Jahren wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte proklamiert. Heute werden die Menschenrechte, gerade jene von Geflüchteten, massiv verletzt.

Die Seenotrettung wird kriminalisiert und die Rettung von Menschen im Mittelmeer unmöglich gemacht. Wie haben sich die (medialen) Debatten um Flüchtlingspolitik und Seenotrettung seit 2015 verändert? Welche Konsequenzen hat die aktuelle Asylpolitik für Geflüchtete und ihre Menschenrechte in Europa? Was bedeutet die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und welche Möglichkeiten haben Städte in diesem Zusammenhang?

mit:
Hendrik Cremer, Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte, Berlin
Stefan Schmidt, Flüchtlingsbeauftragter Schleswig-Holsteins und ehemaliger Kapitän der Cap Anamur
Gunnar Ehrke, Camp Coordinator Malta, SeaWatch
Moderation: Angela Kleiner, HR Fernsehen Redaktion Politik und Gesellschaft

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Gallus Theater, Kleyerstrasse 15


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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