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GRÜNE WOCHE 37/2020 (30.10.2020)

Liebe Freund*innen,

wie ihr wisst, teilen sich Beatrix und ich das Intro im 14-tägigen Rhythmus. Am 16.10. war also ich „dran“, vor 2 Wochen. Und wenn ihr das Intro nochmal lest (ihr findet es hier), werdet ihr vielleicht wie ich denken: könnte auch aktuell sein.

Es ging nämlich auch vor zwei Wochen schon um Corona. Damals noch vor allem in Frankfurt und anderen größeren Städten – wir waren in Frankfurt vor zwei Wochen bei einem Inzidenz-Wert von 70 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen über 7 Tage, Offenbach war bei über 80, andere Städte hatten ähnliche Werte. Inzwischen allerdings im ganzen Land: Mit Stand 29.10. ist die Inzidenz in ganz Deutschland bei 99, in Frankfurt bei über 200.

Ich habe vor zwei Wochen darüber geschrieben, dass es der Verantwortung jede*r/jede*s Einzelnen bedarf. Dass Politik die Aufgabe hat, Regeln zu setzen – und dabei auch mal Fehler machen kann und unlogisch sein darf. Und dass wir möglichst viel Freiheit gewähren sollten, einen Fokus auf die menschlichen Bedürfnisse legen, bei größtmöglichem Schutz der Gesundheit.

Allerdings: Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen mehr als verdoppelt. Wir sind aktuell bei deutlich über 10.000 Neuinfektionen (deutschlandweit) pro Tag. Das sind wesentlich mehr als im Frühjahr zu den Spitzenzeiten der ersten Welle. Und damit sind wir wieder in einer dramatischen Situation – mit der akuten Gefahr eines überlasteten Gesundheitssystems, das dann eine Lawine auslösen könnte wie es unsere Nachbarländer in der ersten Welle erlebt haben, erinnert euch an die Bilder aus Italien, Frankreich und Spanien.

Deshalb: Wir müssen auch diese zweite Welle stoppen. Schnell, denn die Exponentialfunktion kennt kein Erbarmen. Wir müssen Kontakte reduzieren, soweit erträglich. Vor allem die „gefährlichen“ Kontakte.

Das ist laut Kanzlerin Merkel das Ziel der Maßnahmen, die sie mit den Ministerpräsident*innen verabredet hat. Ich hoffe, das funktioniert. Ich bin alles andere als sicher, ob mit der Schließung von Gastronomie, Kultureinrichtungen, Sportstätten bei gleichzeitiger ziemlich uneingeschränkter Offenhaltung von produzierendem Gewerbe, Handel und sonstigen Dienstleistungen dieses Ziel erreicht wird. Ich bin froh, dass Schulen und Kindertagesstätten weiter offenbleiben sollen, und ich bin sehr dringend dafür, dass auch weiterhin Besuchsmöglichkeiten in Senioren- und Pflegeheimen existieren. Ich bin aber auch sehr dringend der Meinung, dass wir das Bedürfnis von insbesondere jungen Menschen nach sozialen Kontakten nicht immer wieder als „Partysucht“ abtun dürfen. Das ist es nicht. Wir müssen Wege finden, wie auch das befriedigt werden kann, ohne in die Illegalität abgedrängt zu werden – und wir müssen herausfinden, welche Maßnahmen wirklich zur Reduktion von „gefährlichen“ Kontakten führen.

Und ich habe einen dringenden Wunsch an die Politik: Wir erleben gerade den zweiten Lockdown, die zweite Welle. Er ist vielleicht etwas erträglicher als der erste Lockdown. Hoffentlich hilft er schneller. Aber es wird nach der zweiten vielleicht auch eine dritte Welle kommen. Dann will ich endlich nicht mehr hoffen müssen, dass wir mit ihr umgehen können. Dann will ich sicher sein, dass das im Großen und Ganzen klappt. Die Verständigung über die Rahmenbedingungen von Reaktionen auf Ausnahmesituationen ist Kerngeschäft von Politik. Wir sollten es machen, wir hätten es schon machen sollen.

Wir Frankfurter GRÜNEN sind übrigens die nächsten 4 Wochen auch jenseits von Corona in Ausnahmesituation: jedes Wochenende digitale Parteitage (in Teilen auch analog, weil es – auch das gehört zu den Dingen die für eine dritte Welle auf dem Wunschzettel stehenbleiben – Parteien- und Wahlgesetze so vorschreiben). Der Abschluss des Programmprozesses und die Aufstellung der Listen für die Kommunal- und KAV-Wahlen werden uns den November strukturieren. Harte Arbeit, viel Zeit, aber tolle Ideen und Gespräche.

Und am kommenden Mittwoch könnten wir vielleicht endlich mal wieder eine Nachricht aus den USA zu feiern haben – wenn Donald Trump die Präsidentschaftswahlen krachend verliert und auch er die Niederlage nicht leugnen kann. Wunschdenken? Vielleicht – aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wir schauen gemeinsam hin, wie es wirklich läuft, Details dazu siehe in den Terminen.

Es gibt also viele Möglichkeiten für online-Kontakte, wir freuen uns darauf und hoffen, ihr bleibt gesund – emotional und physisch!

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Mit dem Frankfurter Biotop- und Artenschutzkonzept retten wir heimische Tiere und Pflanzen 
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

Hessische Bahnen auf dem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Soforthilfe für Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen
Neues von Marcus Bocklet, MdL

„Hessen Horizon“ macht Hessens Wissenschaft fit für EU-Fördermittel
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Hessischer Integrationspreis
Neues von Taylan Burcu, MdL

Grüne Hessen fordern die kostenlose Ausgabe von Hygieneartikeln an Schulen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

„Trump for Bundeskanzler“?, Eskalation in Idlib, Referendum in Chile
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Freitag, 30. Oktober: entfällt: Erste Frankfurter Kidical Mass Bike Night

Samstag, 31. Oktober: Kreismitgliederversammlung - ACHTUNG: Jetzt digital!

Samstag, 31. Oktober: EUROPA TALK – Der neue Mehrjährige Finanzrahmen – endlich geeint?!

Montag, 2. November: AG Grüner Kamm mit Stadtrat Claus Möbius – Klimaschutzaktivitäten in städtischen Aufsichtsräten

Montag, 2. November: Online-Seminar: Neue Rechte: Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 3. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Bürger- und Polizeibeauftragter

Mittwoch, 4. November: Entscheidung in den USA - Wahl-Nacht - Livestream mit Beatrix Baumann, Bastian Bergerhoff, Martina Feldmayer und Omid Nouripour

Mittwoch, 4. November: Online Veranstaltung: Grün hört zu: „Ein Bahnhofsviertel für Alle“

Donnerstag, 5. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Bürger- und Polizeibeauftragter

Donnerstag, 5. November: LAG Bildung und Netzwerk KiJuFa: Pakt für den Nachmittag - Eine Möglichkeit zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung?

Donnerstag, 5. November: Sozial-ökologische Marktwirtschaft - Update oder Neuerfindung?

Donnerstag, 5. November: Trump oder Biden? Wer entscheidet - Das Volk oder die Gerichte?

 

VORSCHAU

Samstag, 7. November: Kreismitgliederversammlung - ACHTUNG: Jetzt digital!

Montag, 9. November: Nach der US-Wahl. Online-Veranstaltung der GRÜNEN im Nordend mit Omid Nouripour

Dienstag, 10. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

Donnerstag, 12. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

Samstag, 14./15. November: Digitale Kreismitgliederversammlung

Montag, 16. November: Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten

Dienstag, 17. November: Teilhabe oder Rückschritt? Die Position der Frau in Zeiten von Corona

Mittwoch, 18. November: Online-Diskussion: Stadt, Land, PKW

    Mit dem Frankfurter Biotop- und Artenschutzkonzept retten wir heimische Tiere und Pflanzen

    Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

    Grasnelke, Federlibelle, Feldhamster. Diese drei - und andere geschützte Arten - sind seit einigen Wochen Teil unserer Plakatkampagne „Ich bin Frankfurter*in und will es bleiben“, mit der wir für den Schutz der Artenvielfalt in unserer Stadt sensibilisieren wollen. „Artenschutz beginnt bei uns“ ist daher der Untertitel der Kampagne. Das könnte auch das Leitmotiv unseres Arten - und Biotopschutzkonzeptes sein, dessen erste Ergebnisse wir gerade vorgestellt haben. Der Verlust unserer Biodiversität ist das eigentlich zentrale Umweltproblem. Denn wenn Arten aussterben, gehen sie unwiederbringlich für uns und für unsere nachfolgenden Generationen verloren. Aber nur intakte Ökosysteme mit ihrem vielfältigen, heimischen Arteninventar sind widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel. Anders ausgedrückt: Der Verlust der Biodiversität ist das eigentlich zentrale Umweltproblem.

    In den zurückliegenden Jahren haben wir für unser Arten- und Biotopschutzkonzept bereits den Bestand der Arten und Biotope erhoben und bewertet. Wir haben Kernlebensräume identifiziert und bereits gehandelt. Einen Altarm des Mains in Fechenheim haben wir renaturiert. Ein weiterer wird folgen. Wir haben Blühwiesen in der Stadt angelegt, wo vorher adrett gepflegt Rasenflächen waren. Denn Städte können in der oftmals ausgeräumten Landschaft Rückzugsgebiete nicht nur für Insekten sein, sondern auch für andere bedrohte heimische Tiere und Pflanzen. Naturnahe Biotope wie die Blühwiesen oder der renaturierte Altarm des Mains leisten einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der Biodiversität, ebenso wie die Bäume in unseren Straßen, Parks und im Stadtforst.  40Tausend Insekten leben allein an jedem einzelnen Baum. Stirbt der Baum, dann fehlt ihnen dieser Lebensraum. Durch die vergangenen Hitzesommer haben wir Tausende von Bäumen verloren. Welche Konsequenzen das haben wird, werden wir erst in einigen Jahren sehen. Das Biotop- und Artenschutzkonzept ist unser Beitrag die heimische und für Frankfurt typischen Arten- und Biotopvielfalt zu erhalten und zu fördern. Seine Umsetzung wird zum Erhalt bedrohter Insekten beitragen.

    Unser Biotop-und Artenschutzkonzept wollten wir bereits dieses Jahr in einer Biodiversitätskonferenz vorstellen. Allein Covid-19 hat uns auch hier einen Strich durch die Planung gemacht. Ein neuer Termin ist für Mai 2021 geplant. Bis dahin mahnen uns Grasnelke, Feldhamster, und Federlibelle: „Ich bin Frankfurter*in und will es bleiben.“

    Hessische Bahnen auf dem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Mit einer neuen Wasserstofftankstelle für Züge in Frankfurt-Höchst wurde am Dienstag ein weiterer Schritt in der Mobilitätswende vollzogen. Klimafreundliche Antriebe sind bei Zügen gerade an den Stellen problematisch, an denen eine Elektrifizierung nicht vorhanden oder gar nicht möglich ist. Die auf diesen Strecken oft verwendeten Dieselloks sind alles andere als klimafreundlich.

    Mit Wasserstoff angetriebene Brennstoffzellenzüge hingegen fahren schadstofffrei und klimafreundlich. Wasserstoff ist ein häufiges Abfallprodukt in der chemischen Industrie, doch bislang wurde dieser nur selten zum Antrieb von Bussen und Bahnen verwendet. Mit der Antriebswende der Bahn soll sich dies nun ändern, was eine positive Nachricht für die zukunftsgerichtete Mobilität bedeutet: Die Wasserstofftankstelle leistet so nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Ressourcenschonung und zur Realisierung einer Kreislaufwirtschaft. Um eines Tages klimaneutral zu fahren, muss der Wasserstoff mittelfristig aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, beispielsweise durch Power2Gas Applikationen.

    Soforthilfe für Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Hessen stellt 2,1 Millionen Euro Soforthilfe für Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen bereit, die von den Einschränkungen und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders stark betroffen sind. Die Zusatzbelastungen der vergangenen Monate sollen so finanziell ausgeglichen und das Pflegeangebot gestärkt werden, was wiederum Patient*innen und ihren Angehörigen zu Gute kommt.

    Weitere Informationen sowie die Antragsformulare findet Ihr auf der Seite des HMSI.

    „Hessen Horizon“ macht Hessens Wissenschaft fit für EU-Fördermittel

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Mehr als 80 Hochschulen und Forschungseinrichtungen gibt es in Hessen. Sie alle sollen künftig noch leichter Zugang zu europäischen Fördermitteln erhalten. Dazu hat das Land Hessen das Programm „Hessen Horizon“ aufgelegt und investiert bis 2023 acht Millionen Euro in Anschubfinanzierung, um die Wissenschaft bei der Beantragung der Fördermittel zu unterstützen.

    Mit innovativen Forschungsergebnissen können hessische Hochschulen und Institute auch in den kommenden Jahren entscheidend dazu beitragen, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, die alle Menschen in Europa betreffen, denn Forschung und Wissenschaft ist für das Ziel Europas, klimaneutraler Kontinent zu werden, unabdingbar.

    Die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zu „Hessen Horizon“ findet ihr hier.

    Hessischer Integrationspreis

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Die Verleihung des 17. Hessischen Integrationspreises durch die Hessische Landesregierung findet auch in diesem Jahr wieder statt. Aufgrund der derzeitigen Coronalage musste jedoch die Preisverleihung, die für den 27.10.2020 im Schloss Biebrich in Wiesbaden geplant war und mit viel Engagement vorbereitet wurde, bedauerlicherweise abgesagt werden.

    Für Interessierte und Pressevertreter*innen sollte der Festakt per Livestream auf der Facebook-Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration übertragen werden. Zum Schutze der Gesundheit aller Beteiligter wurde jedoch schlussendlich auf die gesamte Präsenzveranstaltung verzichtet, so dass die Bekanntgabe der Platzierungen der Gewinner*innen dieses Jahr nur schriftlich erfolgen wird.

    Die aktive Bekämpfung von Rassismus erhielt 2020 einen besonderen öffentlichen Fokus – selbstverständlich zu Recht! Vor allem nach den rassistischen Anschlägen, der menschenverachtenden Gewalt und vielen negativen Meldungen in den vergangenen Monaten in Hessen, Deutschland und auf der Welt ist die Arbeit in diesem Bereich wichtiger denn je. Gerade deshalb ist es naheliegend, dass sich die 17. Preisverleihung diesem Thema widmet.

    Unser Sozial- und Integrationsminister Kai Klose prämiert in diesem Jahr vier Initiativen, die sich mit antirassistischer Arbeit beschäftigen. Durch diese überaus wichtige Arbeit, die die einzelnen Vereine in Hessen leisten, setzen sie sich aktiv für Weltoffenheit und ein friedliches Zusammenleben ein und fördern dadurch das Miteinander. Die Vereine stärken durch ihr Engagement auch das Gefühl der Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit aller in Hessen lebenden Menschen – und darüber hinaus!

    Ich möchte Euch nachfolgend die vier prämierten Initiativen vorstellen und etwas näherbringen:

    "Gemeinsam stark gegen Rassismus" - Arbeit und Bildung e. V., Marburg
    Der 1986 in Marburg gegründete Sozialverein beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Thema (Alltags-)Rassismus in der Arbeitswelt. Ziel des Vereins ist es, die Menschen für Rassismus zu sensibilisieren und Präventionsarbeit zu leisten. Die Mitglieder des Vereins sind vor allem Vertreter der Organisationen für Migrant*innen und kulturelle Vielfalt, der kommunalen Schulen und Volkshochschulen sowie der Gewerkschaften. Der Vereinsvorsitzende selber ist der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Egon Vaupel.

    Projekt "Bildung, Stärkung, Empowerment: Unsere Arbeit gegen Rassismus“ - Bildungsstätte Anne Frank e.V. (BAF), Frankfurt am Main
    Die 1997 gegründete BAF ist eine Einrichtung für Jugendliche und Erwachsene. Durch die kontinuierliche Neuentwicklung von innovative Konzepten und Methoden wird hier für eine aktive Teilhabe an einer offenen und demokratischen Gesellschaft gearbeitet und das Verständnis jedes einzelnen Engagierten dafür gestärkt. Die Bildungsstätte leistet somit einen wichtigen Beitrag gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

    Projekt „Empowerment durch Kreativität und Austausch für afrikanische Diaspora und ihre Familien", Kone Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V., Frankfurt am Main
    Die im Jahre 2011 gegründete ehrenamtliche und gemeinnützig agierende Migrantenselbstorganisation setzt sich mit ihrer Arbeit vor allem für die Chancengleichheit von Frauen, Kinder und Jugendlichen mit afrikanischen Wurzeln ein. Wichtige Eckpfeiler der Arbeit des Vereins sind, die Ablehnung von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.

    Projekt „Hanau steht zusammen - kollektives Gedenken der Opfer vom 19. Februar“ - Institut für Toleranz und Zivilcourage - 19. Februar Hanau e.V
    Der aufgrund der Morde in Hanau am 19.02.2020 in diesem Jahr gegründete Verein setzt sich für ein kraftvolles, engagiertes und vereintes Auftreten für Toleranz und Zivilcourage ein und ist eine Selbstorganisation von Angehörigen der Todesopfer des Terroranschlags in Hanau sowie weiteren Betroffenen der rassistischen Terroranschläge und einzelner Mitglieder des Ausländerbeirats der Stadt Hanau, die als Beziehungspaten fungieren. Ebenfalls Teil des Instituts ist die Familie des im November 2018 verstorbenen 17-jährigen Mustafa Alptug Sözen, der durch seine Zivilcourage im Gleisbett der S-Bahn-Station „Ostendstraße“ in Frankfurt ums Leben kam, um das Leben eines anderen Menschen zu retten. Der Verein unterstützt die Opferangehörigen des Anschlags. Führt bundesweite Aktionen durch, um die Tat vom 19. Februar unvergessen zu machen und kommuniziert mit der Politik, um Maßnahmen und Projekte zu entwickeln, die ein gesellschaftliches Bewusstsein fördern.

    Jeder Verein für sich leistet einen überaus wichtigen Beitrag für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist eine Bereicherung für unser Land. Daher bedanke ich mich auch an dieser Stelle für das großartige Engagement der Vereine bzw. deren Mitglieder.

    Die Reihenfolge der Gewinner*innen wird diese Woche von Kai Klose bekannt gegeben. Ich teile sie Euch in der kommenden Ausgabe der Grüne Woche mit.

    Grüne Hessen fordern die kostenlose Ausgabe von Hygieneartikeln an Schulen

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Schon mit dem Beginn der Periode stehen junge Frauen* einer besonderen Herausforderung gegenüber. Neben der gesellschaftlich auferlegten Scham für die Menstruation, ist ein weiterer wichtiger Aspekt die finanzielle Belastung der Betroffenen. Betroffen sind besonders junge Frauen* von wirtschaftlich, sowie von Bildung und Aufklärung benachteiligten Familien.

    Es gibt viele Gründe dafür, dass Frauen* keine oder teilweise ungenügende Hygieneartikel mit sich führen. Gerade für Schülerinnen* kann dies zu unangenehmen Situationen führen. Auch wenn in den Schulsekretariaten Hygieneartikel für den Notfall zur Verfügung stehen, wird dieses Angebot selten von jungen Frauen* in Anspruch genommen.

    Auf der Landesmitgliederversammlung vergangenes Wochenende haben die Mitglieder der Grünen Hessen unter anderem einen Beschluss zu der kostenlosen Ausgabe von Hygieneartikeln an Schulen gefasst. Ziel ist es, junge Frauen* in den Prozess der Ausgabe mit einzubeziehen und zu ermöglichen, dass Schülerinnen* Hygieneartikel, in Form von Tampons und Binden, diskret und kostenlos erhalten können.

    Ebenso sollen Informationen zu Anlaufstellen bei Schwangerschaftskonflikten, Gewalt und Seelsorge verfügbar sein.

    „Trump for Bundeskanzler“?, Eskalation in Idlib, Referendum in Chile

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    „Trump for Bundeskanzler“? – Beitrag von „represent“

    Der Kanal „represent“ (eine Koproduktion von funk und ZEIT ONLINE) hat verschiedene Bundestagsabgeordnete gefragt: Warum ist Donald Trump so erfolgreich, wenn er doch laut und unberechenbar ist und es mit der Verfassung seines Landes nicht ganz so ernst nimmt? Ob sein Politikstil auch in Deutschland möglich wäre und wem wir bei der US-Wahl 2020 die Daumen drücken? Könnte ein Politiker wie Trump in Deutschland Bundeskanzler werden? Schaut euch hier das Ergebnis an.

    Eskalation in Idlib

    Mit dem Angriff russischer Bomber am Montag auf Ziele im nördlichen Idlib mit mehreren Dutzend Toten und Verletzten droht die Lage in der syrischen Provinz erneut zu eskalieren. Der Angriff galt einer von der Türkei unterstützten Rebellengruppe. Seit Monaten hat es keine so hohe Opferzahl mehr gegeben. Russland und die Türkei stehen in der Verantwortung und müssen sich auf ihr Idlib-Abkommen vom März besinnen, welches die Kämpfe weitgehend eingefroren und eine politische Lösung angestrebt hatte. Eine erneute Gewaltspirale muss verhindert werden in dieser hochgerüsteten Region. Ob in Syrien, Libyen oder im Kampf um Berg-Karabach: Russland und die Türkei dürfen ihre Stellvertreterkriege nicht weiter ungehemmt austragen und die Region destabilisieren. Mein Statement zur aktuellen Situation könnt ihr hier lesen.

    Referendum in Chile

    Ich gratuliere den Chileninnen und Chilenen herzlich zu ihrem historischen Referendum. Durch das Ergebnis der Volksabstimmung wurde nun eine denkwürdige Möglichkeit für demokratische Transformation geschaffen. Ein Jahr nach dem Ausbruch von massiven Protesten, denen wochenlang mit unverhältnismäßiger Gewalt begegnet wurde, ist die überwältigende Befürwortung für eine neue Verfassung eine positive Wende für ein Land, dessen Menschen sich nach politischer und gesellschaftlicher Veränderung sehnen. Ziel wird es sein, Grundrechte und die sozialen Verpflichtungen des Staates zu stärken sowie die Anerkennung von Indigenen zu verankern. Wohlwissend, dass es sich um keine einfache Aufgabe handelt, könnte der Verfassungsprozess, bei guter Durchführung, das Vertrauen in die politischen Institutionen zurückgewinnen. Meine Pressemitteilung dazu findet ihr hier.

    TERMINE

    Samstag, 31. Oktober: KMV - ACHTUNG: Jetzt digital!

    Vorläufige Tagesordnung

    1. Begrüßung, Formalia und Tagesordnung
    2. Klärung technischer Fragen und Probeabstimmungen Online-Abstimmungstool
    3. Frankfurt neu denken - Kommunalwahlen am 14. März 2021: Debatte und Beschlussfassung über das Wahlprogramm der GRÜNEN für Frankfurt - TEIL I
    • Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP4 und Änderungsanträgen
    • Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP5 und Änderungsanträgen
    • Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP6 und Änderungsanträgen
    • Debatte und Beschlüsse zu Anträgen WP7 bis WP10

    ACHTUNG: Die KMV wurde aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung ins Digitale verlegt. Die Einwahldaten sind Euch per Mail zugegangen.

    Tag: Samstag, 31. Oktober
    Uhrzeit: 10:00 Uhr
    Ort: online

    Samstag, 31. Oktober: EUROPA TALK – Der neue Mehrjährige Finanzrahmen – endlich geeint?!

    Der neue Mehrjährige Finanzrahmen und Wiederaufbauplan sollen den finanziellen Rahmen der EU in den kommenden 7 Jahren festlegen. In unzähligen Verhandlungsrunden ringen Rat und Parlament derzeit um eine Einigung, seit die Staats- und Regierungschef*innen im Juli ihre Position dargelegt haben – was auch schon keine einfache Einigung war. Der deutschen Ratspräsidentschaft kommt jetzt die schwierige Aufgabe zu, mit dem Europäischen Parlament einen Kompromiss zu finden. Aus GRÜNER Sicht muss sie sich dafür u.a. in den Bereichen Klima, Biodiversität und Geschlechtergerechtigkeit bewegen. Über den aktuellen Stand und EURE Fragen reden Miriam Dahlke, MdL und europapolitische Sprecherin der hessischen Landtagsfraktion und Rasmus Andresen, MdEP und haushaltspolitischer Sprecher der Grünen/EFA und einziger deutscher Verhandler.

    Tag: Samstag, 31. Oktober
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online - Instagram live @miriamdahlkegruen oder @gruenrasmus

    Montag, 2. November: AG Grüner Kamm mit Stadtrat Claus Möbius – Klimaschutzaktivitäten in städtischen Aufsichtsräten

    In der nächsten Online-Konferenz unserer AG Grüner Kamm - Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik berichtet AG-Mitglied und Stadtrat Claus Möbius über seine aktuellen Nachhaltigkeitsaktivitäten in Aufsichtsräten und Kommissionen städtischer Betriebe. Claus drängt verschärft auf quantitative und nachvollziehbare Klimaschutzmaßnahmen. Ziel ist es, dabei statt der Nachhaltigkeitsberichte zu Nachhaltigkeitsbilanzen zu kommen.

    Besprechen wollen wir außerdem die Aktivitäten der AG im Herbst und Winter - dazu können weitere Referate von Finanzexpert*innen zählen genauso wie themenspezifische Aktivitäten im Kommunalwahlkampf*. Außerdem schauen wir zurück auf unsere Beiträge fürs Kommunalwahlprogramm.

    Kontakt: ag-gruenerkamm(at)gruene-frankfurt(dot)de

    Tag: Montag, 2. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online, (Einwahl optional: 089 38038719, Pin: 385661392)

    Montag, 2. November: Online-Seminar: Neue Rechte: Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

    Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.

    Die Überschneidungen inhaltlicher Positionen verschiedener rechter Akteur*innen, von extrem rechten Randgruppen bis zum Milieu der „intellektuellen Rechten“, werden jedoch häufig geschickt verschleiert. Nichtsdestotrotz nutzen sie dieselben Themen und Begriffe und wenden dieselben Strategien an, um rechte Positionen in die Gesellschaft „einsickern“ zu lassen.

    Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

    Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs, interaktiven Übungen und der Arbeit in virtuellen Gruppenräumen.

    Für die Teilnahme ist ein stabiler Internetzugang und ein Endgerät notwendig, jedoch keine Kamera oder Headset.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

    Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.

    Anmeldungen bis spätestens 30. Oktober 2020 über die Anmeldemaske hier oder per Mail: anmeldung(at)boell-hessen(dot)de.

    Tag: Montag, 2. November
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 3. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Bürger- und Polizeibeauftragter

    Mit den Bürger*innen im Dialog – Bürger- und Polizeibeauftragter als niedrigschwelliges Angebot um Konflikte zwischen Bürger*innen und Staat zu lösen!

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Jürgen Frömmrich, Parlamentarischer Geschäftsführer, mit dem Thema: “Bürger- und Polizeibeauftragter als niedrigschwelliges Angebot um Konflikte zwischen Bürger*innen und Staat zu lösen“. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 3. November
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 4. November: Entscheidung in den USA - Wahl-Nacht - Livestream mit Beatrix Baumann, Bastian Bergerhoff, Martina Feldmayer und Omid Nouripour

     

    Am Dienstag, dem 3. November (Ortszeit USA) finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. „Keep America Great“ mit Donald Trump? Oder „Build Back Better” mit Joe Biden? Bei GRÜNEN gibt es da vermutlich keine 2 Meinungen. In den USA sehr wohl – und auch wenn die Chancen auf eine zweite Amtszeit von Donald Trump derzeit als eher schlecht eingeschätzt werden (Überblick über alle Umfragen: https://projects.fivethirtyeight.com/polls/president-general/): Das Rennen ist noch nicht gelaufen.

    Wir wollen uns mit Euch die Nacht um die Ohren schlagen – die Nachrichten verfolgen, über Weltpolitik und die letzten 4 Jahre Trump und die Folgen sprechen, Daumen drücken, Prognosen schauen. Beatrix Baumann, Bastian Bergerhoff (Vorstandssprecher*innen) und Martina Feldmayer (MdL) machen das vor dem Videokonferenzsystem in Frankfurt, Omid Nouripour (MdB und außenpolitischer Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion) ist in Berlin unterwegs und online dabei, wenn er nicht gerade Fernsehinterviews geben muss. Und online sind wir hoffentlich noch viel mehr.

    Wir „treffen“ uns ab Mitternacht, dann schließen die ersten Wahllokale. Mit den ersten Hochrechnungen aus einzelnen Bundesstaaten ist gegen 01:00 Uhr unserer Zeit zu rechnen. Um 01:30 Uhr schließen die Wahllokale in Ohio, der erste richtige Meilenstein bei den Zahlen. Und um 02 Uhr schließen die Wahllokale u.a. in Florida und Pennsylvania. Die Nacht ist also spannend! Die letzten Wahllokale schließen allerdings erst Mittwochmorgen um 7 Uhr unserer Zeit – in Alaska. Ob wir so lange durchhalten, wollen wir nicht versprechen. Aber bis 03:00 Uhr sollten wir es schon schaffen. Und je nach Ergebnissen kann es darüber hinaus Wochen dauern, bis der nächste Präsident der USA feststeht. Also: Spannende Nacht, vielleicht sehen wir uns ja mal online!

    Einwahldaten: https://global.gotomeeting.com/join/611447741 

    Tag: Mittwoch, 4. November
    Zeit: 00:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 4. November: Online Veranstaltung: Grün hört zu: „Ein Bahnhofsviertel für Alle“

    Die Stadtteilgruppe 1 (BAGGIE) lädt ein zu einer stadtteilbezogenen Version des bewährten Formats des Kreisverbands.

    Das Miteinander im Bahnhofsviertel ist und war schon immer besonderen Herausforderungen ausgesetzt, aber Corona hat die Um- und Zustände leider massiv verschärft. Trotzdem kann es keine Lösung sein, bewährte Methoden wie den „Frankfurter Weg“ in Frage zu stellen und / oder verstärkt nach einer Ordnungsmacht zu rufen. Wir, die GRÜNEN, möchten dazu beitragen, die Situation zu entspannen und zu einem neuen Miteinander zu finden.

    Wir haben sechs Expert*innen eingeladen, die ihre Expertise während einer Online-Veranstaltung mit uns teilen werden und die auch anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

    • Nazim Alemdar (Betreiber des Kiosks Yok Yok in der Münchner Straße)
    • Luise Klaus (Humangeografin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt DRUSEC = Drugs and Urban Security)
    • Jürgen Klee (Fachbereichsleiter Drogen der Aidshilfe-Einrichtung La Strada)
    • Dr. Hannelore Kraus (deutsche Politologin und Pensionswirtin an der Schnittstelle Bahnhofsviertel/Gutleut)
    • Oskar Mahler (Künstler, Schauspieler, Buchautor und Chronist des Bahnhofsviertels)
    • Prof. Dr. Heino Stöver (Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung an der University of Applied Sciences, verantwortlich für das Forschungsprojekt DRUSEC)

    In der ersten Stunde wird auch Stefan Majer, unser Gesundheitsdezernent, zugeschaltet sein.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool GoToMeeting stattfinden. Die Zugangsdaten lauten:

    global.gotomeeting.com/join/519699597

    Zugangscode: 519-699-597

    Natürlich ist auch eine Einwahl über Telefon möglich:
    Deutschland: +49 892 0194 301

    Tag: Mittwoch, 4. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 5. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Bürger- und Polizeibeauftragter

    Mit den Bürger*innen im Dialog – Bürger- und Polizeibeauftragter als niedrigschwelliges Angebot um Konflikte zwischen Bürger*innen und Staat zu lösen!

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Jürgen Frömmrich, Parlamentarischer Geschäftsführer, mit dem Thema: “Bürger- und Polizeibeauftragter als niedrigschwelliges Angebot um Konflikte zwischen Bürger*innen und Staat zu lösen“. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 5. November
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 5. November: LAG Bildung und Netzwerk KiJuFa: Pakt für den Nachmittag - Eine Möglichkeit zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung?

    Gemeinsame Veranstaltung des Netzwerk KiJuFa und der LAG Bildung

    Seit dem Jahr 2014 gibt es in Hessen den Pakt für den Nachmittag - eine grüne Idee, um eine möglichst flächendeckende Versorgung der Grundschulkinder mit einem Betreuungsplatz zu gewährleisten. Die Bundesregierung hat die Absicht, einen Rechtsanspruch für Grundschulkinder ab 2025 zu erreichen. Kann der Pakt für den Nachmittag hierfür eine Grundlage bilden? Was läuft gut bei der Umsetzung? Welche Erfolge gibt es, welche Stolpersteine und Schwierigkeiten?

    Folgender Ablauf ist geplant:

    1. Begrüßung und Einführung ins Thema
    2. Input Wolf Schwarz: PfdN – Stand der Dinge und Ergebnisse der Evaluation durch die Uni Kassel. Ergänzenden Erläuterungen von Kathrin Anders aus Sicht der LT-Fraktion)
    3. Input Christiane Schmahl: PfdN – praktischer Erfahrungen , was läuft gut, wo hakt es? (mit Ergänzungen von Heinz Hunn aus Sicht eines Trägers)
    4. Fragen / Diskussion

    Bitte meldet Euch per Mail an, die Einwahldaten werden euch dann mitgeteilt.

    Tag: Donnerstag, 5. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 5. November: Sozial-ökologische Marktwirtschaft - Update oder Neuerfindung?

    Mitgliedsunternehmen von UnternehmensGrün sind entweder bereits klimaneutral oder auf dem Weg dorthin. Nicht nur die erste klimaneutrale Brauerei Deutschlands, auch die CO2-positive Suchmaschine, die Bäume pflanzt oder die hochspezialisierte Agentur, die für CO2-Ausgleich durch regionale Bodenfruchtbarkeitsprojekte sorgt. Hier wird vorausgedacht! Auch in Fragen wie neue Arbeit (new work), Verantwortungseigentum oder Firmenenergie.

    Die gemeinsame Konferenz von Heinrich-Böll-Stiftung und UnternehmensGrün bietet Raum für Debatten und liefert Inspirationsquellen und Best-Practice Beispiele aus der real existierenden Wirtschaft, die Mut machen. Diskutieren Sie mit! Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung hier

    Tag: Donnerstag, 5. November
    Zeit: 10:00 - 13:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 5. November: Trump oder Biden? Wer entscheidet - Das Volk oder die Gerichte?

    Am 3. November ist das amerikanische Volk zur Wahl eines Präsidenten und des Kongresses aufgerufen. Und wie selten zuvor wird das Ergebnis mit Spannung erwartet – national wie international. Hängt von dieser Wahl doch nicht nur die weitere innenpolitische Entwicklung der USA ab. Die Frage, wie die USA ihre Rolle in der Welt definieren, steht ebenfalls auf der Tagesordnung. Damit sind für große Teile der Welt Fragen aufgeworfen, die deren Sicherheit und Wohlstand direkt betreffen.

    Zugleich handelt es sich um eine Wahl, deren Integrität Präsident Trump vorsorglich in Frage stellt und schon jetzt massiven Wahlbetrug der Demokraten zum alleinigen Grund einer möglichen Wahlniederlage erklärt. Er und sein Wahlkampfteam nutzen alle möglichen Hebel, um das Vertrauen der Bevölkerung in ihre eigenen Institutionen zu untergraben und den Ablauf der Wahl zu seinen Gunsten zu beeinflussen, um eine zweite Amtszeit zu erzwingen.

    Die Demokraten befürchten daher eine systematische Behinderung ihrer Wählerschaft bei der Stimmabgabe – u.a. durch Reduzierung von Wahllokalen in Demokratischen Hochburgen, Einschüchterung durch selbsternannte Republikanische „Wahlbeobachter“, gezielt verschärfter Identifikationsbestimmungen für die Stimmabgabe, Sabotage der Briefwahl und systematische juristische Anfechtung von entscheidenden Wahlergebnissen in den „Swing States“.

    Angesichts dieser historisch einmaligen Voraussetzungen ist schon jetzt nicht einmal klar, wer die Wahl zu welchem Zeitpunkt entscheiden wird – das Volk oder die Gerichte? Wird es möglicherweise zu einer schweren Verfassungskrise kommen? Wird es im Falle eines Wahlsieges von Biden überhaupt zu einer friedlichen Machtübergabe kommen und wird sich die Spaltung der US-Gesellschaft noch weiter vertiefen? Womit ist dann in den kommenden vier Jahren innenpolitisch und in den internationalen Beziehungen zu rechnen? Welche Konsequenzen sollten wir daraus in Europa ziehen?

    Zur Reihe: Böll International

    Zentrales Thema dieser Reihe sind die Konfliktlinien der internationalen Politik, wie regional begrenzte Kriege, bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen, Kämpfe um natürliche Ressourcen oder um den Zugang zu Bildung. Nach dem Ende des Kalten Krieges haben sich die Konfliktlagen verschoben: Wo frühere Konflikte im Zeichen der Blockkonfrontation zwischen Ost und West standen, beobachten wir heute komplexere, vielfältig motivierte Auseinandersetzungen.

    Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem YouTube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/

    Tag: Donnerstag, 5. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Samstag, 7. November: KMV - ACHTUNG: Jetzt digital!

    Vorläufige Tagesordnung

    4. Begrüßung und Formalia

    5. Klärung technischer Fragen und Probeabstimmungen online Abstimmungstool

    6. Frankfurt neu denken - Kommunalwahlen am 14. März 2021: Debatte und Beschlussfassung über das Wahlprogramm der GRÜNEN für Frankfurt - TEIL II

    - Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP1 und Änderungsanträgen
    - Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP2 und Änderungsanträgen
    - Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP3 und Änderungsanträgen
    - Debatte und Beschluss zu Kapitel/Antrag WP0 und Änderungsanträgen
    - Schlussabstimmung und Verabschiedung des Wahlprogramms


    7. Geschäftsordnung für die online-Teile der Kreismitgliederversammlungen am 14./15.11. und am 28.11.
    8. Sonstige Anträge
    9. Verschiedenes

    Die Einwahldaten sind Euch per Mail zugegangen.

    Tag: Samstag, 7. November
    Uhrzeit: 10:00 Uhr
    Ort: online

    Montag, 9. November: Nach der US-Wahl. Online-Veranstaltung der GRÜNEN im Nordend mit Omid Nouripour

    Weitere Infos folgen.

    Tag: Montag, 9. November
    Zeit: tbd
    Ort: online

    Dienstag, 10. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

    Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt, was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen wir entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 10. November
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 12. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Plenum spezial

    Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt, was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen wir entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 12. November
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Samstag und Sonntag, 14./15. November: Digitale Kreismitgliederversammlung

    Vorläufige Tagesordnung

    1. Begrüßung, Formalia und Tagesordnung
    2. Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 14. März 2021
    3. Verschiedenes

    ACHTUNG: Die KMV wurde aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung ins Digitale verlegt.

    Tag: Samstag und Sonntag, 14. und 15. November
    Uhrzeit: 10:00 Uhr
    Ort: online

    Montag, 16. November: Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten

    Angriffe auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und feministische Errungenschaften rücken auch online verstärkt in unser Blickfeld. Diskussionen um die Einführung der Ehe für alle oder die #metoo-Debatte zeigen dies auf. Gerade in den sozialen Medien wird deutlich, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, antifeministischen Argumentationen entgegenzutreten und geschlechter-demokratische Positionen sichtbar zu machen.

    Das zweistündige Online-Seminar mit Micha Trube und Laura Sasse vom Team Gegenargument bietet dabei einen Einstieg in die Thematik. Was ist Antifeminismus überhaupt und wie können wir ihn online erkennen? Welche Strategien gibt es, um auf antifeministische Aussagen zu reagieren?

    Anhand typischer antifeministischer Argumente probieren wir eigene Gesprächsstrategien und Möglichkeiten der Positionierung aus.

    Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs und textbasierten Diskussionsmethoden. Für die Teilnahme sind ein Computer und Internetanschluss, jedoch keine Kamera oder Headset notwendig.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

    Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.

    Anmeldungen bis spätestens 12. November 2020 über die Anmeldemaske hier oder per Mail: anmeldung(at)boell-hessen(dot)de.

    Das Online-Seminar kann mit 2,5 Unterrichtseinheiten für den weiteren Bereich des Politikmanagement Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

    Tag: Montag, 16. November
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 17. November: Teilhabe oder Rückschritt? Die Position der Frau in Zeiten von Corona

    Jeder Fortschritt in der Gleichstellung wird von Rückschritten begleitet. Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass sich das durchschnittliche Lebenseinkommen von Müttern und Vätern immer weiter auseinanderentwickelt. Die Co­rona-Krise hat das ihre getan. Aber es gibt auch eine Gegenbewegung – ein Anlass für ­Zuversicht? Eine Debatte mit Jutta Allmendinger Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für ­Sozialforschun, moderiert von Lisa Straßberger Katholische Akademie Rabanus Mauru.

    Zur Reihe DENKArt

    Ziel der Reihe „DenkArt“ ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum für gesellschaftliche Themen der Gegenwart zu eröffnen – in diesem Herbst unter dem Titel „Der normalisierte Ausnahmezustand“.

    Kontroversen und Konflikte gehören zu einer Demokratie, die in der öffentlichen Debatte immer wieder das stichhaltige Argument und die Einheit in der Vielfalt sucht. Wohin Slogans statt Debatten, Vorurteile statt Vertrauen führen, das lehrt uns die eigene Vergangenheit. Daher sind wir alle gefragt, für die politische Kultur Verantwortung zu tragen. Anstelle eines flüchtigen Austauschs von Meinungen oder vorschnellen Urteilen sollen bei „DenkArt“ die Analyse und kritische Betrachtung zu ihrem Recht kommen.

    Jeder Abend beginnt mit einem 30 bis 40 Minuten langen Impulsvortrag des eingeladenen Gastes. Im Anschluss daran diskutieren die Zuschauer*innen in kleinen Gruppen und sammeln ihre Fragen, die in einem nachfolgenden moderierten Gespräch von der/dem Vortragenden beantwortet werden.

    Da nur wenige Plätze vor Ort vergeben werden können, wird die Veranstaltung durch ein Live-Streaming-Angebot über youtube.com/hausamdom ergänzt. Dieses wird über einen Chat weiteren Zuhörer*innen die Möglichkeit bieten, sich in die Diskussion zum jeweiligen Impulsvortrag einzubringen.

    Wir laden Sie zu spannenden Themen und kontroversen Gesprächen ein!

    Eintritt: 10 €, erm. 7. Bitte hier anmelden.

    Tag: Dienstag, 17. November
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt und online

    Mittwoch, 18. November: Online-Diskussion: Stadt, Land, PKW

    Ein zentrales Argument, warum in ländlichen Räumen nach wie vor so viel mit dem eigenen Auto erledigt wird, heißt: Es gibt keine Alternativen. Wenngleich das in dieser Absolutheit nicht zutreffend ist, so richtig ist es andererseits, dass die Qualität des ÖPNV-Angebotes, je weiter man sich von Ballungsräumen wegbewegt, immer beklagenswerter wird. Zur Arbeit fahren, Einkäufe erledigen, soziale Kontakte pflegen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft zeit- und nervenraubende Unternehmungen. Eine ganzheitlich ansetzende Verkehrswende muss deshalb auch dünner besiedelte Räume in ein zukunftsweisendes Konzept integrieren.

    Welche Ansätze gibt es, Ballungsräume und ländliche Räume verkehrstechnisch auf moderne und klimafreundliche Weise zu vernetzen? Wie sieht es mit der Bereitschaft aus, die bisher eingeübten Formen der Mobilität zu verändern? Wie steht es um das Kosten-/Nutzen-Verhältnis: Ist ein flächendeckendes, klimafreundliches, benutzerfreundliches Angebot überhaupt finanzierbar und organisierbar? Und wenn ja, wie und durch wen?

    Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus findet die Veranstaltung online statt. Verfolgen Sie/verfolgt die Debatte live auf Zoom und diskutieren Sie/diskutiert mit (anonym per Chat oder durch Wortmeldung; nur ReferentInnen sind öffentlich zu sehen)..

    Der link zur Veranstaltung wird eine Stunde vorher hier bekannt gegeben. Sie können sich/Ihr könnt Euch aber auch kurz formlos anmelden bei anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann bekommen Sie/bekommt Ihr den link rechtzeitig vorher zugemailt..

    Online-Diskussion mit:

    • Melanie Herget Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme der Universität Kassel
    • Andreas Knie Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)
    • Steffen Müller Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), Kassel

    Moderation:

    • Jutta Deffner Forschungsschwerpunktleiterin Mobilität und Urbane Räume, ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt/Main

    Tag: Mittwoch, 18. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

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