Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 39/2021 (12.11.2021)

Niemandsland

In den laufenden Koalitionsgesprächen befindet sich die Bundesrepublik zwischen zwei Regierungen. Und obwohl die scheidende Regierung noch kommissarisch im Amt ist, komme ich nicht drum rum, eine Ohnmacht Deutschlands zu beobachten. Dieses politische „Niemandsland“ hindert uns daran, unserer Verantwortung in dieser Welt gerecht zu werden. Im Niemandsland, über 1.300 km entfernt, zwischen Polen und Belarus, spielt sich eine der zahllosen Tragödien der europäischen Außengrenzen ab. Soldaten bewachen von beiden Seiten die Grenze. Zwischen ihnen harren flüchtende Menschen bei immer kälter werdenden Temperaturen aus (mehr z.B. hier). Ihrer Menschenwürde und ihres Rechts auf Asyl beraubt, suchen ihre Blicke nach Hilfe. Doch Deutschland und die Europäische Union wenden ihren Blick ab. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen...

Die frierenden Menschen an der Europäischen Außengrenze sind ein Erpressungsversuch und eine Drohung zugleich. Doch hier geht es nicht um das Lukaschenko-Regime. Menschenverachtende Methoden sind für Autokraten nicht unüblich. Die Narrative muss die Opfer in den Mittelpunkt stellen. Und das ist nicht die EU, auch wenn sie die Erpresste ist. Die Opfer sind die flüchtenden Menschen, die in diesem Disput zu Objekten degradiert werden. In dieser Situation würde man von der EU erwarten, dass sie geltendes Recht anwendet und diese Menschen mit Würde behandelt. Dadurch würde sie sich selbst aus der Erpressung ziehen. Doch europäische Ohnmacht ist zu einem profanen Zustand geworden. Wenn wir niemanden sehen und niemanden hören, können wir uns einbilden, wir müssten nichts sagen und dadurch niemandem helfen. Die EU erkennt die akute und lebendbedrohende Not dieser Menschen effektiv nicht an. Europas rechtsextreme Strömungen sind inzwischen so gefürchtet, dass selbst die Übernahme ihrer menschenfeindlichen Positionen als Mittel gegen den eigenen Machtverlust genutzt wird. Im Endeffekt schwächen wir damit weder die Rechten, noch stärken wir dadurch die Demokratie. Die Verlierer*innen sind die tausenden Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze, denen der Kältetod droht.

Diese Menschen sind Personen mit ihren eigenen Geschichten, Familien, Wünschen und Träumen. Wenn ich ihre Not sehe, denke ich an die Geschichten meines Vaters. Wie er unzählige Male deportiert, misshandelt und seines Rechts auf Asyl beraubt wurde. Und ich bin nicht mehr nur bestürzt, sondern wütend. Wütend darüber, dass mein Vater diese Qualen durchmachen musste. Meine Wut vertausendfacht sich, weil diese Qualen sich in diesem Moment unaufgehalten tausendfach wiederholen. Das ist ein Ausnahmezustand und sollte auch so behandelt werden. Jetzt sind wir alle gefragt.

Unsere Antwort? Schafft sichere Häfen! Rettet leben!

Frankfurt ist bereits ein sicherer Hafen für Geflüchtete (mehr hier). Frankfurt hat die Mittel und die politischen Mehrheiten, das Richtige zu tun. Nun liegt es an uns, diesem Symbol Leben einzuhauchen.

Eure

Tara Moradi

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG
Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht eine*n Mitarbeiter*in für den Bereich Finanzbuchhaltung (15h/Woche)

 

Waldzustandsbericht 2021
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen

Gedenken an die Novemberpogrome von 1938
Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Neuer Bußgeldkatalog und Impfen an der Hauptwache
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Winterhilfe für obdachlose Menschen in Frankfurt gestartet
Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

Ausstellung "Come Together" und Waldzustandsbericht
Neues von Martina Feldmayer, MdL

ISSB – Frankfurt auf dem Weg zum führenden Green and Sustainable Finance Standort
Neues von Miriam Dahlke, MdL

"Hessen und ich DAS PASST" - 5. Zentrale Einbürgerungsfeier des Landes Hessen
Neues von Taylan Burcu, MdL

Kultur für ein gutes Klima!
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Gedenken an die Novemberpogrome, 10 Jahre Selbst-Enttarnung NSU, Dokumentarfilm zu Jemen und Beitrag zur Lage in Äthiopien
Neues von Omid Nouripour, MdB

 

TERMINE

Freitag, 12. November: Debbies Instagram-Live zur Weltklimakonferenz - mit Dorothy Nalubega, Grüne Partei Ugandas

Freitag, 12. November: Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Portrait: Theodor Heuss

Sonntag, 14. November: Spaziergang zum Thema Stadtentwicklung und Grünflächen

Sonntag, 14. November: Mobilisierungstreffen Klimaentscheid Frankfurt

Montag 15. November: Digitales Podiumsgespräch: Russland und der „Green Deal“ der EU – Konfrontation oder Perspektive für Zusammenarbeit?

Montag 15. November: Europe Calling “Wie viel Staat, wie viel Markt? Was ist der wirksamste Weg für die ökologische Transformation?”

Dienstag, 16. November: Rechter Terror in Hessen: Eine Einführung

Dienstag, 16. November: Alles gleichberechtigt? - alles paradox!

Mittwoch, 17. November: 5. Hessischer Verbrauchertag zum Thema "Lebensmittel sind kostbar – Lebensmittelverschwendung vermeiden"

Donnerstag, 18. November: Demokratiekonferenz: Auf dem Prüfstand - Zum Umgang mit Radikalisierung in Zeiten der Pandemie

Donnerstag, 18. November: Online-Diskussion "Klimaretterin Europäische Union? Wie weiter nach dem Klimagipfel?"

Donnerstag, 18. November: Treffen des Team Dezibel

Donnerstag, 18. - Samstag, 20. November: Virtuelle Werkstätten: Zukunft. Land. Leben.

Freitag, 19. November: Exklusive Führung durch die Ausstellung "Come together" im Kunstverein Familie Montez

VORSCHAU

Samstag, 20. November: LMV 2021 in Frankfurt

Samstag 20. November: Wie geht gute Klimakommunikation? Ein interaktiver online-Workshop

Mittwoch, 24. November: Wie (un)demokratisch ist die Polizei?

Donnerstag, 25. November: Demonstration: GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN*

Gedenken an die Novemberpogrome von 1938

Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Diese Woche steht ganz im Zeichen des Gedenkens an die Novemberpogrome von 1938. Am Dienstag, 9. November, habe ich bei der Gedenkfeier der Stadt in der Paulskirche die Gäste begrüßt. In meiner Rede war es mir wichtig zu betonen, dass die Erinnerung an die Shoah immer wieder neu erkämpft werden muss. Der Erhalt der Erinnerungskultur ist keine Selbstverständlichkeit. Wir können uns nicht selbstzufrieden zurücklehnen. Angriffe auf die Erinnerung dienen der Vorbereitung des Antisemitismus in der Gegenwart. Erst wenn die deutschen Verbrechen kleingeredet sind, traut man sich wieder, neue zu begehen. Es kann nicht sein, dass Menschen mit Kippa auf der Straße beleidigt und angegriffen werden. Dieser antisemitische Hass muss ein Ende haben.

Anschließend habe ich die Stadt bei der Gedenkfeier der jüdischen Gemeinde in der Synagoge vertreten.

Schließlich habe ich am Mittwoch gemeinsam mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ vor der Festhalle den Opfern der Pogrome gedacht. In der Festhalle wurden in den Tagen nach dem 9. November 1938 mehr als 3000 jüdische Männer festgesetzt; viele von ihnen wurden später ins KZ Buchenwald deportiert.

Auch wenn es bald keine Zeitzeugen mehr geben wird, darf die Erinnerungskultur nicht zurückgefahren werden. Denn wenn die Erinnerung uns nicht leitet, verlieren wir die Orientierung im Heute.

Die Pressemitteilungen zu den Gedenkfeiern findet Ihr hier und hier.

Waldzustandsbericht 2021

Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen

Liebe Freundinnen und Freunde,

Das zurückliegende Jahr hat nicht mehr als den Hauch einer Entspannung für den Stadtwald gebracht. Das zeigt unser aktueller Waldzustandsbericht. 2020 waren 98,9 Prozent krank oder bereits abgestorben. Jetzt zeigen immer noch 96,4 Prozent der Waldbäume deutliche Schädigungen. Und das, obwohl das Jahr durchaus regenreich und kühl war, anders als die Jahre zuvor. Große Sorge bereiten uns weiter die alten Eichen und Buchen. Ihre Wurzeln reichen einfach nicht bis zum Wasser. Ein Lichtblick sind die jungen Bäume, die wir etwa im Schwanheimer Revier gepflanzt haben. Sie sind gut angewachsen und machen Hoffnung, dass sie mit veränderten klimatischen Bedingungen klarkommen

Eure Rosemarie

Mehr dazu findet Ihr hier, den kompletten Waldzustandsbericht 2021 findet ihr hier.

Neuer Bußgeldkatalog und Impfen an der Hauptwache

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Ab heute gilt der neue Bußgeldkatalog: Ein lange überfälliger Schritt für mehr Verkehrssicherheit!

Zum 9. November 2021 tritt die Neufassung der Bußgeldkatalog-Verordnung in Kraft, mit der die Sanktionierung von Verkehrsverstößen teils merklich angehoben wird. So kostet das verbotswidrige Parken auf Gehwegen künftig 55€ statt 20€, entsteht hierdurch eine Behinderung oder steht das Fahrzeug länger als eine Stunde werden sogar 70€ fällig – und ein Punkt im Fahreignungsregister.

Das Sanktionsniveau in Deutschland ist seit Jahrzehnten viel zu niedrig, auch dadurch hat die Regelbefolgung merklich gelitten. Die Folgen spüren insbesondere zu Fuß Gehende und Radfahrende täglich: Vermeintliche ‚Kavaliersdelikte‘ machen viel zu oft sichere Wege dicht und sorgen für gefährliche Situationen im Alltag.

Auch Posen und Rasen wird spürbar härter geahndet: Wer mit seinem Auto unnötigen Lärm verursacht, wird zukünftig mit 80€ statt mit 10€ zur Kasse gebeten. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts bis 20km/h haben sich die Bußgelder verdoppelt. Wer mehr als 21km/h zu schnell fährt, dem drohen 115€ statt 80€ sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.

Die neue Verordnung ist ein lange überfälliger Schritt für mehr Verkehrssicherheit. Gerade bei Rasern bleibt die Bundespolitik aber gefährlich nachsichtig, wie die langwierige Debatte nach dem angeblich ‚Zitierfehler‘ bei der ersten Fassung der Verordnung gezeigt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Fahrverbote frühzeitiger greifen, wie es der Bundesrat ursprünglich beschlossen hatte. Ob jemand mit 50km/h oder mehr durch eine Tempo-30-Zone fährt, kann bei einem Unfall über Leben und Tod entscheiden. Die neue Bundesregierung sollte mutig weitere Schritte für mehr Verkehrssicherheit gehen, gerade bei gemeingefährlicher Raserei weisen Länder wie die Schweiz mit ihrer ‚Via Sicura‘-Initiative den Weg. Wer dort rast, dem droht Gefängnis.

Link zum Bußgeldkatalog: Bußgeldkatalog 2021 inkl. Bußgeldrechner (Stand: November 2021)

Einfach Impfen – bis zum Jahresende auch an der Hauptwache

Mit der „Sonderimpfaktion Hauptwache“ bieten wir seit dieser Woche neben dem Impfzentrum und zahlreichen Sonderimpfaktionen ein weiteres niedrigschwelligen Impf-Angebot in Frankfurt an. Bis zum Jahresende finden von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr ohne Termin und Anmeldung Covid-19-Impfungen in einem Pop-up Store in der B-Ebene der Hauptwache – Eingang Roßmarkt – statt. Das kostenfreie Angebot gilt für alle Impfwilligen unabhängig vom Wohnort. Die Impfstation wird gemeinsam vom Malteser Hilfsdienst, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben. Angeboten werden Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen, für den von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen Personenkreis. Für die Impfungen stehen Impfstoffe von BioNTech und Moderna (Moderna nicht für Erstimpfungen) bereit.

Link zur PM: Sonderimpfaktion Hauptwache | Stadt Frankfurt am Main

Liste zu den Frankfurter Impfangeboten: Corona-Impfung | Stadt Frankfurt am Main

Winterhilfe für obdachlose Menschen in Frankfurt gestartet

Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

150 bis 200 Menschen leben in Frankfurt auf der Straße. Ihre Zahl schwankt stark, viele Menschen kommen nur für ein paar Tage in die Stadt. Der beginnende Winter verschlechtert ihre ohnehin schon schwierige Lage. Am Montag habe ich in der Notunterkunft Eschenheimer Tor gemeinsam mit unseren Trägern wie der Caritas und dem Frankfurter Verein vorgestellt, was die Stadt alles anbietet, um den Menschen zu helfen und um ihr Überleben zu sichern. Die Unterkunft wurde ganz bewusst mitten in der Innenstadt eingerichtet: Denn dort halten sich viele obdachlose Menschen gerne auf und ihnen gehört die Stadt aus meiner Sicht genauso wie allen anderen. Obdachlose sind für mich keine Menschen außerhalb der Gesellschaft, sondern Menschen mittendrin. Wir haben genug Engagement, Expertise und Beratung, um mit den Menschen neben einer schnellen Hilfe auch eine langfristige Lebensperspektive entwickeln zu können. Was uns fehlt ist bezahlbarer Wohnraum. Da brauchen wir einen Schulterschluss mit der Wohnungswirtschaft und auch tolerante Nachbar:innen, die sich auf Projekte wie betreutes Wohnen einlassen. Nur so kann unser Ziel von „Housing First“ – was für mich bei Obdachlosen auch eine gute Betreuung beinhaltet – erreicht werden.

Falls ihr euch fragt, warum in Frankfurt überhaupt noch Menschen auf der Straße schlafen, findet ihr hier von uns formulierte Antworten auf häufige Fragen zum Thema Obdachlosigkeit in Frankfurt:

Und hier noch ein Video, in dem das niederschwellige Angebot der Notübernachtung in der B-Ebene Eschenheimer Tor erklärt wird.

Ausstellung "Come Together" und Waldzustandsbericht

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Einladung zur exklusiven Führung durch die Beatles-Ausstellung „Come Together“

Für Freitag, den 19. November, lade ich euch um 17:30 in den Kunstverein Familie Montez ein, wo sich Edda Rössler, die Kuratorin der Ausstellung "Come Together - Eine malerische Sicht auf Die Welt der Beatles"  Zeit nimmt, um uns eine exklusive Führung anzubieten. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich durch mein Slawistik-Studium eine Verbundenheit zu Russland. Unter anderem deswegen hat es mich sehr gefreut, dass ich bei der Vernissage eine Eröffnungsrede halten durfte. Die Werke des Russischen Künstlers Kiril Gorodetskiy, die im Kunstverein Familie Montez ausgestellt werden, sind Interpretationen seiner Beatles-Lieblingssongs, welche im aufwendigen Grattage-Verfahren angefertigt wurden. In Gorodetskiys Jugend hinter dem Eisernen Vorhang war es eigentlich verboten, die Beatles zu hören. So zeigen die ausgestellten Werke nicht nur die malerischen Interpretationen der Beatles-Lieblingssongs der Künstlers, sondern auch, wie Kunst trotz Repression und Zensur Grenzen überwindet und Inspiration weckt. Ab 19:00 Uhr tritt dann übrigens Volker Rebell, die HR-Musik-Legende mit seiner Band auf. 
Anmeldungen für die Führung bitte per Mail an mein Regionalbüro
via m.feldmayer2@ltg.hessen.de.

Waldzustandsbericht 2021 veröffentlicht

Der hessische Wald ist nach wie vor im Klimastress. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Waldzustandsberichtes, den das Hessische Umweltministerium vergangene Woche veröffentlicht hat. Auch, wenn die hessischen Wälder dieses Jahr vor großer Hitze und Dürre verschont blieben, so war es im Jahresmittel dennoch zu warm und der Zustand der Wälder ist seit 2019 anhaltend schlecht. Das Land Hessen stellt bis zum Jahr 2023 daher eine Rekordsumme von 260 Mio. Euro zum Aufbau klimastabiler Mischwälder zur Verfügung. Auf diese Weise können unsere Wälder auch in der Zukunft ihre unverzichtbare Rolle im Ökosystem als CO2-Senken wertvolle Habitate für Tier- und Pflanzenarten wahrnehmen.

ISSB – Frankfurt auf dem Weg zum führenden Green and Sustainable Finance Standort

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Frankfurt wird Hauptsitz des neuen International Sustainability Standard Boards (ISSB)! Der Finanzplatz Frankfurt hat damit einen großen Schritt gemacht auf dem Weg zum führenden Green and Sustainable Finance Standort. Das ist gut und wichtig, denn wir brauchen transparente globale Standards für den Strukturwandel in der Wirtschaft und für die gezielte Lenkung von Kapital in grüne Investitionen. Die Landesregierung setzt sich seit Jahren für den Green and Sustainable Finance Standort Frankfurt ein. Wir freuen uns sehr, dass es gemeinsam gelungen ist, den Green and Sustainable Finance Standort Frankfurt mit dem ISSB zu stärken. Mehr dazu auf meiner Website hier.

„Hessen und ich DAS PASST“ – 5. Zentrale Einbürgerungsfeier des Landes Hessen

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

„Hessen und ich, DAS PASST “ das haben auch im letzten Jahr 11.915 Menschen aus 111 Nationen gesagt und die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen. Auf der im Schloss Biebrich vergangene Woche stattgefundenen Einbürgerungsfeier der Hessischen Landesregierung wurden ausgewählten Personen festlich die Einbürgerungsurkunde überreicht. Mit sichtlicher Bewegung nahmen die Eingebürgerten die Urkunden entgegen und legten öffentlich das Bekenntnis auf das Grundgesetz ab.

Staatssekretärin Anne Janz beschrieb es in ihrer Ansprache sehr treffend: "So wichtig es ist, Vielfalt als Bereicherung zu begreifen und Unterschiede zu akzeptieren, so wichtig ist es auch, die gemeinsame Grundlage zu kennen. Unsere gemeinsame Grundlage ist das Bekenntnis jedes und jeder Einzelnen zu den gemeinsamen Werten, die diese Gesellschaft zusammenhalten und die im Grundgesetz verankert sind“.

In Hessen leben viele Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Kultur zusammen. Die, die nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen, sind jedoch von bestimmten Rechten, beispielsweise dem Wahlrecht, ausgeschlossen. Dass sie möglicherweise aber einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung haben, weil sie die Voraussetzungen längst erfüllen, ist vielen oft nicht immer klar. Deshalb hat die Landesregierung die Kampagne „Hessen und ich DAS PASST“ initiiert. Fester Bestandteil ist die alljährliche Einbürgerungsfeier, dessen Höhepunkt stets die Live-Einbürgerungen sind. Der repräsentative Rahmen ist bewusst gewählt, um den Eingebürgerten gebührend und in einem festlichen Ambiente für ihr Bekenntnis zu unserem Land und ihre Entscheidung zu danken.

Falls Ihr mehr Informationen zum Thema Einbürgerung benötigt, dann schaut doch einfach auf www.einbuergerung.hessen.de vorbei.  

Ein paar schöne Bilder und Videos von der zentralen Einbürgerungsfeier findet Ihr auf meiner Homepage, meiner Facebook- oder Instagram-Seite und unter dem nachfolgenden Link.

Kultur für ein gutes Klima!

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Klima- und Nachhaltigkeitspolitik bedeuten einen grundlegenden kulturellen Wandel. Dies deutlich zu machen ist die zentrale Herausforderung für den Kulturbereich. Entscheidend wird dabei sein, zu verdeutlichen, dass Klima- und Nachhaltigkeitspolitik kein Verlust, sondern ein Gewinn ist. Ein Gewinn an Lebensqualität. Das bezieht sich auf den ländlichen Raum ebenso wie auf die Städte. Denn saubere Luft, Schutz vor Katastrophen, erträgliche Temperaturen im Sommer und eine gute Versorgung vor Ort erhöhen die Lebensqualität der Menschen. Mit ihrer Expertise in Design, Architektur und Stadtplanung etwa kann die Kultur einer der Motoren für die Nachhaltigkeitspolitik sein. Darüber hinaus bietet sie die Diskursräume, um den notwendigen kulturellen Wandel für alle begreifbar zu machen.

Doch die Klimakrise ist nicht nur ein Thema, das die Kultur verarbeitet und einem breiten Publikum zugänglich macht. Die Klimakrise trifft die Kultur wie alle anderen Bereiche auch. Deshalb bedeutet Klimapolitik auch Kulturschutzpolitik. Etwa wenn es darum geht, wie historische Kulturorte für den Katastrophenfall gesichert werden können. Die Verantwortlichen müssen einen Ausgleich zwischen Denkmalschutz, Erhalt der historischen Substanz und dem Schutz vor den Gefahren durch Hochwasser, Dürre oder Brände finden. Dabei rücken die Häuser der Kulturinstitutionen in den Fokus. Viele Gebäude sind nicht annähernd klimaneutral. Viele Häuser, die heute Kulturorte beherbergen, sind umgenutzte Industriebauten. Sie wurden früher für vollkommen andere Zwecke gebaut. Deshalb wird es auch darum gehen, die Gebäude unter Klimagesichtspunkten ganz neu zu betrachten.

Einen wichtigen Schritt Richtung Klimaneutralität geht jetzt das Staatstheater Darmstadt. Bis Ende des nächsten Jahres soll es an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen werden. Bühnen, Zuschauerräume und Büros werden dann größtenteils mit der Abwärme des Müllheizkraftwerks Darmstadt beheizt. Mit Energie also, die bei der Müllentsorgung entsteht. Dadurch sinkt der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid pro Jahr durchschnittlich um rund 80 Prozent. Das sind gut 540 Tonnen weniger CO2, eine Menge, die beim Heizen von etwa 110 Einfamilienhäusern entsteht. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Land Hessen, dem Staatstheater Darmstadt und der ENTEGA STEAG Wärme GmbH.

Darüber hinaus wird das Kleine Haus des Staatstheaters Darmstadt saniert. Auch hier ist das Ziel Klimaneutralität bei Planung und Umsetzung immer im Blick. Rund 51 Millionen Euro fließen in die Erneuerung der Bühnentechnik des Kleinen Hauses.

Mehr zum Klimaschutz am Staatstheater Darmstadt findet Ihr hier.

Mehr zum Thema Klima und Kultur gibt es hier.

Gedenken an die Novemberpogrome, 10 Jahre Selbst-Enttarnung NSU, Dokumentarfilm zu Jemen und Beitrag zur Lage in Äthiopien

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Gedenken an die Novemberpogrome

Vor 83 Jahren, in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, riefen die Nationalsozialisten in ganz Deutschland dazu auf, jüdische Geschäfte und Synagogen zu zerstören. Hunderte Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet und getötet. Die November Pogrome waren der Beginn der systematischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden und führten in den Holocaust.

Heute, sowie an allen kommenden Tagen auch, müssen wir aus unserer Vergangenheit lernen, gemeinsam gegen Antisemitismus entschlossen kämpfen und dürfen den Intoleranten in unserer Gesellschaft keine Toleranz zeigen.

Es ist unsere Verantwortung, lauter, stärker und solidarischer zu sein als diejenigen, die von Hass und Hetze erfüllt sind.

10 Jahre Selbst-Enttarnung NSU

Am 04.11 vor 10 Jahren enttarnte sich der NSU selbst, bis heute ist die Mordserie nicht vollständig aufgeklärt. Rechtsextremismus ist die größte Bedrohung für Sicherheit und Demokratie in Deutschland. Wir müssen Rechtsextremismus entschlossen bekämpfen und Betroffene besser schützen.

In Gedenken an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter.

Dokumentarfilm zu Jemen

Die stille unermüdliche Arbeit der Krankenschwester Mekkia Mahdi und der Ärztin Dr. Aida Al Sadeeq im vom Krieg geplagten Jemen ist nicht nur zutiefst beeindruckend und bewundernswert. Sie macht auch demütig und verdient unsere höchste Wertschätzung. Ich habe Mekkia Mahdi und Aida Al Sadeeq deshalb für den Friedensnobelpreis nominiert.

 Beide zeigen mit ihrem unerschütterlichen Einsatz, was die Handlungen einzelner in lebensbedrohenden Krisensituationen bewirken können. Mekkia und Aida schützen die verwundbarsten Teile unserer Gesellschaft und geben Hoffnung in einem von Krieg, Hunger und Entbehrungen heimgesuchten Land. Einen Einblick in die Arbeit der beiden Jemenitinnen gibt der Dokumentarfilm "Hunger Ward".    

Beitrag zur Lage in Äthiopien

Der Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und der Rebellengruppe TPLF spitzt sich zu. Die humanitäre Lage ist desaströs. Bei der DW habe ich darüber gesprochen, wie wichtig es ist, sowohl für die Bürger*innen Äthiopiens, als auch für die Region und für den Weltfrieden, dass sich die Lage in Äthiopien entspannt. Hier findet Ihr den Beitrag in der DW.

TERMINE

Freitag, 12. November: Debbies Instagram-Live zur Weltklimakonferenz - mit Dorothy Nalubega, Grüne Partei Ugandas

Veranstalter*innen: Deborah Düring, MdB

Fakt ist: Die Klimakrise trifft den Globalen Süden weitaus härter als den Globalen Norden.

Traurige Realität ist auch: Der Globale Süden ist bei der zur Zeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Glasgow krass unterrepräsentiert. Das und mehr bespricht unsere Frankfurter Bundestagsabgeordnete Debbie Düring mit Dorothy Nalubega @dorothynalubega von den ungandischen Grünen.

Mischt euch ein, stellt eure Fragen!

Tag: Freitag, 12. November
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: online

Freitag, 12. November: Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Portrait: Theodor Heuss

Veranstalter*innen: Literaturhaus Frankfurt, Karl-Hermann-Flach-Stiftung und Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit

Hybridveranstaltung
Mit Ludwig Theodor Heuss und Cem Özdemir
Moderation: Rainer Hank (F.A.Z.)

Eine Gesprächsreihe über Freiheitsdenken: Theodor Heuss

Die Veranstaltung in der Reihe „Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt“ widmet sich Leben und Werk des Publizisten und ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss (1884 – 1963). Er verkörperte wie kein anderer die Kontinuität liberalen Denkens und freiheitlicher Traditionen. Obwohl mit wenig politischer Macht ausgestattet, war er maßgeblich daran beteiligt, das Land nach den Erfahrungen von Krieg und Barbarei zu versöhnen. Ludwig Theodor Heuss, Enkel von Theodor Heuss und Kuratoriumsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, und der ehemalige Vorsitzende der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cem Özdemir, MdB, Mitglied im Kuratorium der Theodor-Heuss-Stiftung, sprechen über das Lebenswerk von Theodor Heuss. Der Frankfurter Publizist Rainer Hank (F.A.Z.) kuratiert und moderiert die Reihe.

„Gelebtes Leben“ ist eine Gastveranstaltung der Karl-Hermann-Flach-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Tickets (hier zu kaufen):
Saalticket 9 / 6 Euro (erhältlich ab 01.10.)
Streamingticket 5 Euro

Tag: Freitag, 12. November
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt - und online mit Streamingticket

Sonntag, 14. November: Spaziergang zum Thema Stadtentwicklung und Grünflächen

Veranstalter*innen: BUND Frankfurt

Grünflächen sind in Großstädten angesichts der Klimaentwicklung in aller Munde. Ihre Bedeutung für die großstädtische Lebensqualität wurde sowohl in den vergangenen heißen Sommern als auch während der Corona-Krise offensichtlich.

In Frankfurt kennt und nutzt fast jeder den Grüngürtel. Die Wurzeln dieses Konzeptes sind schon weit weniger bekannt. Frischluftschneisen sind als Begriff in der allgemeinen Diskussion um das Stadtklima angekommen, aber von einem Speichen- und Strahlenkonzept wissen meist nur noch Eingeweihte. Der BUND Ortsverband Ost und die Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark e.V. laden gemeinsam zu einem Spaziergang auf einer dieser Speichen/Strahlen im Frankfurter Osten ein. Auf dem Weg vom Hessendenkmal über den Bethmannpark, die Günthersburgallee, den Günthersburgpark durch die Gärten zum Huthpark informieren wir über den Wandel in der Stadt- und Grünflächenentwicklung seit etwa 1800. Themen wie Stadtklima, Gesundheit, Sport und veränderte Nutzung im Zusammenhang mit der Grünplanung werden vor Ort angesprochen. Der Spaziergang dauert etwa 2 Stunden.

Tag: Sonntag, 14. November
Zeit: 14:00 Uhr
Ort: Hessendenkmal am Friedberger Tor, Friederberger Landstr. 60316 Frankfurt

Sonntag, 14. November: Mobilisierungstreffen Klimaentscheid Frankfurt

Veranstalter*innen: Klimaentscheid Frankfurt

Du willst, den Klimaentscheid dabei unterstützen, Frankfurt klimaneutral zu machen?

Dann komm zu unserem Mobilisierungstreffen. Du wirst von uns alles erfahren, was du über den Klimaentscheid wissen musst und wie du uns beim Sammeln von Unterschriften im Bereich Social Media, Design, Aktionen & aktives Sammeln unterstützen kannst

Tag: Sonntag, 14. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: in Präsenz, Ort erfahrt ihr nach Anmeldung hier

Montag 15. November: Digitales Podiumsgespräch: Russland und der „Green Deal“ der EU – Konfrontation oder Perspektive für Zusammenarbeit?

Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung

Podiumsgespräch der Reihe "Russische Alternativen"

Die Klimaziele der Europäischen Union erfordern eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern. Der Export insbesondere von Öl und Gas stellt aber das Rückgrat der russischen Volkswirtschaft dar. Deshalb wird der Green Deal in Russland bislang v.a. als Teil einer „gegen Russland gerichteten Politik des Westens“ dargestellt. Dennoch ist ein Austausch zwischen der EU und Russland zu den Perspektiven der Dekarbonisierung ihrer Handelsbeziehungen in beiderseitigem Interesse. Denn der Green Deal sägt zwar an einem tragenden Ast von Russlands Wirtschaft, bietet zugleich aber auch Chancen für das Aufwachsen neuer Zweige und für eine umfassende technologische Modernisierung der russischen Volkswirtschaft. Die EU wird absehbar ihren Energiebedarf nicht allein aus heimischen erneuerbaren Quellen decken können und daher auf Importe angewiesen bleiben. Kann Russland mittel- bis langfristig selbst zum Produzenten und Exporteur sauberer Energie und klimaneutraler Produkte werden?

In der Reihe „Russische Alternativen“ diskutieren die geladenen Expert*innen und Gäste die Voraussetzungen und Zielstellungen für ein neues Kapitel der Energiebeziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union. Zu welchen Schritten sind die Akteure auf beiden Seiten bereit? Unter welchen Bedingungen kann Wasserstoff eine Basis für zukünftige Handelsbeziehungen werden? Und wie sollte die EU ihren „Green Deal“ ausgestalten, damit er bestmöglich auch zur Dekarbonisierung Russlands beiträgt?

Anmeldung und alle Informationen zum Programm über diesen Link.

Tag: Montag, 15. November
Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: online

Montag 15. November: Europe Calling “Wie viel Staat, wie viel Markt? Was ist der wirksamste Weg für die ökologische Transformation?”

Veranstalter: Sven Giegold, MdEP

Die katastrophale Erderwärmung, der galoppierende Verlust der Artenvielfalt und eine globale Verschmutzungskrise verlangen effektives Handeln. Die wirksamsten Instrumente müssen so zum Einsatz kommen, dass sie ökologisch wirksam, wirtschaftlich effizient und wohlstandssichernd sowie sozial verträglich sind.

In der Umweltökonomik wird seit langem zur richtigen Kombination der umweltpolitischen Instrumente geforscht. Preise über Steuern und Zertifikate, Ordnungsrecht, Anreize und Aufklärung haben jeweils Stärken und Schwächen. Die öffentliche Debatte wird oftmals dominiert um einen verkürzten Streit über “marktwirtschaftliche Instrumente” versus “Verbotspolitik” versus “Industriepolitik”.

Wir haben daher für die nächste Ausgabe von Europe Calling drei profilierte, aber durchaus unterschiedliche Wirtschafts- und Umweltwissenschaftler:innen eingeladen, um die Grundzüge ihres jeweiligen Denkens zur besten Kombination der umweltpolitischen Instrumente im Angesicht der ökologischen Mega-Krise vorzustellen.

Denn nun in der Ampel-Koalition wird es darauf ankommen, Deutschland und Europa auf den Kurs ökologischer Transformation zu bringen. Große konzeptionelle Fehler können wir uns angesichts der Lage unseres Planeten nicht mehr leisten. Lernen wir also von den Klügsten und reden wir darüber!

Mit dabei sind:

  • Prof. Dr. Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjukturforschung (IMK) der Hans Böckler Stiftung
  • Dr. Brigitte Knopf, Geschäftsführerin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph M. Schmidt, Direktor des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Zugangsdaten erhaltet ihr nach Anmeldung hier.

Tag: Montag, 15. November
Zeit: 20:00 - 22:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 16. November: Rechter Terror in Hessen: Eine Einführung

Veranstalter*innen: Offenes Haus der Kulturen

Rechte Gewalt und rechter Terror haben in Hessen eine lange Geschichte. Die Veranstaltung schlägt den Bogen von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart. Sie macht deutlich, dass die Vertuschung, Verharmlosung und Entpolitisierung rechter Gewalt seitens Politik, Polizei und Justiz bis heute im Bundesland eine beängstigende Kontinuität aufweisen. Neben der Betrachtung der Täter wird die über viele Jahre zu wenig einbezogene Perspektive der Betroffenen Thema der Veranstaltung sein.

mit Michael Weiss und Sonja Brasch

Mit der Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), welche sich in diesem November zum zehnten Mal jährt, zeigte sich, dass es in der Bundesrepublik kein Verständnis von rechtem Terror gab. Während die Aufarbeitung des NSU-Komplexes weitestgehend von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Angehörigen und nicht etwa durch den Gerichtsprozess geleistet wurde, bekundete die Politik, energischer gegen rechten Terror vorgehen zu wollen. Trotzdem ist die Liste rechtsterroristischer Taten der vergangenen Jahre lang: Der rassistische Mordanschlag in Wächtersbach, der Mord an Walter Lübcke in Kassel, der Anschlag von Hanau, rassistische Gewalt in Schlüchtern oder die Drohschreiben des selbsternannten „NSU 2.0“ – die Aufzählung zeigt, welche Gefahren durch rechtsterroristische AkteurInnen nach wie vor bestehen. In den letzten Jahren zeigt sich angesichts von Prepper-Netzwerken und „Nordkreuz“-Chatgruppen gar, dass rechtsterroristische Netzwerke bis in die Sicherheitsbehörden reichen. Hessen ist eines der Bundesländer mit den meisten rechtsterroristischen Taten der vergangenen Jahre.

Nach rechtsterroristischen Taten sind oft leere Worthülsen und falsche Versprechen zu hören, während im selben Atemzug vorschnell von „Einzeltätern“ oder psychischen Krankheiten als Tatmotiv gesprochen wird. Betroffene, Opfer und Aktivist*innen müssen oftmals jahrelang darum kämpfen, dass rechte Taten als solche erkannt, benannt und anerkannt werden. Auch weitere Forderungen wie solche nach Opferfonds zur finanziellen Unterstützung von Überlebenden und Betroffenen oder die Entwaffnung und Zerschlagung rechter und rechtsterroristischer Netzwerke muss immer wieder von marginalisierten Gruppen auf die Tagesordnung gebracht werden. So sind im universitären Kontext etwa Schutzkonzepte gegen rechten Terror nötig, um die Studierenden und alle anderen Mitglieder der Universität vor derartigen Gewalttaten schützen zu können!

Eine Auseinandersetzung mit rechtem Terror, den dahinterstehenden Konzepten und AkteurInnen ist unerlässlich, um adäquate Analysen im Kampf gegen eine der größten Bedrohungen gegen Menschen unserer Zeit vornehmen zu können. In drei Veranstaltungen wollen wir im November und Dezember gemeinsam mit den Refererierenden diskutieren, wie rechter Terror wirkt, von welchen Netzwerken Gefahren ausgehen, und welche Umgangsformen es damit geben kann.

Tag: Dienstag, 16. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26, 60325 Frankfurt

Dienstag, 16. November: Alles gleichberechtigt? - alles paradox!

Veranstalter*innen: Haus am Dom

Veränderte Rollen und neue Konflikte in modernen Partnerschaften

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist mehr als Berufs- und Familienarbeit teilen. Der Vortrag basiert auf soziologischen Studien zu heterosexuellen Paaren und zeigt, wie die Realität oft in Spannung zum gewünschten oder behaupteten Ideal steht. Dabei werden auch verborgene Aspekte innerhalb von Paardynamiken und unterschiedliche Umgangsweisen in verschiedenen Sozialmilieus herausgearbeitet.

Mit Prof. Dr. Sarah Speck, Soziologin mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung

Platzreservierung erforderlich per Mail an paartage(at)hdv-ffm(dot)de
Der Eintritt ist frei. Teilnahme unter 3G-Regelung, siehe Hygienekonzept.

Tag: Dienstag, 16. November
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Mittwoch, 17. November: 5. Hessischer Verbrauchertag zum Thema "Lebensmittel sind kostbar – Lebensmittelverschwendung vermeiden"

Veranstalter*innen: Verbraucherzentrale Hessen und Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Etwa ein Drittel der weltweit erzeugten Lebensmittel landet im Müll. In deutschen Privathaushalten sind es pro Person und Jahr etwa 75 Kilogramm. So gehen nicht nur Nährstoffe, sondern auch die dafür eingesetzten Ressourcen verloren. Zudem entstehen durch Lebensmittelverluste unnötige Treibhausgase.

Zu dieser Situation tragen alle bei: Landwirtschaft, Hersteller, Handel, Außer-Haus-Verpflegung und die Konsumierenden. So sind alle gefordert, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und alle Möglichkeiten zu nutzen, dass weniger Lebensmittel verloren gehen.

Aus diesem Grund laden die Verbraucherzentrale Hessen und das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 17. November 2021  zum digitalen Hessischen Verbrauchertag 

„Lebensmittel sind kostbar – Lebensmittelverschwendung vermeiden“

ein. Alle Interessierten können sich von 10.00 bis 16.00 Uhr über das Thema informieren und miteinander austauschen.

Das Programm bietet neben einer digitalen Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirtschaft, Handel, Zivilgesellschaft, Politik und Verbraucherschutz auch digitale Workshops. Neben einem Kochkurs „Restlos glücklich“ und  einem Online-Angebot zum Ein- und Haltbarmachen von Obst und Gemüse können sich die Teilnehmenden über die Arbeit von Foodsharing, dem Frankfurter Ernährungsrat und der Solidarischen Landwirtschaft informieren.

Die Veranstaltung findet über eine digitale Plattform Zoom statt und ist für alle Teilnehmenden kostenlos.

Alle Informationen zum kompletten Programm findet ihr hier, eine Anmeldung über das Formular auf der Seite ist erforderlich.

Tag: Mittwoch, 17. November
Zeit: 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 18. November: Demokratiekonferenz: Auf dem Prüfstand - Zum Umgang mit Radikalisierung in Zeiten der Pandemie

Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank

Corona wurde nur erfunden, damit Bill Gates uns Mikrochips einpflanzen kann? Oder damit die ‚Merkel-Diktatur‘ die totale Herrschaft erringt? Rechte Akteur*innen nutzen die Corona-Pandemie und mobilisieren über solche Verschwörungsmythen die üblichen Ressentiments. In den Chor von ganz Rechts fallen diesmal jedoch neue Stimmen mit ein: gefeierte Musiker*innen, Tatort-Schauspieler*innen, Star-Köch*innen und (Ex-)Fußballprofis. Und so fühlen sich auch Freund*innen, Familienmitglieder, Nachbar*innen oder Arbeitskolleg*innen plötzlich unterdrückt oder im “Widerstand”. Antidemokratische Allianzen, rechte Mobilisierungen, Verschwörungsmythen und gefährliche Desinformation sind jedoch nicht erst seit Corona zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Mit der digitalen Demokratiekonferenz am 18. November 2021 möchten wir Akteur*innen der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit eine Plattform bieten – und über aktuelle Fragen diskutieren: Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung in unserer Gesellschaft erklären? Welche Handlungsstrategien aus dem Kontext der Präventions- und Radikalisierungsarbeit stehen uns im Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Radikalisierungen zur Verfügung? Was greift heute noch genauso wie vor der Pandemie, und was muss weiterentwickelt oder neu gedacht werden? Wo erhalte ich welche Präventions- und Unterstützungsangebote?

Alle Informationen findet ihr hier, auch die notwendige Anmeldung zur Konferenz findet über diese Seite statt.

Tag: Donnerstag, 18. November
Zeit: 9:30 - 18.00 Uhr
Ort: Online

Donnerstag, 18. November: Online-Diskussion "Klimaretterin Europäische Union? Wie weiter nach dem Klimagipfel?"

Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung Hessen in Kooperation mit der Ökohaus Stiftung Frankfurt

Was genau plant die Europäische Union im Kampf gegen den Klimawandel? Wie kann eine reale Trendwende erreicht werden? Wie lassen sich soziale und umweltpolitische Themen so verknüpfen, dass die gesellschaftspolitische Spaltung überwunden wird, die das Thema Klimaschutz zu einem Thema nur für diejenigen werden lässt, die es sich leisten können? Was wird gegen nach wie vor existierende Vorbehalte gegen eine konsequente Klima- und Umweltschutzpolitik getan? Welche Rolle spielt die EU im Kontext der internationalen Klimaschutzpolitik nach dem Klimagipfel in Glasgow?

Diskussionsteilnehmer*innen:

Moderation:

  • Stefan Kroll, Leiter Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftlicher Mitarbeiter HSFK

Die Diskussion ist Teil der Reihe „Europa in Bewegung“. Sie beleuchtet genauer die aktuellen Umbruchprozesse in einzelnen europäischen Ländern und fragt dabei nach den Kräften, die demokratische Reformprozesse in ihren jeweiligen Ländern tragen und Renationalisierungstendenzen entgegentreten können. Den Anfang machen die Umbruchprozesse in Spanien, in Frankreich und in Polen.

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

Tag: Donnerstag, 18. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Online

Donnerstag, 18. November: Treffen des Team Dezibel

Veranstalter*innen: Team Dezibel, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Das Team Dezibel trifft sich am Donnerstag in der KGS. Kommt gern dazu und bringt euch und eure Ideen in unser kreatives Kampagnenteam ein.

Tag: Donnerstag, 18. November
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt

Donnerstag, 18. - Samstag 20. November: Virtuelle Werkstätten: Zukunft. Land. Leben.

Veranstalter*innen: Niklas Nienaß, MdEP

Die ländlichen Räume als Heimat des guten Lebens?! Ja, klar!

Viele Personen, Initiativen und Institutionen haben bereits die Ärmel hochgekrempelt:
Sie haben Dorfläden gegründet und Dörfer damit belebt. Energie- und Mobilitätsfragen konkret für die eigene Kommune gelöst. Oder Bahnhöfe für Kultur und Geselligkeit umgebaut.
Ideenreich, mutig und zukunftsorientiert.Was braucht es jetzt, um von einzelnen Leuchttürmen und Vorbildern zum guten Leben in der Fläche zu kommen?
Zukunft.Land.Leben. bringt Praktiker*innen aus den ländlichen Räumen und Politiker*innen aus Land, Bund und EU für einen Ideenaustausch als Grundlage guter Politik zusammen.
Lasst uns voneinander lernen und die ländlichen Räume gemeinsam nach vorne bringen.

Zunächst gibt es im November die virtuellen Werkstätten "Zukunft.Land.Leben. vom 18. – 20. November 2021 online.
Hier findet Ihr das komplette Programm und auch die Möglichkeit zur Anmeldung.

Der Zweite Teil baut als analoge Konferenz auf den virtuellen Werkstätten auf und findet von 12. bis 14. Mai 2022 im Wasserschloss Quilow, 17390 Groß Polzin, MV statt. Save the date!

Tag: Donnerstag, 18. - Samstag 20. November
Zeit: siehe Programm
Ort: online

Freitag, 19. November: Exklusive Führung durch die Ausstellung "Come together" im Kunstverein Familie Montez

Veranstalter*innen: Kunstverein Familie Montez

Im Kunstverein Familie Montez findet derzeit die Ausstellung "Come Together - Eine malerische Sicht auf Die Welt der Beatles" des russischen Künstlers Kiril Gorodetskiy statt. In Gorodetskiys Jugend hinter dem eisernen Vorhang war es eigentlich verboten, die Beatles zu hören. So zeigen die ausgestellten Werke nicht nur die malerischen Interpretationen der Beatles-Lieblingssongs des Künstlers, sondern auch, wie Kunst trotz Repression und Zensur Grenzen überwindet und Inspiration weckt. 

Edda Rössler, die Kuratorin der Ausstellung, bietet am Freitag, den 19. November um 17:30 eine exklusive Führung durch diese spannende Ausstellung mit den wunderbaren Grattagen von Kiril Gorodetskiy an. Anmeldungen für diese Führung bitte per Mail an das Regionalbüro von Martina Feldmayer via m.feldmayer2(at)ltg.hessen(dot)de.

Tag: Freitag, 19. November
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke am Hafenpark, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt

VORSCHAU

Samstag, 20. November: LMV 2021 in Frankfurt

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Im Mittelpunkt der Landesmitgliederversammlung steht die Wahl des Landesvorstands, sowie die Wahl weiterer wichtiger Ämter und unser Haushalt für 2022. Ihr habt wie immer die Möglichkeit, auf Antragsgrün eigene Anträge zu stellen und euch für die zur Wahl stehenden Positionen zu bewerben. Wir empfehlen Anträge und Bewerbungen im eigenen Sinne möglichst frühzeitig zu stellen. Um einen reibungslosen Ablauf bei der LMV zu ermöglichen, bitten wir, bis spätestens 18.11.2021 die Unterlagen im Antragsgrün oder per E-Mail an lmv(at)gruene-hessen(dot)de einzureichen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Versammlung unter der Einhaltung der 3G-Regel statt. Bitte bringt daher einen Nachweis mit, dass ihr geimpft, genesen oder getestet seid. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden und Antigen-Test maximal 24 Stunden alt sein. Bitte bringt ebenso eine medizinische Maske mit und beachtet die vor Ort aushängenden Hygieneregeln.

Für die bessere Planung bitten wir um Anmeldung über das Websiteformular hier. Dort findet ihr auch weitere Informationen wie Tagesordnung, Anfahrt etc.

Tag: Samstag, 20. November
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt

Samstag 20. November: Wie geht gute Klimakommunikation? Ein interaktiver online-Workshop

Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung, BUND Sachsen-Anhalt und Referat für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit des Studierendenrates der OVGU

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Mehr und mehr Menschen wollen etwas für‘s Klima tun. Die Schwierigkeiten treten oft dann auf, wenn es darum geht, ein Projekt konkret umzusetzen. Oft hängt es an der Akzeptanz oder Begeisterung der Beteiligten. Hier setzt gute Klimakommunikation an: Wie kann man klimafreundliche Projekte und die Kommunikation darüber so gestalten, dass es Menschen Lust macht, zu handeln?

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert & fühlt sich (überwiegend) gut an, sie ist authentisch & einfühlsam, ziel- & zielgruppenspezifisch. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Alltagswelt und unseren Werte an.

Klima-Coach Dr. Christian Gutsche und Kerstin Lopau von SoLocal Energy gestalten die Reise in die Welt der Klimakommunikation mit knackigen Infos, zahlreichen Beispielen und Übungen. Eigene Beispiele, Fragen und Themen sind ausdrücklich erwünscht und können im Workshop bearbeitet werden.

Der interaktive Workshop teilt sich in vier thematische Blöcke mit Input und Übungen auf.

1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation

2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen

3. Fakten: Welche sind wichtig und wie kann ich die gut vermitteln?

4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Umgang damit

Anmeldung über diesen Link.

Tag: Samstag, 20. November
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 24. November: Wie (un)demokratisch ist die Polizei?

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“

Mit dem Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“ laden wir zur Diskussion dieser und weiterer Fragen ein.

U.a. mit:
· Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin
· Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Kriminologe

Der Eintritt ist frei. Teilnahme nach Anmeldung via Mail an hausamdom(at)bistumlimburg(dot)de unter 3G-Regelung, siehe Hygienekonzept.

Tag: Mittwoch, 24. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Donnerstag, 25. November: Demonstration: GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN*

Veranstalter*innen: Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte, Frauendezernat und Frauenreferat

Für den 25. November 2021, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*, rufen wir, ein Bündnis von mehr als 40 Frankfurter Organisationen, Institutionen und Parteien, organisiert vom Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte, Frauendezernat und Frauenreferat zur Beteiligung an einer DEMONSTRATION ab 17:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz auf. Die genaue Demoroute findet sich - sobald sie genehmigt ist - hier. Unsere Demonstration endet an der in orange, der Farbe der Gewaltfreiheit, angestrahlten Alten Oper mit einer gemeinsamen Aktion.

Mit unserer Demonstration verleihen wir unseren Forderungen sichtbar und hörbar Nachdruck und zeigen Solidarität mit den Betroffenen - unter Beachtung aller Regelungen und Auflagen des Infektionsschutzes.

Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft, in der Frauen* frei von Gewalt und Diskriminierung gleichberechtigt und respektiert leben können! Wir fühlen uns verbunden mit den Frauen* und Mädchen*, die auf der ganzen Welt gegen Gewalt aufstehen und schauen aktuell mit Hoffnung und Respekt auf deren mutigen Kampf.

Wir sind laut. Wir wehren uns gegen Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*.

GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN* wird unterstützt von

ASF, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Frankfurt, BrokenRainbow e.V., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt am Main, Care Revolution e.V., Caritasverband Frankfurt e.V., DaMigra e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt, DGB-Frauen Frankfurt, Die GRÜNEN im Römer, DIE LINKE. im Römer, Die LINKE. Kreisverband Frankfurt, EVA Evangelisches Zentrum für Frauen Frankfurt, Feministische Partei DIE FRAUEN, FeM Mädchen*haus Frankfurt, FIM-Flüchtlingsrat Hessen, FIM Frauenrecht ist Menschenrecht e.V., Frankfurt für Frauenrechte, Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V., Frauen in Bewegung- Kampfkunst und Bewegung e.V., Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Frauenverband Courage e.V., gffb gGmbH, Grüne Jugend Frankfurt, INFRAU e.V., Junularo Frankfurt e.V., Kinothek Asta Nielsen, LIBS, Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V., Migrantinnenverein Frankfurt e.V., Orada! e.V. Internationales Theater, Ortsfrauenausschuss IG Metall Frankfurt, Parität Hessen, pro famila Frankfurt e.V., pro familia Hessen, saloonY e.V., Sisters Rhein-Main e.V., Sozialdienst kath. Frauen e.V. Frankfurt, SPD Frankfurt, VAMV, Verband alleinerziehender Mütter und Väter, WIZO-Gruppe Frankfurt, ZAN, Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V., ZONTA Club Frankfurt am Main, ZONTA Club Frankfurt II Rhein – Main, #NoFragida

Mehr Informationen zu den Hintergründen und unseren Forderungen findet ihr hier.

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Willy-Brandt-Platz, 60311 Frankfurt

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

Julia Frank (julia.frank(at)gruene-frankfurt.de), Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "subscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.

Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.
 
Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss neben dem Betreff keinen Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


 

 

 
 
Folgen Sie uns auf Twitter. Werden Sie Facebook Fan.

Impressum

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
Oppenheimer Straße 17
60594 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

Vertretungsberechtigt:
Julia Frank (V.i.S.d.P.)

Newsletter abbestellen