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GRÜNE WOCHE 40/2021 (19.11.2021)

Regeln mit Glanz

„Die böse Regulierung!“ Gerade am Bankenstandort Frankfurt am Main ist das Jammern über immer kompliziertere und immer neue Vorgaben für die Finanzbranche groß. Und es stimmt ja auch: Die Anforderungen von Gesetzgebern und sonstigen Regulierern (z.B. die BaFin – seit dem Wirecard-Skandal selbst unter Druck) wachsen. So ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht jüngst, zusätzlich zu den ohnehin komplexen EU-Standards, mit eigenen Regeln dafür in den Markt gekontert, was Fondsmanager zu erfüllen haben, wenn sie ihre Produkte als nachhaltig vermarkten. Ein weiterer Schritt gegen das Greenwashing, und der kommt – da mögen die Marktradikalen und Konservativen noch so schreien – zu Recht: Die Finanzkrise von einst hat gezeigt, dass die Branche strenge Rahmenbedingungen braucht. Zur verantwortlichen Selbstregulierung ist sie nicht fähig.

Aktuell können wir sogar im Einklang mit dem hiesigen Finanzmarkt über Regulierung jubeln – da sie dem Standort Frankfurt am Main weiteren Glanz verleiht. Für ein bisschen Lokalpatriotismus reicht es denn auch in den Bankentürmen. Wo man sich zudem auf Vereinheitlichung in der Landschaft komplexer Standards freut. So hat unsere Stadt neulich den Hauptsitz des International Sustainability Standards Board (ISSB) per Verkündung auf der COP26 in Glasgow zuerkannt bekommen. Anders als vor wenigen Jahren, als die Europäische Bankenaufsicht, statt an uns, nach Paris ging. Diesmal haben wir Konkurrenz aus der Schweiz, Kanada und Japan geschlagen.

Der Wert des ISSB für Frankfurt am Main ist nicht zu unterschätzen; ist er doch als Nebengremium der für internationale Standards der Finanzberichterstattung zuständigen Organisation für die Vereinheitlichung von Offenlegungsanforderungen im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens zuständig. Diese sind grundlegend für ökologische und soziale Investitionsentscheidungen von Anlegern aller Art, und damit für Umlenkung von Kapitelströmen in „gute“ Strukturen. Raus aus der Kohle, rein in die Solaranlagen, sozusagen. Es geht also um Transparenz ohne Etikettenschwindel, wenn's gut läuft (und sich hier eine Branche am Ende nicht doch über Umwege ihre eigenen Regeln gibt) – ganz nach den Mitteln einer sozial-ökologisch gesteuerten Marktwirtschaft.

Bei allen Risiken gefällt uns GRÜNEN das natürlich, wir haben die Ansiedlung des ISSB in Frankfurt unterstützt. Das werden wir am 15. Dezember in unserer AG „Grüner Kamm“ für nachhaltige Finanzpolitik diskutieren. Details geben wir noch im Rahmen dieses Newsletters bekannt.

Diese AG tagt übrigens – wie alle Arbeitsgruppen unseres Kreisverbands – statutengemäß öffentlich. Das ist wesentlich sowohl für unsere eigene Meinungsbildung als Partei als auch für den Austausch mit externen Adressaten. Eben mit den Vertreter*innen der Finanzbranche, zum Beispiel. Hier wollen wir Brücken bauen.

Aus diesem Austausch entstehen Ideen, aus Ideen unsere Konzepte, aus Konzepten Programme – und aus diesen Politik und Standardsetzung, auf Bundesebene wie im Land und in den Kommunen. Auf Basis dieses Meinungsbildungsprozesses haben am Ende die Bürger*innen (und ihre Repräsentant*innen) das Mandat, Standards zu setzen - nicht eine Branche. Grundlegend ist das Interesse von Mensch und Natur. Und deshalb kann es nur heißen: Regulierung ist gut!

Euer

Sebastian Hakan Nitz

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht eine*n Mitarbeiter*in für den Bereich Finanzbuchhaltung (15h/Woche)

 

Auffrischungsimpfung, Corona und Frankfurter Schulen und Vorgehen bei positivem Corona-Test
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Meilenstein: Hessen bekommt ein Klimaschutzgesetz
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Konzertierte Aktion der Impfallianz Hessen
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Hessische Zuversicht für die Zukunft Europas
Neues von Miriam Dahlke, MdL

„WIR – Vielfalt und Teilhabe“ goes digital!
Neues von Taylan Burcu, MdL

Fertigstellung der Untergruppenverhandlungen und Zur Lage an Belarus`Grenzen
Neues von Omid Nouripour, MdB

 

TERMINE

Freitag, 19. November: Exklusive Führung durch die Ausstellung "Come together" im Kunstverein Familie Montez

Freitag, 19. November: Einführung für (Neu-)Mitglieder: Fit für die LMV

Samstag, 20. November: LMV 2021 in Frankfurt

Samstag 20. November: Wie geht gute Klimakommunikation? Ein interaktiver online-Workshop

Montag, 22. November: digitales Treffen der Frauen* AG - Thema: Mehr Bekanntheit für die Frauen* der "Bonner Republik"

Dienstag, 23. November: IKSP 2025 - Energiewende ist Klimaschutz Teil V

Dienstag, 23. - Sonntag, 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Mittwoch, 24. November: Ergebnisse und Auswirkungen der Weltklimakonferenz 2021 - AG Mittendrin

Mittwoch, 24. November: Wie (un)demokratisch ist die Polizei?

Donnerstag, 25. November: Plastik sparen – beim Einkauf, zu Hause und unterwegs

Donnerstag, 25. November: Demonstration: GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN

Donnerstag, 25. November: digitaler Mitgliederabend Thema Koalitionsverhandlungen

Donnerstag, 25. November: Mitgliederabend GRÜNE JUGEND Frankfurt, Thema Geldtheorie

Donnerstag, 25. November: Online-Seminar: „Digitales Engagement für eine gerechte Welt – Erfahrungen aus dem Globalen Süden und Norden“

Freitag, 26. November: Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

VORSCHAU

Dienstag, 30. November: DIALOG IM MUSEUM #14: Rechenzentren. Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?

Dienstag, 30. November: #GruppeS - Rechtsterrorismus der Internet-Wutbürger

Donnerstag, 02. Dezember: Online-Workshop: „Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen“

Donnerstag, 02. Dezember: Reihe Denkart: IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Samstag, 04. Dezember: Digitale Kreismitgliederversammlung

Samstag, 11. Dezember: Wiesbaden zeigt Flagge

Auffrischungsimpfung, Corona und Frankfurter Schulen und Vorgehen bei positivem Corona-Test

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Auffrischung der Covid-19-Impfung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) spricht sich seit gestern für die Booster-Impfung für alle Menschen ab 18, bei denen die vollständige Immunisierung länger als sechs Monate her ist, aus. Gründe dafür sind der nachlassende Impfschutz und der Verlauf der Pandemie. Außerdem spricht die STIKO eine Impfempfehlung mit einem mRNA-Impfstoff für alle Personen aus, die die Einmalimpfung mit Janssen, dem Wirkstoff der Firma Johnson & Johnson, erhalten haben.

Die Impfkapazitäten in Frankfurt werden derzeit weiter ausgeweitet, damit schnellstmöglich auch alle anderen Personen eine Auffrischimpfung erhalten können. Neben dem Angebot im Impfzentrum, das derzeit ausgebaut wird, und in der B- Ebene der Hauptwache werden wir zahlreiche zusätzliche Sonderimpfaktionen im ganzen Stadtgebiet anbieten.

Trotz aller Anstrengung die Impfkapazitäten schnell zu erweitern, wird es zu Engpässen kommen. Gefährdete Gruppen werden dann bevorzugt geimpft werden. Dazu gehören ältere Menschen über 70, Menschen mit krankheitsbedingter Immunschwäche sowie Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich. Auch Menschen, die noch zögern, sich impfen zu lassen, sind besonders gefährdet. Das belegen Zahlen aus den Intensivstationen. Sie sollen von einer Impfung überzeugt werden und auch ein priorisiertes Impfangebot erhalten. 

Bilanz der Präventionswochen an Frankfurter Schulen, ab Freitag wieder Maskenpflicht in Schulen

Seit dem Ende der Herbstferien steigen die Corona-Infektionen insgesamt, sowie auch bei Kindern und Jugendlichen. In der ersten Woche nach den Herbstferien wurden in Frankfurt insgesamt 128 PCR-bestätigte Fälle in den Frankfurter Schulen registriert. In der zweiten Woche waren es bisher 164 Fälle. Diese Zahl bezieht sich auf circa 100.000 Schülerinnen und Schüler, die per Schnelltest in der Regel dreimal wöchentlich getestet wurden. Ausbruchsgeschehen mit mehreren beteiligten Fällen in Kitas und Schulen sind nach wie vor selten.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen insbesondere in den jüngeren Altersgruppen haben wir auch in Abstimmung mit den benachbarten Kommunen die erneute Einführung einer Maskenpflicht während des Unterrichts am Sitzplatz beschlossen. In Frankfurt gilt diese Regelung ab Freitag, den 19.11.

Hier und hier könnt Ihr dazu mehr lesen.

Aktuelle Online-Hinweise zum Vorgehen bei einem positiven Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2

Aufgrund der rasant steigenden Corona-Infektionen auch in Frankfurt am Main kann es zu Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Daher hat das Gesundheitsamt aktuelle Informationen und Hinweise zum Vorgehen bei einem positiven Coronavirus-Testergebnis inklusive der Ausnahmeregelungen bei Geimpften, Genesenen und Schülerinnen und Schülern bei einem positiven Testergebnis veröffentlicht.

Mehr Informationen in unserer Pressemeldung.

Meilenstein: Hessen bekommt ein Klimaschutzgesetz und Einladung zum Neumitglieder-Spaziergang

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Meilenstein: Hessen bekommt ein Klimaschutzgesetz

Ich freue mich, euch berichten zu können, dass Hessen bald ein eigenes Klimaschutzgesetz bekommen wird. Der Gesetzentwurf wird 2022 von unserer Umweltministerin Priska Hinz vorgelegt werden. Das ist ein bemerkenswerter, großer Erfolg. Mit dem Hessischen Energiegesetz und dem Integrierten Klimaschutzplan 2025 lag der Fokus der Hessischen Klimapolitik seit dem Beginn Grüner Regierungsbeteiligung auf der Umsetzung möglichst vieler Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Daher war ein explizites "Klimaschutzgesetz" bisher nicht Teil des Regierungsprogramms und stand 2018 auch nicht im Koalitionsvertrag. Mit einem solchen Gesetz kann der Landtag jedoch einen Rechtsrahmen schaffen, in dem die Klimaziele des Landes verbindlich definiert und festgehalten werden. Auf diese Weise wird einen vom Parlament beschlossenen und rechtlich bindenden Rahmen geben, der Hessen bis spätestens 2045 klimaneutral macht.

Einladung Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

Am Freitag, den 26. November lade ich Neumitglieder und Grün-Interessierte zu einem Spaziergang durch Frankfurt Höchst ein. Hier sollt ihr die Möglichkeit haben, mit Mandatsträger*innen ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig etwas über die Politik im Frankfurter Westen erfahren. Wir treffen uns um 16 Uhr am Brunnen auf dem Höchster Schlossplatz. Nach einer kurzen Einführung zum denkmalgeschützten Ortskern bleiben wir in der Altstadt und richten auf dem Ettinghausen-Platz unseren Blick auf die Spuren des Jüdischen Lebens in Höchst vor der Nazi-Diktatur. Danach geht es weiter in Richtung Industriepark Höchst, wo uns der Frankfurter Stadtverordnete Thomas Schlimme als Experte für den Industriestandort etwas über die Herausforderungen und Chancen dieses Standorts erzählen wird. Unser kleiner Spaziergang endet nach ca. 60 Minuten im "Gasthaus Zum Schwan", wo wir die Gelegenheit haben werden, uns noch etwas auszutauschen und besser kennenzulernen.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen per Mail über mein Regionalbüro (m.feldmayer2@ltg.hessen.de).

Konzertierte Aktion der Impfallianz Hessen

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Trotz aller Unkenrufe steigen die Kapazitäten zum Impfen und Boostern stark an. In der Pressemeldung des Sozialministeriums könnt Ihr mehr dazu lesen.

Hessische Zuversicht für die Zukunft Europas

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Die Menschen Hessens sind Spitzenreiter*innen mit ihrem Vertrauen in die Europäische Union und mit ihrer Zuversicht für die Zukunft Europas. Zu diesem Ergebnis kam die Eurobarometer-Umfrage „Europa der Regionen“. Mehr als 90% der Hess*innen bewerten ihre Lebensqualität als gut, über 80% schauen optimistisch in die Zukunft und 73% beweisen ein vergleichsweise starkes Vertrauen in die EU. Dabei bewerten die Hess*innen die Klimakrise als größte Herausforderung für die Region und sprechen sich mehrheitlich positiv über die Bewältigung der Corona-Pandemie mit „NextGenerationEU“ und über den Green Deal der EU aus. Für die Umfrage wurden zwischen September und Oktober in den EU-Regionen Interviews mit über 62.000 Bürger*innen geführt. Mehr Details auf der Seite der Europäischen Kommission hier.

„WIR – Vielfalt und Teilhabe“ goes digital!

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Online-Antragstellungen zum WIR-Landesprogramm sind nunmehr möglich

Das WIR-Programm wird auch in 2022 fortgesetzt werden, so dass von der Förderung weiterhin Migrant*innenorganisationen, freie und gemeinnützige Träger sowie Kommunen profitieren können.

Die Hessische Landesregierung fördert seit dem Jahre 2014 mit dem Landesprogramm „Wegweisende Integrationsansätze Regulieren“ (WIR) verschiedene Projekte, um die Verbesserung der Teilhabechancen von Migrant*innen in Hessen sicherzustellen. Die stetige Weiterentwicklung der Förderrichtlinien als auch die Vereinfachung der Antragstellungen ist dem Land Hessen natürlich ein großes Anliegen und dient zur Stärkung der Integrationspolitik zwischen dem Land Hessen und den einzelnen Kommunen. Allein im letzten Jahr konnten bei uns in Hessen über 300 Träger und Kommunen von der Förderung profitieren. Für das kommende Jahr stehen hierzu mehr als 10 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Antragstellungen in Papierform sind oft umständlich, zeitaufwendig und im Zuge der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß. Um diesen bürokratischen Aufwand etwas zu mindern, hat unsere Landesregierung nunmehr auch die Möglichkeit der Online-Antragstellung für die Gewährung einer Zuwendung aus dem Landesprogramm "WIR - Vielfalt und Teilhabe" geschaffen. Alle förderfähigen Maßnahmen findet Ihr unter https://antrag.hessen.de/WIR_Vielfalt_und_Teilhabe. Dort könnt Ihr die entsprechende Maßnahmen- und Antragsart auswählen und werdet sodann automatisch zu dem jeweils entsprechenden Formular weitergeleitet. Folgende Maßnahmenarten stehen zur Auswahl:

  • Förderung von innovativen Integrations- und Teilhabeprojekten (Modellprojekte)
  • Förderung der Qualifizierung von ehrenamtlichen Integrationslots*innen
  • Förderung für den ehrenamtlichen Einsatz von Integrationslots*innen
  • Förderung der Qualifizierung von ehrenamtlichen Laiendolmetscher*innen
  • Förderung für den ehrenamtlichen Einsatz von Laiendolmetscher*innen
  • Förderung gemeinnütziger Migrant*innenorganisationen
  • Förderung der Entwicklung kommunaler Vielfalts- und Integrationsstrategien in hessischen Kommunen und Gemeinden

Die Online-Plattform ist so konzipiert, dass die Übermittlung Eurer Neu- oder Folgeanträge (sowie die dafür jeweils benötigten Dokumente) sicher und einfach erfolgt. Über die Website können noch bis zum Jahresende Anträge eingereicht werden.

Weitere Informationen und Links findet Ihr auch unter integrationskompass.hessen.de.

Fertigstellung der Untergruppenverhandlungen und Zur Lage an Belarus`Grenzen

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Fertigstellung der Untergruppenverhandlungen

Wir haben auf dem Weg zum Ampel-Koalitionsvertrag alle zusammen intensiv und konstruktiv diskutiert und sind nach zehn langen und spannenden Tagen fertig geworden. Vielen Dank an alle Beteiligten und ganz besonders an das wunderbare GRÜNE Team.

Jetzt heißt es abwarten und gespannt sein auf die nächsten Tage!

Zur Lage an Belarus' Grenzen

Die EU darf die umstrittene Wiederwahl Lukaschenkos nicht anerkennen. Durch ihr Telefonat hat die geschäftsführende Bundeskanzlerin Merkel aber ein verheerendes Signal gesendet und eben genau diese Anerkennung vollzogen. Wir dürfen uns nicht von Belarus erpressen lassen, zugleich gilt aber jetzt an erster Stelle, die humanitäre Hilfe für die im Grenzgebiet festsitzenden Flüchtlinge sicher zu stellen und die Menschen vor dem Erfrieren zu schützen.

Im Deutschlandfunk habe ich ein Interview dazu gegeben, hier könnt ihr es hören.

Am Donnerstag habe ich im Bundestag zur Lage an den europäischen Außengrenzen und dem Umgang mit Belarus gesprochen.

Es muss jetzt umgehend sichergestellt werden, dass den Menschen vor Ort geholfen wird und sie unter keinen Umständen an der Grenze erfrieren müssen. Weiterhin ist das Gebot, sich nicht von Lukaschenko erpressen zu lassen und Belarus für Menschenrechtsverletzungen zu sanktionieren. Viele Aktivistinnen und Aktivisten, wie Maria Kalesnikova und Sergej Petrukhin, sitzen weiterhin in Haft. Hier liegt die Verantwortung bei Frau Merkel, dies auch in ihrem Gespräch zu adressieren und sich nicht nur auf die jetzige Krise zu beschränken.

Und den Versuch der AfD, aus dieser Situation parteipolitischen Honig zu saugen, müssen wir Demokratinnen und Demokraten entschlossen verhindern.

Hier die Rede in voller Länge.

TERMINE

Freitag, 19. November: Exklusive Führung durch die Ausstellung "Come together" im Kunstverein Familie Montez

Veranstalter*innen: Kunstverein Familie Montez

Im Kunstverein Familie Montez findet derzeit die Ausstellung "Come Together - Eine malerische Sicht auf Die Welt der Beatles" des russischen Künstlers Kiril Gorodetskiy statt. In Gorodetskiys Jugend hinter dem eisernen Vorhang war es eigentlich verboten, die Beatles zu hören. So zeigen die ausgestellten Werke nicht nur die malerischen Interpretationen der Beatles-Lieblingssongs des Künstlers, sondern auch, wie Kunst trotz Repression und Zensur Grenzen überwindet und Inspiration weckt. 

Edda Rössler, die Kuratorin der Ausstellung, bietet am Freitag, den 19. November um 17:30 eine exklusive Führung durch diese spannende Ausstellung mit den wunderbaren Grattagen von Kiril Gorodetskiy an. Anmeldungen für diese Führung bitte per Mail an das Regionalbüro von Martina Feldmayer via m.feldmayer2@ltg.hessen.de.

Tag: Freitag, 19. November
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke am Hafenpark, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt

Freitag, 19. November: Einführung für (Neu-)Mitglieder: Fit für die LMV

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Am kommenden Samstag, den 20.11.21, findet unsere LMV (Landesmitgliederversammlung) in Frankfurt statt. Für einige von Euch wird es die erste LMV sein. Deshalb möchten wir Euch die Möglichkeit geben, an einer kurzen Online-Einführung mit uns am 19.11.21 um 18 Uhr teilzunehmen. Mit dabei sein werden außerdem Omid Nouripour (MdB) & Marlene Riedel (Beisitzerin Landesvorstand Hessen). Marlene trägt das Votum des KV Frankfurt und steht am Samstag auch wieder zur Wahl. Wählt Euch gerne ein, hört zu und stellt Fragen. Wir freuen uns auf Euch!

Tag: Freitag, 19. November
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Samstag, 20. November: LMV 2021 in Frankfurt

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Im Mittelpunkt der Landesmitgliederversammlung steht die Wahl des Landesvorstands, sowie die Wahl weiterer wichtiger Ämter und unser Haushalt für 2022. Ihr habt wie immer die Möglichkeit, auf Antragsgrün eigene Anträge zu stellen und euch für die zur Wahl stehenden Positionen zu bewerben. Wir empfehlen Anträge und Bewerbungen im eigenen Sinne möglichst frühzeitig zu stellen. Um einen reibungslosen Ablauf bei der LMV zu ermöglichen, bitten wir, bis spätestens 18.11.2021 die Unterlagen im Antragsgrün oder per E-Mail an lmv(at)gruene-hessen(dot)de einzureichen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Versammlung unter der Einhaltung der 3G-Regel statt. Bitte bringt daher einen Nachweis mit, dass ihr geimpft, genesen oder getestet seid. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden und Antigen-Test maximal 24 Stunden alt sein. Bitte bringt ebenso eine medizinische Maske mit und beachtet die vor Ort aushängenden Hygieneregeln.

Für die bessere Planung bitten wir um Anmeldung über das Websiteformular hier. Dort findet ihr auch weitere Informationen wie Tagesordnung, Anfahrt etc.

Tag: Samstag, 20. November
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt

Samstag 20. November: Wie geht gute Klimakommunikation? Ein interaktiver online-Workshop

Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung, BUND Sachsen-Anhalt und Referat für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit des Studierendenrates der OVGU

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Mehr und mehr Menschen wollen etwas für‘s Klima tun. Die Schwierigkeiten treten oft dann auf, wenn es darum geht, ein Projekt konkret umzusetzen. Oft hängt es an der Akzeptanz oder Begeisterung der Beteiligten. Hier setzt gute Klimakommunikation an: Wie kann man klimafreundliche Projekte und die Kommunikation darüber so gestalten, dass es Menschen Lust macht, zu handeln?

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert & fühlt sich (überwiegend) gut an, sie ist authentisch & einfühlsam, ziel- & zielgruppenspezifisch. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Alltagswelt und unseren Werte an.

Klima-Coach Dr. Christian Gutsche und Kerstin Lopau von SoLocal Energy gestalten die Reise in die Welt der Klimakommunikation mit knackigen Infos, zahlreichen Beispielen und Übungen. Eigene Beispiele, Fragen und Themen sind ausdrücklich erwünscht und können im Workshop bearbeitet werden.

Der interaktive Workshop teilt sich in vier thematische Blöcke mit Input und Übungen auf.

  1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
  2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
  3. Fakten: Welche sind wichtig und wie kann ich die gut vermitteln?
  4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Umgang damit

Anmeldung über diesen Link.

Tag: Samstag, 20. November
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: online

Montag, 22. November: digitales Treffen der Frauen* AG - Thema: Mehr Bekanntheit für die Frauen* der "Bonner Republik"

Veranstalter*innen: Frauen* AG - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Mehr Bekanntheit für die Frauen* der "Bonner Republik" - Diskussion und Ideenfindung

Wir laden herzlich zum nächsten Treffen der Frauen* AG der Grünen Frankfurt am 22.11.01 online ein.

Im September haben wir den Film „Die Unbeugsamen“ gemeinsam mit vielen Frankfurter Frauen* gesehen. Ein Film über die Frauen* der Bonner Republik, ihre Hürden auf dem Weg zur Macht in den Parlamenten und ihren Kampf gegen Sexismus. Der Film hat so beeindruckt, dass im Anschluss überlegt wurde, wie wir diese Geschichten einem breiteren Publikum zukommen lassen können.

Und um genau das geht es bei der nächsten Frauen* AG: Wir möchten gemeinsam mit vielen Interessierten überlegen, wie wir die Dokumente der Bonner Republik und „Die Unbeugsamen“ einem größeren Publikum dauerhaft bekannt machen können. Dazu haben wir Frau Dr. Dorothee Linnemann, Kuratorin für Grafik und Fotografie, Medien und Kommunikation im Historischen Museum, eingeladen. Sie wird zunächst über ihre geplanten frauenpolitischen, gendergeschichtlichen und gleichberechtigungsorientierten Projekte berichten. Im Anschluss wird es eine Diskussion und Ideenfindung geben. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen. Auch Interessierte, die keine Mitglieder der Grünen sind, sind herzlich eingeladen.

Die Frauen* AG ist für alle sich selbst als Frau definierenden Personen.

Tagesordnung:

  1. Frau Dr. Linnemann berichtet von ihren in den nächsten Jahren geplanten frauenpolitischen, gendergeschichtlichen und gleichberechtigungsorientierten Projekten
  2. Ideenentwicklung: Wie können die Dokumente über die Bonner Republik und „Die Unbeugsamen“ einem größeren Publikum dauerhaft bekannt gemacht werden?
  3. Verschiedenes (z.B. Stand der Dinge bei den Planungen des Aktionsbündnisses zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25.11.21)

Tag: Montag, 22. November
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Hier gehts zum online-Meeting.

Dienstag, 23. November: IKSP 2025 - Energiewende ist Klimaschutz Teil V

Veranstalter*innen: Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

IKSP 2025 - wo stehen wir? Teil V

Der Integrierte Klimaschutzplan 2025 (IKSP) wirkt – das zeigt der veröffentliche Monitoringbericht. Mit der Veranstaltungsreihe „IKSP 2025 – wo stehen wir?“ wollen wir zeigen, dass Klimaschutz allgegenwärtig ist und auch sein muss, damit Hessen seine Klimaziele und Klimaneutralität bis spätestens 2045 erreicht. Bei den sechs Veranstaltungsabenden werden einzelne Handlungsfelder wie Naturschutz, Landwirtschaft oder Verkehr genauer beleuchtet und jeweils mit dem/der Fachsprecher*in der GRÜNEN Landtagsfraktion diskutiert. Projekte und deren Umsetzungsstand oder Entwicklungspotenzial verdeutlichen, wie vielfältig die Aufgaben im Rahmen des IKSP 2025 sind und wie vielgestaltig der Klimaschutz im Jahr 2021 ist. Teilnehmer*innen können sich ebenfalls über den Chat einbringen.

Unser fünfter Veranstaltungsabend befasst sich mit dem Thema „Divestment ist Klimaschutz“. An diesem Termin werden Martina Feldmayer, Sprecherin für Klima- und Umweltschutz und Miriam Dahlke, Sprecherin für Finanzpolitik teilnehmen und gemeinsam mit Ihnen/Euch diskutieren.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "IKSP 2025 - wo stehen wir?". Die Veranstaltungen werden alle Live auf Facebook, Youtube und auch auf der Webseite übertragen.

Anhand von Beispielen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, von Nichtregierungsorganisationen und lokalen Selbsthilfegruppen versuchen wir in dieser Session, Ursachen, Wirkungen und Lösungsbeiträge aufzuzeigen.

Anhand von Beispielen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, von Nichtregierungsorganisationen und lokalen Selbsthilfegruppen versuchen wir in dieser Session, Ursachen, Wirkungen und Lösungsbeiträge aufzuzeigen.

Tag: Dienstag, 23. November
Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 23. - Sonntag, 28. November: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Veranstalter*innen: Kinothek Asta Nielsen e.V.

"' …weil nur zählt, was Geld einbringt' - Frauen, Arbeit und Film" ist das Schwerpunktthema dieser dritten Festivalausgabe. Das Programm erkundet den Themenkomplex Arbeit im Film in Geschichte und Gegenwart. Im Fokus: die von Frauen geleistete, oft "unsichtbare" Arbeit in Küche, Haushalt und Beziehungen, in Fabriken und Büros, auf dem Filmset, in der Dorfgemeinschaft, in Läden. In den Blick geraten Migrantisierung und Sexualisierung von Arbeit und Widerstand gegen Diskriminierung und Ausbeutung.

Es laufen u.a. WORKING GIRLS (Dorothy Arzner, 1931), THE WORKING GIRLS (Stephanie Rothman, 1974), PIERBURG - IHR KAMPF IST UNSER KAMPF (E. Marcello/D. Wittenberg, 1974/75), ALI AU PAYS DES MERVEILLES (Djouhra Abouda, 1976), TOI IPPON NO MICHI / DIE FERNE STRASSE (Sachiko Hidari, 1978), PERMISSIBLE DREAMS (Atteyat Al-Abnoudy, 1983), KAMPF UM EIN KIND (Ingemo Engström, 1975), AHORITA FRAMES (Angelika Levi, 2021).

Alle Informationen zu den einzelnen Vorführungen und zum gesamten Programm findet ihr hier.

Anhand von Beispielen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, von Nichtregierungsorganisationen und lokalen Selbsthilfegruppen versuchen wir in dieser Session, Ursachen, Wirkungen und Lösungsbeiträge aufzuzeigen.

Anhand von Beispielen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, von Nichtregierungsorganisationen und lokalen Selbsthilfegruppen versuchen wir in dieser Session, Ursachen, Wirkungen und Lösungsbeiträge aufzuzeigen.

Tag: Dienstag, 23. - Sonntag, 28. November
Zeit: siehe Programmlink
Ort: siehe Programmlink

Mittwoch, 24. November: Ergebnisse und Auswirkungen der Weltklimakonferenz 2021 - AG Mittendrin

Veranstalter*innen: AG Mittendrin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Referent*in: Felix Steinberg

Felix wird im Rahmen unseres nächsten AG-Treffens von seinen Erfahrungen auf der COP26 in Glasgow berichten und unsere Diskussion über die (Miss-)Erfolge und Auswirkungen der Konferenzergebnisse begleiten.  

Kontakt: Weidner.David@gmx.net.

Ein 3G Corona Nachweis wird benötigt (vollständig geimpft, genesen oder getestet).

Tag: Mittwoch, 24. November
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Café „Die Brücke", Brückenstraße 19, 60594 Frankfurt

Mittwoch, 24. November: Wie (un)demokratisch ist die Polizei?

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“

Mit dem Bündnis „Demokratie stärken. Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen“ laden wir zur Diskussion dieser und weiterer Fragen ein.

U.a. mit:
· Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin
· Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Kriminologe

Der Eintritt ist frei. Teilnahme nach Anmeldung via Mail an hausamdom@bistumlimburg.de unter 3G-Regelung, siehe Hygienekonzept

Tag: Mittwoch, 24. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Donnerstag, 25. November: Plastik sparen – beim Einkauf, zu Hause und unterwegs

Veranstalter*innen: Verbraucherzentrale Hessen

Anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung informiert die Verbraucherzentrale Hessen am Donnerstag, den 25. November von 13.00 bis 17.00 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, zum Thema Plastik sparen.
Wer schon immer wissen wollte, welche Kleidung wirklich plastikfrei ist oder, ob die Tomatensauce im Tetrapak, im Glas oder der Dose am umweltfreundlichsten verpackt ist, ist am Infostand der Verbraucherzentrale an der richtigen Adresse.

Eine Umwelt- und eine Gesundheitsexpertin kommen mit Interessierten über die möglichen Folgen von Kunststoffen in Verpackungen, Kosmetika und Textilien ins Gespräch. Sie klären unter anderem Fragen wie:

  • Sind Glas, Bambus und Co. gute Alternativen?
  • Wie erkenne ich Kunststoffe in Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmitteln?
  • Wie kann Mikroplastik bei der Wäsche reduziert werden?

Mehr Informationen auf verbraucherzentrale-hessen.de/plastiksparen

Der Besuch des Infostandes ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. In der Zentralbibliothek gelten die 3G-Regel und die Pflicht, während des Aufenthaltes eine medizinische Maske zu tragen.

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 13:00 - 17:00 Uhr
Ort: Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

 

Donnerstag, 25. November: Demonstration: GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN*

Veranstalter*innen: Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte, Frauendezernat und Frauenreferat

Für den 25. November 2021, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*, rufen wir, ein Bündnis von mehr als 40 Frankfurter Organisationen, Institutionen und Parteien, organisiert vom Bündnis Frankfurt für Frauen*rechte, Frauendezernat und Frauenreferat zur Beteiligung an einer DEMONSTRATION ab 17:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz auf. Die genaue Demoroute findet sich - sobald sie genehmigt ist - hier. Unsere Demonstration endet an der in orange, der Farbe der Gewaltfreiheit, angestrahlten Alten Oper mit einer gemeinsamen Aktion.

Mit unserer Demonstration verleihen wir unseren Forderungen sichtbar und hörbar Nachdruck und zeigen Solidarität mit den Betroffenen - unter Beachtung aller Regelungen und Auflagen des Infektionsschutzes.

Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft, in der Frauen* frei von Gewalt und Diskriminierung gleichberechtigt und respektiert leben können! Wir fühlen uns verbunden mit den Frauen* und Mädchen*, die auf der ganzen Welt gegen Gewalt aufstehen und schauen aktuell mit Hoffnung und Respekt auf deren mutigen Kampf.

Wir sind laut. Wir wehren uns gegen Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*.

GEMEINSAM GEGEN GEWALT AN FRAUEN* und MÄDCHEN* wird unterstützt von

ASF, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Frankfurt, BrokenRainbow e.V., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt am Main, Care Revolution e.V., Caritasverband Frankfurt e.V., DaMigra e.V., Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt, DGB-Frauen Frankfurt, Die GRÜNEN im Römer, DIE LINKE. im Römer, Die LINKE. Kreisverband Frankfurt, EVA Evangelisches Zentrum für Frauen Frankfurt, Feministische Partei DIE FRAUEN, FeM Mädchen*haus Frankfurt, FIM-Flüchtlingsrat Hessen, FIM Frauenrecht ist Menschenrecht e.V., Frankfurt für Frauenrechte, Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V., Frauen in Bewegung- Kampfkunst und Bewegung e.V., Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt, Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Frauenverband Courage e.V., gffb gGmbH, Grüne Jugend Frankfurt, INFRAU e.V., Junularo Frankfurt e.V., Kinothek Asta Nielsen, LIBS, Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V., Migrantinnenverein Frankfurt e.V., Orada! e.V. Internationales Theater, Ortsfrauenausschuss IG Metall Frankfurt, Parität Hessen, pro famila Frankfurt e.V., pro familia Hessen, saloonY e.V., Sisters Rhein-Main e.V., Sozialdienst kath. Frauen e.V. Frankfurt, SPD Frankfurt, VAMV, Verband alleinerziehender Mütter und Väter, WIZO-Gruppe Frankfurt, ZAN, Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V., ZONTA Club Frankfurt am Main, ZONTA Club Frankfurt II Rhein – Main, #NoFragida

Mehr Informationen zu den Hintergründen und unseren Forderungen findet ihr hier.

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 17:00 Uhr
Ort: Willy-Brandt-Platz, 60311 Frankfurt

Donnerstag, 25. November: digitaler Mitgliederabend Thema Koalitionsverhandlungen

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Omid und Debbie berichten uns von den Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online, Einwahldaten gehen den Mitgliedern des KV per Mail zu

Donnerstag, 25. November: Mitgliederabend GRÜNE JUGEND Frankfurt, Thema Geldtheorie

Veranstalter*innen: GRÜNE JUGEND Frankfurt

"Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden."

Am Donnerstag, dem 25.11. setzen wir uns mit den Grundsätzen der Geldtheorie auseinander. Dafür werden wir uns gemeinsam den Film Oeconomia von Carmen Losmann anschauen. Schnappt euch also gern ein paar Snacks und schaut vorbei! Die Veranstaltung ist 2G, findet im Saalbau Ronneburg statt und startet um 19 Uhr. Wir freuen uns auf Euch!

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Str. 2, 60435 Frankfurt

Donnerstag, 25. November: Online-Seminar: „Digitales Engagement für eine gerechte Welt – Erfahrungen aus dem Globalen Süden und Norden“

Veranstalter*innen: agl, Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen, medico international

Im Internet entsteht eine neue digitale Öffentlichkeit, durch die sich Menschen weltweit vernetzen und voneinander erfahren. Die Rolle der Sozialen Medien in Protestbewegungen wird von Medien und Politiker*innen aus dem Globalen Norden oft betont. Auch jetzt sind Menschen weltweit online aktiv im Kampf um die Gleichberechtigung aller Geschlechter, gegen die Unterdrückung von Frauen* und Mädchen* und gegen autoritäre Regime.

Es scheint, als würden feministische Kämpfe in den Sozialen Medien gesellschaftliche Teilhabe erleichtern. Andererseits werden Nichtregierungsorganisationen digital überwacht, digitale Aktivist*innen, vor allem marginalisierte Gruppen, werden politisch verfolgt, verhaftet oder müssen ins Exil gehen. Aus Sicht der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit setzen wir uns bei diesem Onlinepanel mit verschiedenen Perspektiven aus Nord und Süd auseinander.

Welche Rolle spielen Soziale Medien und digitale Räume für entwicklungspolitisches Engagement?
Was bedeutet es, Feminist*in im digitalen Raum der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit zu sein?
Welche Strategien habt ihr entwickelt, um gegen die virtuelle Gewalt vorzugehen?

Am 25. November, dem internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, möchten wir mit Online-Aktivist*innen ins Gespräch kommen, die in unterschiedlichen Teilen der Welt leben und sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Wir sprechen mit Online-Aktivist*innen aus verschiedenen Ländern und fragen nach ihren Perspektiven auf den Einsatz für weltweite soziale Gerechtigkeit im digitalen Raum.

Gäste:

  • Shekeba Ahmadi aus Afghanistan arbeitet als Beraterin bei der Women for Justice Organization, einer gemeinnützigen Anwaltskanzlei für öffentliche Interessen. Die Aufgabe dieser Organisation ist es, die Menschenrechte der Menschen zu verteidigen und die institutionelle Rechenschaftspflicht durch solide Rechtsvertretung, Gesetzesreform und Friedensarbeit zu stärken.
  • Lulú Barrera ist eine feministische Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin mit Sitz in Mexiko-Stadt. Lulú gründete und leitet derzeit Luchadoras, eine feministische NRO, die die Überschneidungen zwischen Geschlecht, Technologien und Menschenrechten erforscht und sich für ein Internet ohne Gewalt gegen Frauen einsetzt.
  • Lydia Meyer lebt als Autor*in, Regisseur*in und Konzepter*in in Berlin und setzt sich in unterschiedlichen Formaten und Medien mit Klima, Rechtspopulismus, Gender, gesellschaftlichen Normen und deren Verwobensein auseinander.
  • Valentina arbeitet seit 2018 im Projekt zur Unterstützung queerer Frauen aus dem Nordkaukasus.

Moderation:

Julia Manek, medico international. Sie würde sich selbst als „PsychoGeograFeministin“ bezeichnen. Zwischen Frankfurt und Mexiko lebend und studierend, wandelte sie auf den Spuren der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule einerseits und dekolonialen feministischen Stimmen andererseits. Als Teil des AK Feministische Geographien arbeitet sie an Countermappings gegen Femi[ni]zide in Deutschland. Als Teil des mexikanischen “Colectivo Contra la Tortura y la Tortura” arbeitet sie über Kontinente hinweg zu den psychischen Folgen von Folter und Migrationshaft. Seit 2020 arbeitet die Klinische Psychologin, Humangeographin und Feministin als Referentin für Psychosoziales in der Öffentlichkeitsarbeit bei medico international.

Die Veranstaltung findet auf Zoom und in Englischer Sprache statt. Sie wird simultan auf Deutsch übersetzt. Den Zoomlink erhalten Sie nach der Anmeldung unter: eveeno

Gefördert durch Brot für die Welt sowie Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Tag: Donnerstag, 25. November
Zeit: 17:00 - 19:00 Uhr
Ort: Online

Freitag, 26. November: Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

Veranstalter*innen: Martina Feldmayer, MdL

Einladung Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

 

Am Freitag, den 26. November lade ich Neumitglieder und Grün-Interessierte zu einem Spaziergang durch Frankfurt Höchst ein.

Hier sollt ihr die Möglichkeit haben, mit Mandatsträger*innen ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig etwas über die Politik im Frankfurter Westen erfahren. Wir treffen uns um 16 Uhr am Brunnen auf dem Höchster Schlossplatz. Nach einer kurzen Einführung zum denkmalgeschützten Ortskern bleiben wir in der Altstadt und richten auf dem Ettinghausen-Platz unseren Blick auf die Spuren des Jüdischen Lebens in Höchst vor der Nazi-Diktatur. Danach geht es weiter in Richtung Industriepark Höchst, wo uns der Frankfurter Stadtverordnete Thomas Schlimme als Experte für den Industriestandort etwas über die Herausforderungen und Chancen dieses Standorts erzählen wird. Unser kleiner Spaziergang endet nach ca. 60 Minuten im "Gasthaus Zum Schwan", wo wir die Gelegenheit haben werden, uns noch etwas auszutauschen und besser kennenzulernen.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen per Mail über mein Regionalbüro (m.feldmayer2@ltg.hessen.de)

Tag: Freitag, 26. November
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Brunnen auf dem Höchster Schlossplatz, 65929 Frankfurt

VORSCHAU

Dienstag, 30. November: DIALOG IM MUSEUM #14: Rechenzentren. Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?

Veranstalter*innen: Deutsches Architekturmuseum und Hochschule Rhein-Main IMPACT Rhein-Main

Rechenzentren bilden den Grundpfeiler der Digitalisierung. Kein Wunder, dass ihr Ausbau boomt – insbesondere in der Rhein-Main-Region. Durch keinen anderen Knotenpunkt der Welt laufen so viele Daten wie durch Frankfurt. Doch die Datenzentren benötigen nicht nur große Flächen in der Stadt, ihr Energiebedarf kann selbst den ganzer Städte erreichen. Arbeitsplätze schaffen sie dagegen kaum. Wie können Regionen von Rechenzentren profitieren und wie lässt sich ihr Ausbau mit den Klimazielen vereinbaren?

Podiumsdiskussion mit:

  • Ulrike Kugler, Kompetenzstelle Green IT, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • Oliver Jezuit, Asset-Entwickler City Energy Solutions, e.on
  • Karsten Spengler, Leiter Advanced Building Engineering, Arup Deutschland GmbH, Frankfurt
  • Oliver Menzel, Geschäftsführer maincubes one GmbH
  • Gero von Wedel, Regieassistent, Mitglied der Bürgerinitiative „Wir wohnen hier“, Frankfurt

Moderation:

  • Birgit Sommer, Redakteurin des Hessischen Rundfunks

Zur Anmeldung (erforderlich)

Einlass nur unter Beachtung der 2G-Regel für Geimpfte und Genesene.

Die Veranstaltung wird außerdem gestreamt: auf facebook.com/architekturmuseum
und youtube.com/c/DeutschesArchitekturmuseumDAM

Tag: Dienstag, 30. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: AusstellungsHalle 1a, Schulstraße 1a, 60594 Frankfurt am Main

Dienstag, 30. November: #GruppeS - Rechtsterrorismus der Internet-Wutbürger

Veranstalter*innen: Offenes Haus der Kulturen

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit findet seit April 2021 am Oberlandesgericht in Stuttgart-Stammheim ein Prozess gegen 12 Personen wegen Unterstützung oder Gründung einer terroristischen Vereinigung statt. Im Februar 2020 sollen sich in Minden Personen aus unterschiedlichen Bundesländern getroffen haben, die sich oft nur aus rechten Chat-Gruppen kannten, und über Anschläge beraten haben.

Auf die Gruppe aufmerksam gemacht wurden die Behörden durch Paul-Ludwig U., einen Zuträger aus dem inneren Zirkel. Dessen Berichte machen auch einen größeren Teil der Anklageschrift. Doch die Aussagen des Hauptbelastungszeugen, der gleichzeitig ebenfalls angeklagt ist, entpuppen sich als ungenau, übertrieben und teilweise falsch. Zudem war U. ein Scharfmacher der Gruppe. Unklar ist ob er nur aus eigener Motivation oder im Auftrag handelte. Diesen Schwachpunkt versuchen die Anwält*innen der übrigen Angeklagten zu nutzen, um den Prozess zum Einsturz zu bringen.

An einer vorläufigen Einschätzung versucht sich Lucius Teidelbaum, freier Journalist und Bildungsreferent mit dem Schwerpunkt extreme Rechte und anliegende Grauzonen.  

Disclaimer: Dieser Vortrag kann mehr Fragen aufkommen lassen als Antworten geben.

Mit Lucius Teidelbaum

Mit der Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), welche sich in diesem November zum zehnten Mal jährt, zeigte sich, dass es in der Bundesrepublik kein Verständnis von rechtem Terror gab. Während die Aufarbeitung des NSU-Komplexes weitestgehend von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Angehörigen und nicht etwa durch den Gerichtsprozess geleistet wurde, bekundete die Politik, energischer gegen rechten Terror vorgehen zu wollen. Trotzdem ist die Liste rechtsterroristischer Taten der vergangenen Jahre lang: Der rassistische Mordanschlag in Wächtersbach, der Mord an Walter Lübcke in Kassel, der Anschlag von Hanau, rassistische Gewalt in Schlüchtern oder die Drohschreiben des selbsternannten „NSU 2.0“ – die Aufzählung zeigt, welche Gefahren durch rechtsterroristische AkteurInnen nach wie vor bestehen. In den letzten Jahren zeigt sich angesichts von Prepper-Netzwerken und „Nordkreuz“-Chatgruppen gar, dass rechtsterroristische Netzwerke bis in die Sicherheitsbehörden reichen. Hessen ist eines der Bundesländer mit den meisten rechtsterroristischen Taten der vergangenen Jahre.

Nach rechtsterroristischen Taten sind oft leere Worthülsen und falsche Versprechen zu hören, während im selben Atemzug vorschnell von „Einzeltätern“ oder psychischen Krankheiten als Tatmotiv gesprochen wird. Betroffene, Opfer und Aktivist*innen müssen oftmals jahrelang darum kämpfen, dass rechte Taten als solche erkannt, benannt und anerkannt werden. Auch weitere Forderungen wie solche nach Opferfonds zur finanziellen Unterstützung von Überlebenden und Betroffenen oder die Entwaffnung und Zerschlagung rechter und rechtsterroristischer Netzwerke muss immer wieder von marginalisierten Gruppen auf die Tagesordnung gebracht werden. So sind im universitären Kontext etwa Schutzkonzepte gegen rechten Terror nötig, um die Studierenden und alle anderen Mitglieder der Universität vor derartigen Gewalttaten schützen zu können!

Eine Auseinandersetzung mit rechtem Terror, den dahinterstehenden Konzepten und AkteurInnen ist unerlässlich, um adäquate Analysen im Kampf gegen eine der größten Bedrohungen gegen Menschen unserer Zeit vornehmen zu können. In drei Veranstaltungen wollen wir im November und Dezember gemeinsam mit den Refererierenden diskutieren, wie rechter Terror wirkt, von welchen Netzwerken Gefahren ausgehen, und welche Umgangsformen es damit geben kann.

Tag: Dienstag, 30. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26, 60325 Frankfurt

Donnerstag, 02. Dezember: Online-Workshop: „Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen“

Veranstalter*innen: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.

Wie können postkoloniale Perspektiven und Diversität im Globalen Lernen & BNE konzeptionell verankert werden? Wie können Globales Lernen & BNE zu einer diskriminierungssensiblen und rassismuskritischen Gesellschaft beitragen? Wie kann die Inklusion gesellschaftlich marginalisierter Gruppen als Akteur*innen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gewährleistet werden? Welche Zugangsbarrieren gibt es und wie können sie abgebaut werden? Der Workshop beleuchtet Ansätze der postkolonialen Theorie, Diversität und zeigt Handlungsoptionen für die eigene entwicklungspolitische Bildungsarbeit auf (mögliche Inhalte, Methoden und Zielgruppenansprache).

Referent:

Jeasuthan Nageswaran ist Pädagoge und Diversity-Trainer aus Berlin. Er arbeitet zu den Themen Migration, Rassismuskritik und Critical Whiteness. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Eine Welt-Arbeit begleitet er Organisationen und Teams zu rassismuskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozessen. Der Referent positioniert sich als PoC (Person of Color). Pronomen er/ihn.

Anmeldung: https://eveeno.com/postkolonialismus

>> Workshop Flyer Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen

Tag: Donnerstag, 02. Dezember
Zeit: 17:00 - 20.00 Uhr
Ort: Online

Donnerstag, 02. Dezember: Reihe Denkart: IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt und Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

DENKART – IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität
passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken:
Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Mit Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe

Moderation: Dr. Rebecca Schmidt

Eintritt: 10 €, erm. 7 €

Tag: Donnerstag, 02. Dezember
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Samstag, 04. Dezember: Online Kreismitgliederversammlung

Die nächste Kreismitgliederversammlung der Frankfurter Grünen findet erneut online statt.

Weitere Informationen folgen.

Tag: Samstag, 04. Dezember
Zeit: 10.30 Uhr
Ort: Online

Samstag, 11. Dezember: Wiesbaden zeigt Flagge

Veranstalter*innen: https://www.dekanat-wiesbaden.de/angebote/gesellschaftliche-verantwortung/buendnis-fuer-demokratie.htmlWiesbadener Bündnis für Demokratie

Am 11. Dezember findet der Bundesparteitag der sogenannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Wiesbaden im Rhein-Main Congress Centrum statt.

Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen, sondern formieren uns zum Gegenprotest!

Das Wiesbadener Bündnis für Demokratie ruft darum partei-, milieu-, und religionsübergreifend, flankiert durch unterschiedlichste Organisationen, Gruppierungen und Spektren, zu einem bunten und deutlich hör- und sichtbaren Protest auf der Reisinger Anlage auf.

Dort wollen wir zwischen 12 und 16 Uhr mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm aus Redebeiträgen und musikalisch-literarischen Live Acts zeigen, wie bunt unser Wiesbaden ist.

Wir rufen zudem jede Wiesbadener Privatperson, Institution, Organisation, jedes Geschäft und Unternehmen auf, an diesen beiden Tagen Fahnen jedweder Art zu hissen oder ins Fenster zu hängen, welche für diese Vielfältigkeit stehen.

So zeigen wir Flagge für Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit und gegen den von der AfD propagierten Rassismus, Antisemitismus, ihr veraltetes Frauen- und Familienbild, ihre Homo- und Transfeindlichkeit sowie ihr völkisch-nationalistisches bis faschistisches Gedankengut.

Kommt alle am SAMSTAG 11. DEZEMBER 12-16 UHR auf die Reisingeranlage!

Für Essen und Getränke wird durch anwesende Caterer gesorgt sein.

Weitere Infos und Materialien gibts hier.

Materialien zum Download.

Tag: Samstag, 11. Dezember
Zeit:
12:00 - 16:00 Uhr
Ort: Reisinger-Anlagen, 65185 Wiesbaden

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

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